Rechtsprechung
   FG Baden-Württemberg, 19.05.1999 - 12 K 410/95   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Abgrenzung von gewerblicher und freiberuflicher Tätigkeit; Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung; Auübung einer dem Ingenieurberuf ähnlichen Tätigkeit; Vergleichbarkeit mit Katalogberuf; Vorliegen entsprechender Ausbildung; Entwicklung von Systemprogrammen; Erstellung von Anwenderprogrammen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • EFG 1999, 1082



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Wird zitiert von ... (8)  

  • FG Rheinland-Pfalz, 16.05.2002 - 4 K 1375/01  

    Entwicklung komplexer Anwendungssoftware als freiberufliche Einkünfte beim

    Zudem haben sich Inhalte und Stand der Ausbildung von Ingenieuren gegenüber den 80iger Jahren stark verändert (BFH Beschluss v. 24.9. 1998 - IV B 49/96 (NV); FG Baden-Württemberg Urt. v. 19.5.1999 Az.: 12 K 410/95, FR 1999, S. 1373 ff.; FG Baden-Württemberg, Urt. v. 11.7.2001 Az: 2 K 187/99, EFG 2001, S. 1449 ff.; FG Münster Beschluss v. 2.10.2001, Az.: 11 V 4133/01 E, G).

    Dies gilt jedenfalls für die Verhältnisse in den 90iger Jahren im Gegensatz zu denjenigen in den 80iger Jahren, die der ständigen Rechtsprechung des BFH bislang zugrundegelegt wurden (FG Baden-Württemberg, Urt. v. 19.5. 1999 - 12 K 410/95, FR 1999, S. 1374 ff.).

  • FG Köln, 11.12.2002 - 4 K 6906/94  

    Tätigkeit eines EDV-Beraters als eine dem Ingenieur ähnliche Berufstätigkeit

    Es ist von grundsätzlicher Bedeutung, ob die von der Rechtsprechung noch für die 80er Jahre getroffene Entscheidung, die Entwicklung von Systemsoftware könne zu freiberuflichen Einkünften, die Entwicklung von Anwendungssoftware dagegen generell nur zu gewerblichen Einkünften führen, heute noch aufrechterhalten werden kann (vgl. hierzu FG Baden-Württemberg, Aussensenate Stuttgart, Urteil vom 19. Mai 1999 - 12 K 410/95, FR 1999, 1373 mit Anmerkung Kempermann und FG Baden-Württemberg, Urteil vom 11. Juli 2001 - 2 K 187/99, EFG 2001, 1449).
  • FG Münster, 05.05.2004 - 8 K 3508/02  

    Ingenieurähnliche Tätigkeit

    Der Auffassung einiger Finanzgerichte, auch die Entwicklung von Anwendersoftware als freiberufliche Tätigkeit anzusehen, folgt der Senat nicht (vgl. insoweit z. B. Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 11. Juli 2001, 2 K 187/99, EFG 2001, 1449, Finanzgericht Köln, Urteil vom 11. Dezember 2002, 4 K 6906/94, EFG 2003, 536, Finanzgericht Nürnberg, Urteil vom 6. November 2002, V 191/2000, DStRE 2003, 280, Finanzgericht Hamburg, Urteil vom 13. September 2002, VI 170/00, EFG 2003, 230 und Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 16. Mai 2002, 4 K 1375/01, EFG 2002, 1046 - anderer Ansicht für derartige Tätigkeiten bis in das Jahr 1994 hinein Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 19. Mai 1999, 12 K 410/95, Finanzrundschau 1999, 1373).
  • BFH, 23.01.2001 - IV B 68/00  

    Abgrenzung gewerbliche/selbständige Tätigkeit: EDV-Berater

    b) Auch der (verspätete) Hinweis des Klägers darauf, dass eine Aufgabe der in der bisherigen BFH-Rechtsprechung vorgenommenen Unterscheidung zwischen dem Systemsoftware-Entwickler und dem Anwendersoftware-Entwickler denkbar sei (vgl. FG Baden-Württemberg, Urteil vom 19. Mai 1999 12 K 410/95, Entscheidungen der Finanzgerichte 1999, 1082 mit Anmerkung Kempermann, Finanz-Rundschau 1999, 1375), begründet keine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache.
  • FG Baden-Württemberg, 11.07.2001 - 2 K 187/99  

    Freiberufliche Tätigkeit eines Diplom-Informatikers mit Fachhochschulabschluss

    Hiervon dürfte auch bei selbständig tätigen Absolventen eines technischen Hochschulstudiums auszugehen seien, auch wenn diese lediglich Anwendungssoftware entwickeln (vgl. Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 19. Mai 1999 12 K 410/95, Finanzrundschau 1999, 1373 mit Anmerkung von Kempermann).
  • FG Hamburg, 13.09.2002 - VI 170/00  

    Freiberufliche Tätigkeit eines Dipl.-Ing. als "EDV-Berater":

    Diese Unterscheidung zwischen dem Systemsoftware-Entwickler und dem Anwendersoftware-Entwickler als Differenzierungsmerkmal für eine freiberufliche bzw. gewerbliche Tätigkeit wird zunehmend angesichts der EDV-Entwicklung in den 90er Jahren und des heutigen Standes der Ausbildung und Tätigkeit von Ingenieuren in Zweifel gezogen (FG München Beschluss vom 02.10.2001 11 V 4133/01 E, EFG 2002, 132 ; FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 16.05.2002 4 K 1375/01, EFG 2002, 1046 ; FG Baden-Württemberg Urteil vom 11.07.2001 2 K 187/99 EFG 2001, 1449; FG Baden-Württemberg Urteil vom 19.05.1999 12 K 410/95 FR 1999, 1373 mit Anmerkung Kempermann, der einen im EDV-Bereich selbständig tätigen Absolventen eines technischen Hochschulstudiums als Freiberufler ansehen will, auch wenn er lediglich Anwendungssoftware entwickelt; offen gelassen im BFH-Beschluss vom 23.01.2001 IV B 68/00 BFH/NV 2001, 893 ; Beschluss vom 24.09.1998 IV B 49/96, BFH/NV 1999, 462 ).
  • FG Münster, 02.10.2001 - 11 V 4133/01  

    Berufstypische Tätigkeit eines Ingenieurs / Gewinnerzielungsabsicht

    Fraglich ist auch, ob der im EDV-Bereich selbständig tätige (Fach-)Hochschulabsolvent (Ingenieur oder Dipl.-Informatiker) dann über die anerkannten Ausnahmefälle der Rechtsprechung hinaus (Anwendersoftwareentwicklung im Bereich der Forschung; Anwendungsprogramme technischer Art. - BFH, Urteil vom 7. Dezember 1989 IV R 115/87, BStBl II 1990, 337 ) generell auch als Freiberufler angesehen werden kann, wenn er Anwendersoftware entwickelt (vgl. dazu FG Baden-Württemberg, Urteil vom 19. Mai 1999 12 K 410/95, FR 1999, 1373 mit Anmerkung Kempermann).
  • FG Hamburg, 10.10.2002 - VI 117/00  

    Gewerbliche Software-Einrichtung

    Dieser Ansicht wird zwischenzeitlich durch die Rechtsprechung der Finanzgerichte widersprochen (vgl. Urteil des Senats vom 13.09.2002, VI 170/00, n.V.; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 19. Mai 1999, 12 K 410/95, EFG 1999, 1082).
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