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   FG Hamburg, 19.10.2017 - 2 K 57/17   

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https://dejure.org/2017,48359
FG Hamburg, 19.10.2017 - 2 K 57/17 (https://dejure.org/2017,48359)
FG Hamburg, Entscheidung vom 19.10.2017 - 2 K 57/17 (https://dejure.org/2017,48359)
FG Hamburg, Entscheidung vom 19. Januar 2017 - 2 K 57/17 (https://dejure.org/2017,48359)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Hamburg

    § 2 Abs 1 S 1 Nr 2 EStG, § 15 Abs 1 Nr 2 EStG, § 43 Abs 1 EStG, § 43 Abs 4 EStG, § 43 Abs 5 EStG, § 44 Abs 1 EStG, § 44a Abs 5 EStG, § 45a Abs 1 EStG, § 167 Abs 1 S 1 AO
    Rechtmäßigkeit eines Nachforderungsbescheids zur Kapitalertragsteuer

  • Betriebs-Berater

    Personengesellschaft als Gläubiger - Kapitalertragsteuereinbehalt

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Befreiung von der Verpflichtung zum Kapitalertragsteuereinbehalt bei Personengesellschaft als zivilrechtlicher Gläubiger der Kapitalerträge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Befreiung von der Verpflichtung zum Kapitalertragsteuereinbehalt bei Personengesellschaft als Gläubigerin

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Die Befreiung von der Verpflichtung zum Kapitalertragsteuereinbehalt gilt auch in Fällen, in denen Gläubiger der Kapitalerträge eine Personengesellschaft ist

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Personengesellschaft als Gläubiger - Kapitalertragsteuereinbehalt

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Kapitalertragsteuer: Auch Personengesellschaften sind Dauerüberzahler

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • FG Münster, 27.11.2019 - 13 K 2902/19

    Dauerüberzahlerbescheinigung darf auch auf mittelbaren Gläubiger ausgestellt sein

    Ihr sei die Rechtsauffassung des Beklagten und die umstrittene Rechtslage im Hinblick auf das eine andere Auffassung als die Finanzverwaltung vertretende Finanzgericht Hamburg (Urteil vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130) bekannt gewesen.

    Dies gelte auch für die Regelung in § 44a Abs. 5 EStG (Urteil des FG Hamburg vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130; rkr.; Urteil des FG Sachsen-Anhalt vom 30.5.2013 6 K 1103/12, juris, rkr.; Levedag, a.a.O., § 44a EStG Rz. 25).

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist der im VI. Teil des EStG verwendete Begriff des Gläubigers der Kapitalerträge nicht zivilrechtlich zu verstehen, sondern es handelt sich um einen spezifisch steuerrechtlichen Begriff (vgl. BFH-Urteile vom 22.8.1990 I R 69/89, BFHE 162, 263; vom 9.11.1994 I R 5/94, BStBl II 1995, 255; vom 15.3.1995 I R 82/93, BFHE 177, 257; FG-Hamburg, Urteil vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130; FG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 30.5.2013 6 K 1103/12, juris).

    Es kommt nicht darauf an, wem zivilrechtlich der Kapitalertrag zusteht, sondern wer im steuerrechtlichen Sinne durch den Kapitalertrag Einkünfte erzielt und zu wessen Lasten daher die Kapitalertragsteuer einzubehalten und abzuführen ist (vgl. BFH-Urteile vom 22.8.1990 I R 69/89, BFHE 162, 263; vom 9.11.1994 I R 5/94, BStBl II 1995, 255; vom 15.3.1995 I R 82/93, BFHE 177, 257; FG-Hamburg, Urteil vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130).

    Bei Personengesellschaften sind daher die Mitunternehmer Gläubiger der Kapitalerträge, da ihnen die von der Gesellschaft erzielten Einkünfte gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG steuerrechtlich zugerechnet werden (vgl. BFH-Urteil vom 9.11.1994 I R 5/94, BStBl II 1995, 255; FG-Hamburg, Urteil vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130; FG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 30.5.2013 6 K 1103/12, juris; Hamacher/Dahm, in Korn, EStG, § 44 EStG, Rn. 4; a.A. Jesse, FR 2015, 249).

    Zudem spricht für eine solche Auslegung, dass sich die Regelung des § 44a Abs. 5 EStG selbst auf die gesamte festzusetzende Einkommen- oder Körperschaftsteuer bezieht, welche auf Dauer niedriger sein muss als die einzubehaltende und abzuführende Kapitalertragsteuer auf die dem Gläubiger zufließenden Kapitalerträge (vgl. FG-Hamburg, Urteil vom 19.10.2017 2 K 57/17, EFG 2018, 130).

  • VG Düsseldorf, 15.02.2017 - 2 L 12/17

    Abschiebungsandrohung unter Bestimmung einer Ausreisefrist bei Einstellung des

    Der - sinngemäße - Antrag des Antragstellers, die aufschiebende Wirkung der Klage 2 K 57/17.A gegen die in dem Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 16. Dezember 2016 unter Ziffer 3 enthaltene Abschiebungsandrohung anzuordnen, hat keinen Erfolg.
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