Rechtsprechung
   LAG Nürnberg, 05.10.2011 - 2 Sa 171/11   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Entschädigung wegen Benachteiligung bei einer Stellenbesetzung - mittelbare Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft - Deutschkenntnisse

  • BAYERN | RECHT

    Mittelbare Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft, "sehr gutes Deutsch"

  • Arbeitsgerichtsbarkeit in Bayern

    §§ 1, 3, 7, 11, 15, 22 AGG
    Mittelbare Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft - "sehr gutes Deutsch"

  • beck.de PDF

    §§ 1, 11, 15, 22, 3, 7 AGG
    Mittelbare Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft, "sehr gutes Deutsch"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Benachteiligung bei der Stellenbewerbung; unbegründete Entschädigungsklage bei sachlich begründeten Anforderungen an deutsche Sprachkenntnisse; Indizwirkung der Stellenausschreibung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anforderung "sehr gutes Deutsch" in einer Stellenanzeige für "Spezialist Software" kann eine Indiztatsache für die mittelbare Benachteiligung eines Bewerbers wegen dessen ethnischer Herkunft sein; Benachteiligung bei der Stellenbewerbung; Indizwirkung der Stellenausschreibung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • kanzlei-blaufelder.com (Kurzinformation)

    Anforderung sehr gutes Deutsch muss keine Diskriminierung sein

  • heise.de (Pressebericht, 22.12.2011)

    Arbeitgeber darf "sehr gutes Deutsch" verlangen

  • rechtsanwalt-arbeitsrecht-berlin.com (Kurzinformation und Leitsatz)

    Keine Diskriminierung bei verlangten "sehr guten Deutschkenntnissen” für eine ausgeschriebene Stelle +++

  • arbeit-und-arbeitsrecht.de (Kurzinformation)

    "Sehr gutes Deutsch" in Stellenanzeige diskriminierend?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Anforderungen an Deutschkenntnisse können, aber müssen nicht Migranten diskriminieren

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (3)  

  • LAG Hessen, 15.06.2015 - 16 Sa 1619/14  

    Beginn der Frist zur Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs auf Grundlage des

    Wenn für die Ausübung der betreffenden Tätigkeit sehr gute Sprachkenntnisse erforderlich sind, ist es dem Arbeitgeber unbenommen, diese als Kriterium in die Stellenbeschreibung aufzunehmen (vgl. Bundesarbeitsgericht 22. Juni 2011 -8 AZR 48/10- Rn. 35-41; LAG Nürnberg 5. Oktober 2011 -2 Sa 171/11).
  • LAG Hamm, 04.02.2014 - 7 Sa 1026/13  

    Subjektiv ernsthafte Bewerbung

    Zwar geht die erkennende Berufungskammer mit der zutreffenden Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts davon aus, dass in den Fällen, in denen eine Bewerberin nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist, bereits eine Benachteiligung im Sinne des § 7 Abs. 1 AGG liegen kann, da insoweit der Bewerberin die Chance genommen wird, sich im Verhältnis zu anderen, eingeladenen Bewerbern darzustellen, um so den potenziellen Arbeitgeber von sich überzeugen zu können (st.Rsp. seit BAG, Urteil vom 13.10.2011, 8 AZR 608/10, AP AGG § 15 Nr. 9; LAG Nürnberg, Urteil vom 05.10.2011, 2 Sa 171/11 bei juris Rd. 63).

    Die Klägerin hat dies zwar im Hinblick darauf, dass die Beklagte über verschiedene Niederlassungen verfügt, grundsätzlich in Abrede gestellt; indessen war die erkennende Kammer gehalten, auf die gesamte Stellenanzeige abzustellen, da es sich nur bei der Stellenanzeige um das "Verfahren" im Sinne des § 3 Abs. 2 AGG handelt, welches zur Prüfung einer mittelbaren Benachteiligung heranzuziehen ist (zum Erfordernis des Abstellens auf die Stellenanzeige als Ganzes vgl. auch LAG Nürnberg, Urteil vom 05.10.2011, 2 Sa 171/11 bei juris Rn. 71).

    Die Berufungskammer folgt insoweit vollinhaltlich der Entscheidung des LAG Nürnberg vom 05.10.2011 aaO bei juris Rn. 72, in der das LAG festgestellt hat:.

  • LAG Schleswig-Holstein, 13.11.2012 - 2 Sa 217/12  

    Unbegründete Entschädigungsklage wegen Benachteiligung bei Stellenbewerbung

    Ergibt sich bereits aus der Stellenanzeige, dass die Anforderungen an die Sprachfähigkeit durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt sein könnte, spricht dies gegen eine Bewertung dieses Anforderungsmerkmals als Indiztatsache (LAG Nürnberg vom 05.10.2011 - 2 Sa 171/11 - ).
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