Rechtsprechung
   LAG Rheinland-Pfalz, 11.01.2008 - 6 Sa 522/07   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • IWW
  • Justiz Rheinland-Pfalz

    Entschädigungsanspruch wegen diskriminierender Nichteinstellung

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 15 Abs 2 AGG, § 6 Abs 2 AGG
    Unzulässige Benachteiligung eines Bewerbers - fehlende Ernsthaftigkeit der Bewerbung - Entschädigungsanspruch - Rechtsmissbrauch

  • Judicialis

    Entschädigungsanspruch wegen diskriminierender Nichteinstellung

  • agg-hopping.de PDF

    AGG-Hopping

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unbegründete Entschädigungsklage wegen diskriminierender Nichteinstellung - keine Vergleichbarkeit zwischen Krankenpflegertätigkeit und Arzthelferin mit mehrjähriger Berufserfahrung - Vergütungsdifferenz als Indiz für rechtsmissbräuchliche Rechtsverfolgung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Entschädigungsanspruch eines Arbeitnehmers wegen diskriminierender Nichteinstellung; Abstellen auf die materiell zu bestimmende objektive Eignung als Bewerber bzw. Bewerberin; Einwand des Mangels der Ernsthaftigkeit der Bewerbung; Verfolgen einer Bewerbung nur zum Zwecke des Erwerbs von Entschädigungsansprüchen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Kurzinformation)

    Gericht setzt "AGG-Hopping" Grenzen

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Diskriminierung bei Ablehnung eines nicht ernsthaften Stellenbewerbers

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: - Nur ernstzunehmende abgelehnte Bewerber können wegen Diskriminierung klagen

  • anwalt-kiel.com (Kurzinformation)

    Kein Entschädigungsanspruch wegen diskriminierender Nichteinstellung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZA-RR 2008, 343



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BAG, 18.03.2010 - 8 AZR 77/09  

    Geschlechtsbezogene Benachteiligung - Gleichstellungsbeauftragte - männlicher

    Teilweise wird sie als Voraussetzung der Aktivlegitimation des Bewerbers angesehen (LAG Rheinland-Pfalz 11. Januar 2008 - 6 Sa 522/07 - LAGE AGG § 15 Nr. 3; ErfK/Schlachter 10. Aufl. § 6 AGG Rn. 3) oder dies jedenfalls erwogen (BAG 28. Mai 2009 - 8 AZR 536/08 - AP AGG § 8 Nr. 1 = EzA AGG § 8 Nr. 1), teilweise im Rahmen des Begriffs der Benachteiligung bei § 3 Abs. 1 AGG geprüft (Bauer/Göpfert/Krieger AGG 2. Aufl. § 3 Rn. 15, 18, vgl. aber auch § 6 Rn. 10; Adomeit/Mohr NZA 2007, 179, 182; wohl auch Däubler/Bertzbach-Däubler AGG 2. Aufl. § 7 Rn. 9; für einen Anspruch aus dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz in Verbindung mit der RL 2000/78/EG: BAG 11. April 2006 - 9 AZR 528/05 - NZA 2006, 1217).
  • LAG Hessen, 28.08.2009 - 3 Sa 1742/08  

    Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund Behinderung - keine Einladung zum

    (a) Einer Entschädigungsklage kann der Einwand des Rechtsmissbrauchs entgegen gehalten werden, wenn die Bewerbung nicht subjektiv ernsthaft, sondern nur zum Zweck des Erwerbs eines Entschädigungsanspruchs erfolgt ist ( Däubler/Bertzbach-Deinert AGG § 15 Rn. 53; Wendeling-Schröder/Stein AGG § 15 Rn. 10; Thüsing, Arbeitsrechtlicher Diskriminierungsschutz Rn. 529; Schleusener/ Suckow/ Voigt AGG § 15 Rn. 33; LAG Schleswig-Holstein 29. Januar 2009 - 4 Sa 346/08, zitiert nach Juris; LAG Rheinland-Pfalz 10. Januar 2008 - 6 Sa 522/07 -, zitiert nach Juris; vgl. auch BAG 12. November 1998 - 8 AZR 365/97 - AP BGB § 611a Nr. 18) .
  • LAG Hessen, 28.08.2009 - 3 Sa 1636/08  

    Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund Behinderung - keine Einladung zum

    (a) Einer Entschädigungsklage kann der Einwand des Rechtsmissbrauchs entgegen gehalten werden, wenn die Bewerbung nicht subjektiv ernsthaft, sondern nur zum Zweck des Erwerbs von Entschädigungsansprüchen erfolgt ist ( Däubler/Bertzbach-Deinert AGG § 15 Rn. 53; Wendeling-Schröder/Stein AGG § 15 Rn. 10; Thüsing, Arbeitsrechtlicher Diskriminierungsschutz Rn. 529; Schleusener/Suckow/Voigt AGG § 15 Rn. 33; LAG Schleswig-Holstein 29. Januar 2009 - 4 Sa 346/08, zitiert nach Juris; LAG Rheinland-Pfalz 10. Januar 2008 - 6 Sa 522/07 -, zitiert nach Juris; vgl. auch BAG 12. November 1998 - 8 AZR 365/97 - AP BGB § 611 a Nr. 18) .
  • LAG Hessen, 28.08.2009 - 3 Sa 2136/08  

