Rechtsprechung
   KG, 12.07.2007 - 16 U 62/06   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • BRAK-Mitteilungen

    Vertretung widerstreitender Interessen trotz einverständlicher Scheidung

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    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2007, Seite 274

  • Deutsches Notarinstitut

    BRAO § 43a Abs. 4; ZPO § 630; BGB § 134; BeurkG § 3
    Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen untersagt Beratung beider Ehegattendurch denselben Anwalt bei einvernehmlicher Scheidung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts bei gemeinsamer anwaltlicher Beratung getrennt lebender Eheleute in Scheidungssache - Verstoß gegen Verbot widerstreitender Interessen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf anwaltliche Vergütung bei gemeinsamer anwaltlicher Beratung getrennt lebender Eheleute über Trennungsfolgen einschließlich der Abfassung einer Trennungsvereinbarung; Verstoß gegen das Verbot widerstreitender Interessen gemäß § 43a Abs. 4 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO); Wirksamkeit des auf die Regelung der Scheidungsfolgen gerichteten anwaltlichen Geschäftsbesorgungsvertrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Interessenkollision - Anwältin beriet im Scheidungsverfahren beide Ehepartner

  • rechtsanwaltskammer-hamm.de (Leitsatz)

    Interessenkollision - Gemeinsame anwaltliche Beratung getrennt lebender Eheleute

  • rechtsanwaltskammer-koeln.de (Kurzinformation)

    § 43 a Abs. 4 BRAO
    Vertretung widerstreitender Interessen trotz einverständlicher Ehescheidung

Besprechungen u.ä.

  • anwalt-wille.de (Entscheidungsbesprechung)

    Rechtsanwalt und die einverständliche Scheidung...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 1458
  • FamRZ 2008, 510



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 12.05.2016 - IX ZR 241/14  

    Anwaltsvertrag: Nichtigkeit bei Verstoß gegen das Verbot der Vertretung

    a) Ob § 43a Abs. 4 BRAO ein Verbotsgesetz im Sinne von § 134 BGB ist, ein Verstoß also zur Nichtigkeit des jeweiligen Vertrages führt, ist in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur umstritten (ein Verbotsgesetz nehmen an OLG Karlsruhe NJW 2001, 3197, 3199; KG NJW 2008, 1458; Vill in G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl., § 2 Rn. 353; Henssler in Henssler/Prütting, BRAO, 4. Aufl., § 43a Rn. 210; Zuck in Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, 2. Aufl., § 43a BRAO/§ 3 BORA Rn. 36; Kleine-Cosack, BRAO, 7. Aufl., § 43a Rn. 202; Vollkommer/Greger/Heinemann, Anwaltshaftungsrecht, 4. Aufl., § 3 Rn. 18; Deckenbrock, Strafrechtlicher Parteiverrat und berufsrechtliches Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen, 2009, Rn. 785 ff, 791; MünchKomm-BGB/Armbrüster, 7. Aufl., § 134 Rn. 100; Staudinger/Sack/Seibl, BGB, 2011, § 134 Rn. 220 zu § 43a Abs. 4 BRAO; aA etwa Borgmann/Jungk/Schwaiger, Anwaltshaftung, 5. Aufl., § 12 Rn. 56; Knöfel, AP BRAO § 43a Nr. 1 unter II. 2.; Kilian, RdA 2006, 120, 123) und höchstrichterlich noch nicht entschieden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 14. Mai 2009 - IX ZR 60/08, WM 2009, 1296 Rn. 7 mwN; vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87 Rn. 7).
  • BGH, 23.04.2012 - AnwZ (Brfg) 35/11  

    Anwaltliche Berufspflicht: Vertretung widerstreitender Interessen bei Vertretung

    Maßgeblich ist, ob der in den anzuwendenden Rechtsvorschriften typisierte Interessenkonflikt im konkreten Fall tatsächlich auftritt (RGSt 71, 231, 236 [zu § 356 StGB]; BAG, NJW 2005, 921 f.; KG, NJW 2008, 1458, 1459; aA Hartung in Hartung/Römermann, Berufs- und Fachanwaltsordnung, 4. Aufl., § 3 BerO Rn. 59).
  • BGH, 19.09.2013 - IX ZR 322/12  

    Anwaltsvertrag: Aufklärungspflicht bei Beratung von Eheleuten in

    2 St 125/80">NJW 1981, 832, 833; KG, NJW 2008, 1458 f, andererseits AG Gifhorn, FPR 2004, 161 f; Göppinger/Börger, aaO Rn. 146; Henssler aaO Rn. 178; Groß, FPR 2000, 136, 138; zu den Folgen einerseits Groß, FPR 2000, 136, 139; andererseits Göppinger/Börger, aaO; Henssler aaO; noch weiter gehend OLG Karlsruhe, NJW 2002, 3561, 3563; Kleine-Cosack, aaO Rn. 122; der Zulässigkeit einer gemeinsamen Beratung stehen ablehnend gegenüber: AG Neunkirchen, FamRZ 1996, 298 f; LG Hildesheim, FF 2006, 272; Hartung, aaO Rn. 57 ff; Zuck in Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, § 43 BRAO/§ 3 BORA Rn. 11).
  • BGH, 16.01.2013 - IV ZB 32/12  

