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   LAG Hamm, 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10   

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https://dejure.org/2011,1635
LAG Hamm, 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10 (https://dejure.org/2011,1635)
LAG Hamm, Entscheidung vom 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10 (https://dejure.org/2011,1635)
LAG Hamm, Entscheidung vom 20. April 2011 - 4 Sa 2230/10 (https://dejure.org/2011,1635)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • IWW
  • openjur.de

    Außerordentliche Kündigung, beharrliche Arbeitsverweigerung, Direktionsrecht, Glaubensfreiheit, Gewissenskonflikt, Darlegungslast, Unternehmerfreiheit, "Jesus hat Sie lieb"

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    § 626 Abs. 1 BGB, § 106 Satz 1 GewO, Art. 4 Abs. 1 und 2 GG
    Außerordentliche Kündigung, beharrliche Arbeitsverweigerung, Direktionsrecht, Glaubensfreiheit, Gewissenskonflikt, Darlegungslast, Unternehmerfreiheit, "Jesus hat Sie lieb"

Kurzfassungen/Presse (17)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    "Jesus hat Sie lieb" - aber nicht im Call-Center

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Kündigung des Arbeitnehmers eines Callcenters wegen der Verabschiedung von Telefonkunden mit dem Zusatz "Jesus hat Sie lieb" ist gerechtfertigt; Kündigung des Arbeitnehmers eines Callcenters wegen der Verabschiedung von Telefonkunden mit dem Zusatz "Jesus hat Sie lieb"

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Callcenter-Betreiber muss religiöse Verabschiedungsformel nicht akzeptieren

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    "Jesus hat sie lieb" - Mitarbeiter eines Call-Centers besteht auf dieser Grußformel: Kündigung

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Außerordentliche Kündigung wenn Call-Center-Agent sich nicht an Telefon-Leitfaden hält

  • spiegel.de (Pressemeldung, 20.04.2011)

    "Jesus hat Sie lieb": Missionierender Telefonist verliert seinen Job

  • law-blog.de (Kurzinformation)

    Kündigung wegen Verabschiedung mit "Jesus hat Sie lieb”

  • osborneclarke.com (Kurzinformation)

    Kündigung wegen der Verwendung der telefonischen Abschiedsformel "Jesus hat Sie lieb"

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Call-Center-Agent wegen Abschiedsformel "Jesus hat Sie lieb" rechtmäßig gekündigt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Arbeitgeber darf missionierenden CALL-Center-Agenten fristlos kündigen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Telefonagent darf gegen den Willen des Arbeitgebers seine Telefonkontakte nicht mit den Worten: Jesus hat Sie lieb verabschieden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kündigung und Religionsfreiheit - "Jesus hat Sie lieb"

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kündigung und Religionsfreiheit - "Jesus hat Sie lieb"

  • wordpress.com (Kurzinformation)

    "Jesus hat Sie lieb- Grußformel" - Kündigung ist rechtmäßig

  • antidiskriminierungsstelle.de PDF, S. 79 (Kurzinformation)

    Wirksamkeit der Kündigung - Verabschiedung von Telefonkunden mit "Jesus hat sie lieb"

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Kündigung eines Call-Center-Mitarbeiters wegen Verwendung der telefonischen Abschiedsformel "Jesus hat Sie lieb" zulässig

  • beck-blog (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    "Jesus hat Sie lieb" - gekündigt

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA 2012, 160
  • NZA-RR 2011, 640
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • LAG Hamm, 08.05.2015 - 18 Sa 1727/14

    Zulässigkeit eines Kopftuchverbots für eine Krankenschwester im Dienst der

    Anderenfalls würde den Gerichten eine Bewertung von Glaubenshaltungen oder die Prüfung von theologischen Lehren aufgebürdet, die sie nicht leisten können und nicht leisten dürfen (BAG 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; BAG 10.10.2002 - 2 AZR 472/01; LAG Hamm 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10).