    Entschädigung wegen Benachteiligung aufgrund Behinderung - keine Einladung zum

    (aaa) Einer Entschädigungsklage kann der Einwand des Rechtsmissbrauchs entgegen gehalten werden, wenn die Bewerbung nicht subjektiv ernsthaft, sondern nur zum Zweck des Erwerbs von Entschädigungsansprüchen erfolgt ist ( Däubler/Bertzbach-Deinert AGG § 15 Rn. 53; Wendeling-Schröder/Stein AGG § 15 Rn. 10; Thüsing, Arbeitsrechtlicher Diskriminierungsschutz Rn. 529; Schleusener/ Suckow/ Voigt AGG § 15 Rn. 33; LAG Schleswig-Holstein 29. Januar 2009 - 4 Sa 346/08, zitiert nach Juris; LAG Rheinland-Pfalz 10. Januar 2008 - 6 Sa 522/07 -, zitiert nach Juris; vgl. auch BAG 12. November 1998 - 8 AZR 365/97 - AP BGB § 611a Nr. 18) .
  • LAG Schleswig-Holstein, 29.01.2009 - 4 Sa 346/08  

    Schadensersatz, Entschädigung, Altersdiskriminierung, Bewerbung, Ernsthaftigkeit,

    Derjenige, der mit seiner Bewerbung "als professioneller Diskriminierungskläger" auf eine Diskriminierung spekuliert, muss sich den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs entgegenhalten lassen, der im Übrigen auch ein anerkannter Grundsatz des Gemeinschaftsrechts ist (Däubler/Bertzbach-Deinert, § 15 Rnr.53; Wendeling-Schröder/Stein, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG § 15 Rnr. 10; LAG Berlin, Urteil vom 14.07.2004 - 15 Sa 417/04 -, zitiert nach juris, Rnr. 21; LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11.01.2008 - 6 Sa 522/07 -, zitiert nach juris, Rnr. 27).
  • ArbG Bremen-Bremerhaven, 31.07.2008 - 10 Ca 10149/08  

    AGG-Hopping

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG, 12.11.1998 - 8 AZR 365/97- AP Nr. 16 zu § 611a BGB = EzA Nr. 14 zu § 611 a BGB; BAG, 27.04.2000 - 8 AZR 295/99 ­ AuA 2000, 281) und der Rechtsprechung der Instanzgerichte (vgl. LAG Berlin, 30.03.2006 - 10 Sa 2395/05 - LAGE § 611a BGB, 2002, Nr. 1; LAG Berlin 14.07.2004 ­ 15 Sa 417/04 ­ NZA-RR 2005; 124; LAG RheinlandPfalz 11.01.2008 ­ 6 Sa 522/07 ­ NZA-RR 2008, 343; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss 16.08.1996 - 4 Ta 162/96- NZA 1997, 115 ff.) kann in Stellenbesetzungsverfahren nur derjenige benachteiligt werden, der sich subjektiv ernsthaft beworben hat und objektiv für die zu besetzende Stelle in Betracht kommt.

    An der Ernsthaftigkeit fehlt es nämlich, wenn in der Vergangenheit in einer Vielzahl von Rechtsstreitigkeiten Arbeitgeber auf Zahlung von Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung aufgrund nicht geschlechtsneutraler Anzeigen in Anspruch genommen worden sind oder in Anspruch genommen werden (vgl. LAG Berlin, 14.07.2004 - 5 Sa 417/04 - NZA-RR 2004, 124 f; LAG Hamm 26.06.1996 ­ 10 Sa 1009/96 ­ LAGE § 611a BGB Nr. 9; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 16.08.1996 - 4 Ta 162/96 - NZA 1997, 115; LAG Rheinland-Pfalz 11.01.2008 - 6 Sa 522/07 - NZA-RR 2008, 343; ErfK/Schlachter, 8. Aufl. § 15 AGG Rnr. 9; Wendling-Schröder/Stein, AGG § 15 Rnr. 10; Kittner/Zwanziger, ArbR.-Handbuch, 4. Aufl. § 111 Rnr. 143; HKArbR/Berg, § 15 AGG Rnr. 9; Diller BB 2006, 1986).

  • ArbG Köln, 06.08.2008 - 9 Ca 7687/07  
    Nicht schon jeder, der formal ein Bewerbungsschreiben beim Arbeitgeber eingereicht hat, gilt als Bewerber und damit potentielles Opfer einer Diskriminierung, sondern nur derjenige, der objektiv überhaupt für die Stelle in Betracht kommt und sich subjektiv ernsthaft beworben hat (vgl. zur älteren Judikatur zu § 611 a BGB a.F.: AG v. 12.11.1998 - 8 AZR 112/03 -, DB 1999, 384; zum AGG vgl. LAG Baden-Württemberg v. 13.08.2007 - 3 Ta 119/07 -, AuA 2007, 624; LAG Rheinland-Pfalz v. 11.01.2008 - 6 Sa 522/07 - LS, NZA-RR 2008, 1V: Rechtsmissbrauch; vgl. auch Diller, BB 2006, 1968; Deinert, DB 2007, 400).
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