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   FG Thüringen, 23.02.2016 - 2 K 39/15   

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https://dejure.org/2016,25119
FG Thüringen, 23.02.2016 - 2 K 39/15 (https://dejure.org/2016,25119)
FG Thüringen, Entscheidung vom 23.02.2016 - 2 K 39/15 (https://dejure.org/2016,25119)
FG Thüringen, Entscheidung vom 23. Februar 2016 - 2 K 39/15 (https://dejure.org/2016,25119)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verfassungsmäßigkeit einer Festsetzung der Kirchensteuer unter Einbeziehung des besonderen Kirchgelds bei glaubensverschiedener Ehe

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit einer Festsetzung der Kirchensteuer unter Einbeziehung des besonderen Kirchgelds bei glaubensverschiedener Ehe

  • rechtsportal.de

    GG Art. 140 ; WRV Art. 137 Abs. 6
    Verfassungsmäßigkeit einer Festsetzung der Kirchensteuer unter Einbeziehung des besonderen Kirchgelds bei glaubensverschiedener Ehe

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgelds für glaubensverschiedene Ehen in Thüringen im Jahr 2012

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VG Cottbus, 26.01.2017 - 1 K 805/14

    Kirchensteuer

    Denn dieser ist durch die Festsetzung der Kirchensteuer nicht beschwert (vgl. BFH, Urteil vom 27. Juli 1983 - II R 21/83 -, juris Rn. 9 ff.; Urteil vom 29. Juni 1994 - I R 131/93 -, juris Rn. 11; Beschluss vom 27. September 1996 - I B 22/96 -, juris Rn. 2; BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 7. März 1997 - 2 BvR 1963 /97 - juris; Hessischer VGH, Urteil vom 1. April 1981 - V OE 95/79 -, juris, bestätigt durch BVerfG, Beschluss vom 30. August 1982 - 1 BvR 1109/81 -, juris; FG Hamburg, Urteil vom 1. September 2015 - 3 K 167/15 -, juris Rn. 45; Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016 - 2 K 39/15 -, juris Rn. 9).

    Dies ist angesichts der im Steuerrecht zulässigen Typisierung und Pauschalisierung nicht zu beanstanden, weshalb entsprechende Regelungen anderer Kirchen in ständiger Rechtsprechung der Verwaltungs- und Finanzgerichte für verfassungsrechtlich unbedenklich gehalten wurden (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Februar 1977 - VII C 48.73 -, juris Rn. 14 ff.; Urteil vom 11. November 1988 - 8 C 10/87 -, juris Rn. 18; Beschluss vom 18. Februar 1991 - 8 B 145/90 -, juris Rn. 2; BFH, Beschluss vom 22. Januar 2002 - I B 18/01 -, juris Rn. 5; Urteil vom 19. Oktober 2005 - I R 76/04 -, juris Rn. 30; Beschluss vom 29.01.2010 - I B 98/09 -, juris Rn. 7; Beschluss vom 12.10.2011 - I B 64/11 - juris Rn. 5; FG Hamburg, Urteil vom 1. September 2015 - 3 K 167/15 -, juris Rn. 77 ff.; FG Baden-Württemberg, Urteil 18. Juni 2012 - 10 K 3864/11 -, juris Rn. 40 ff.; FG Düsseldorf, Urteil vom 23. Juli 2004 - 1 K 4952/02 -, juris Rn. 25; Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016 - 2 K 39/15 -, juris Rn. 15; Sächsisches FG, Urteil vom 23. Februar 2016 - 3 K 502/13 -, juris Rn. 17).

    Die Anwendung der entsprechenden Regeln ist deshalb aber von Verfassungs wegen nicht auf diese Konstellation beschränkt (vgl. Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016 - 2 K 39/15 -, juris Rn. 2 [Einkommen des kirchenangehörigen Ehegatten 65.643 Euro]; BFH, Beschluss vom 29.01.2010 - I B 98/09 -, juris Rn. 2 [Einkommen des kirchenangehörigen Ehegatten 10.144 Euro], die gegen diese Entscheidung erhobene Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, vgl. BVerfG, Beschluss vom 28.10.2010 - 2 BvR 816/10 -, juris).

    Indem zudem ab einem Einkommen von 300.000 Euro das besondere Kirchgeld nicht mehr ansteigt, wird schließlich berücksichtigt, dass der Lebensführungsaufwand bestimmte Grenzen typischerweise nicht überschreitet und deshalb das Einkommen des anderen Ehegatten nicht grenzenlos zu einer Erhöhung des Kirchgeldes führen kann (vgl. Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016 - 2 K 39/15 -, juris Rn 17/18).

  • FG Hamburg, 22.08.2019 - 3 K 140/19

    Kirchensteuer: Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgeldes in

    Dementsprechend kann ein Ehegatte keine Rechtsverletzung durch einen Kirchensteuerbescheid geltend machen, der nur an den anderen Ehegatten gerichtet ist (BFH, Urteil vom 1. Juli 2009, I R 81/08, BStBl II 2011, 379), auch wenn die Bemessungsgrundlage das gemeinsame Einkommen der Eheleute ist und der Nichtadressat die Kirchensteuer wirtschaftlich trägt (Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016, 2 K 39/15, juris; Seer in Tipke/Kruse, AO/FGO, § 40 FGO Rz. 82).

    ff) Allerdings ist auch bei einer typisierenden Bemessung des normalen Lebensführungsaufwands des kirchenangehörigen Ehegatten zu beachten, dass dieser nicht grenzenlos durch das Einkommen des nicht kirchenangehörigen Ehegatten beeinflusst wird, da der normale Lebensaufwand bestimmte Grenzen nicht überschreitet (BVerfG, Urteil vom 14. Dezember 1965, 1 BvR 606/60, BVerfGE 19, 268; Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016, 2 K 39/15, juris).

    Eine Kirchgeldregelung, die vorsieht, dass das besondere Kirchgeld ab einem zu versteuernden Einkommen von 300.000 EUR nicht mehr steigt, entspricht dieser Vorgabe und ist verfassungsrechtlich unbedenklich (Thüringer FG, Urteil vom 23. Februar 2016, 2 K 39/15, juris).

  • OVG Niedersachsen, 23.08.2018 - 9 LA 120/17

    Besonderes Kirchgeld

    Dies gilt nicht nur für den Fall, dass der kirchenangehörige Ehegatte keine eigenen Einkünfte hat (dazu BVerwG, Urteile vom 11.11.1988 - 8 C 10.87 - NJW 1989, 1747 = juris Rn. 17 f.; vom 18.2.1977 - VII C 48.73 - BVerwGE 52, 104 = juris Rn. 28; BFH, Urteil vom 19.10.2005 - I R 76/04 - BFHE 211, 90 = juris Rn. 30), sondern auch den Fall, dass der kirchenangehörige Ehegatte eigene Einkünfte erzielt (siehe BFH, Beschlüsse vom 29.1.2010 - I B 98/09 - juris Rn. 7; vom 20.12.2006 - I B 43/06 - juris Rn. 5; Urteile vom 25.1.2006 - I R 62/05 - juris Rn. 6 ff.; vom 21.12.2005 - I R 64/05 - juris Rn. 6 ff. und - I R 44/05 - juris Rn. 6 ff.; FG Düsseldorf, Urteil vom 21.3.2017 - 1 K 1970/16 Ki - juris Rn. 12 f.; ThürFG, Urteil vom 23.2.2016 - 2 K 39/15 - ThürVBl 2016, 170 = juris Rn. 15).
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