    Es muss erkennbar sein, dass der Arbeitnehmer, der sich auf einen Glaubenskonflikt beruft, den von ihm ins Feld geführten Ge- oder Verboten seines Glaubens absolute Verbindlichkeit beimisst, dass es sich also um eine für ihn zwingende Verhaltensregel handelt, von der der Betroffene nicht ohne innere Not absehen kann (BAG 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; LAG Hamm 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10; LAG Schleswig-Holstein, 20.01.2009 - 5 Sa 270/08).

  • LAG Hamm, 17.02.2012 - 18 Sa 867/11

    Untersagung des Tragens eines islamischen Kopftuchs in einer Krankenanstalt in

    Bei der Ausübung seines Weisungsrechts muss der Arbeitgeber die Glaubensfreiheit des Arbeitnehmers beachten, die durch Art. 4 Abs. 1 und 2 GG grundrechtlich geschützt ist; der Arbeitgeber muss auf einen beachtlichen Glaubens- oder Gewissenskonflikt, den der Arbeitnehmer offenbart, Rücksicht nehmen (BAG, Urteil vom 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; BAG, Urteil vom 10.10.2002 - 2 AZR 472/01; LAG Hamm, Urteil vom 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10).

    Anderenfalls würde den Gerichten eine Bewertung von Glaubenshaltungen oder die Prüfung von theologischen Lehren aufgebürdet, die sie nicht leisten können und nicht leisten dürfen (BAG, Urteil vom 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; Urteil vom 10.10.2002 - 2 AZR 472/01; LAG Hamm, Urteil vom 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10).

    Es muss erkennbar sein, dass der Arbeitnehmer, der sich auf einen Glaubenskonflikt beruft, den von ihm ins Feld geführten Ge- oder Verboten seines Glaubens absolute Verbindlichkeit beimisst, dass es sich also um eine für ihn zwingende Verhaltensregel handelt, von der der Betroffene nicht ohne innere Not absehen kann (BAG, Urteil vom 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; LAG Hamm, Urteil vom 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10; LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 20.01.2009 - 5 Sa 270/08).

  • LAG Hamm, 08.11.2018 - 18 Sa 639/18

    Vergütungsansprüche einer Kopftuch tragenden Krankenschwester im Dienste einer

    Anderenfalls würde den Gerichten eine Bewertung von Glaubenshaltungen oder die Prüfung von theologischen Lehren aufgebürdet, die sie nicht leisten können und nicht leisten dürfen (BAG 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; BAG 10.10.2002 - 2 AZR 472/01; LAG Hamm 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10).

    Es muss erkennbar sein, dass der Arbeitnehmer, der sich auf einen Glaubenskonflikt beruft, den von ihm ins Feld geführten Ge- oder Verboten seines Glaubens absolute Verbindlichkeit beimisst, dass es sich also um eine für ihn zwingende Verhaltensregel handelt, von der der Betroffene nicht ohne innere Not absehen kann (BAG 24.02.2011 - 2 AZR 636/09; LAG Hamm 20.04.2011 - 4 Sa 2230/10; LAG Schleswig-Holstein 20.01.2009 - 5 Sa 270/08).

  • ArbG Nürnberg, 28.03.2017 - 8 Ca 6967/14

    Weisung neutrale Kleidung zu tragen - Professionellen Erscheinungsbild

    Es muss erkennbar sein, dass der Arbeitnehmer, der sich auf einen Glaubenskonflikt beruft, den von ihm ins Feld geführten Ge- oder Verboten seines Glaubens absolute Verbindlichkeit beimisst, dass es sich also um eine für ihn zwingende Verhaltensregel handelt, von der der Betroffene nicht ohne innere Not absehen kann (BAG, Az.: 2 AZR 636/09 a.a.O , LAG Hamm, Urteil vom 20.04.2011, Az.: 4 Sa 2230/10; LAG Schleswig- Holstein, Urteil vom 20.01.2009, Az.: 5 Sa 270/08).
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