    Rückwirkende Aufhebung der Beiordnung eines Prozesskostenhilfeanwalts: Vertretung

    d) Damit ist schließlich zugleich den Bedenken der Rechtsbeschwerden gegen die rückwirkende Aufhebung der Beiordnung die Grundlage entzogen (vgl. insoweit KG FamRZ 2008, 510 f. = juris Rn. 20 ff.; OLG Celle FamRZ 1983, 1045).
  • LG Köln, 21.11.2012 - 9 S 69/12  

    Anspruch auf anwaltliche Vergütung bei potentiellem Verstoß gegen § 43a Abs. 4

    Selbst wenn es schließlich zu Beginn den übereinstimmenden Willen der Eheleute C gegeben haben sollte, zu den genannten Themen abstrakt eine Rechtsberatung zu erhalten, wäre die Klägerin gehalten gewesen, sämtliche Mandatsbeziehungen im Zeitpunkt des Auftretens eines Interessenwiderstreits zu beiden Ehegatten zu beenden, ohne dass ein Einverständnis mit der Doppelvertretung rechtfertigende Wirkung gehabt hätte (vgl. KG Berlin, Urt. v. 12.07.2007 - 16 U 62/06 = NJW 2008, 1458; Henssler/Prütting, a.a.O., § 43a Rn. 178; Henssler/Deckenbrock, NJW 2012, 3265).

    Die Kammer folgt in dieser vom BGH bislang offen gelassenen Frage (vgl. BGH, Urt. v. 23.10.2003 - IX ZR 270/02 = NJW 2004, 1169; Urt. v. 23.04.2009 - IX ZR 167/07 = NJW 2009, 3297) der wohl überwiegenden Meinung (so auch OLG Karlsruhe, Urt. v. 26.04.2001 - 2 U 1/00 = NJW 2001, 3197; LAG Köln, Beschl. v. 15.11.2000 - 3 TaBV 55/00 = NZA-RR 2001, 253; KG Berlin, Urt. v. 12.07.2007 - 16 U 62/06 = NJW 2008, 1458; OLG Hamm, Urt. v. 13.09.2007 - 28 U 33/05; ebenso mit umfassender Argumentation: Deckenbrock, AnwBl. 2010, 221 m.w.N.; Henssler/Prütting, a.a.O., § 43a Rn. 210).

    Auch wenn dabei eine rückwirkende Nichtigkeit für bereits vor dem Interessenwiderstreit erbrachte anwaltliche Dienstleistungen zum Schutze des Mandanten nicht geboten ist (BGH, Urt. v. 23.04.2009 - IX ZR 167/07 = NJW 2009, 3297; ebenso wohl KG, Urt. v. 12.07.2007 - 16 U 62/06 = NJW 2008, 1458; OLG Hamm, Urt. v. 13.09.2007 - 28 U 33/05; Henssler/Prütting, a.a.O., § 43a Rn. 210), so dass bereits entstandene Ansprüche nicht entfallen, führt dies vorliegend nicht zu einem Anspruch der Klägerin auf Teilvergütung für das Beratungsgespräch vom 10.03.2011 gem. § 628 Abs. 1 S. 1 BGB (vgl. Deckenbrock, AnwBl. 2010, 221).

  • OLG Saarbrücken, 09.01.2013 - 1 U 340/11  

    Begriff der widerstreitenden Interessen i.S. von § 43a Abs. 4 BRAO

    Maßgeblich ist, ob der in den anzuwendenden Rechtsvorschriften typisierte Interessenkonflikt im konkreten Fall tatsächlich auftritt (BGH, IBR 2012, 552; BAG, NJW 2005, 921 ; KG, NJW 2008, 1458 ).
  • OLG Hamm, 08.08.2012 - 11 W 47/12  

    Aufhebung der Beiordnung eines Rechtsanwalts wegen Interessenkonflikts

    Maßgeblich ist, ob der in den anzuwendenden Rechtsvorschriften typisierte Interessenkonflikt im konkreten Fall tatsächlich auftritt (RGSt 71, 231, 236 [zu § 356 StGB]; BAG, NJW 2005, 921 f.; KG, NJW 2008, 1458, 1459; aA Hartung in Hartung/Römermann, Berufs- und Fachanwaltsordnung, 4. Aufl., § 3 BerO Rn. 59).
  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 247/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

    Es greift ein, wenn in dem konkreten Einzelfall ein Interessengegensatz erkennbar oder ernsthaft zu besorgen ist (BVerfGE 108, 150, 164 ; BAG NJW 2005, 921; KG NJW 2008, 1458, 1459).
  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 251/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

    Es greift ein, wenn in dem konkreten Einzelfall ein Interessengegensatz erkennbar oder ernsthaft zu besorgen ist (BVerfGE 108, 150, 164 ; BAG NJW 2005, 921; KG NJW 2008, 1458, 1459).
  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 250/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

    Es greift ein, wenn in dem konkreten Einzelfall ein Interessengegensatz erkennbar oder ernsthaft zu besorgen ist (BVerfGE 108, 150, 164 ; BAG NJW 2005, 921; KG NJW 2008, 1458, 1459).
  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 248/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 249/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

  • BGH, 02.04.2009 - IX ZR 252/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend ein Tätigkeitsverbot eines

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