Rechtsprechung
   LAG Rheinland-Pfalz, 31.07.2008 - 10 Sa 295/08   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 622 Abs 2 S 2 BGB, Art 234 EG, Art 6 Abs 1 EGRL 78/2000, Art 100 GG, Art 20 Abs 3 GG
    Altersdiskriminierung - Anknüpfung an Mindestalter für Kündigungsfrist - Anwendbarkeit des § 622 Abs 2 S 2 BGB

  • Judicialis

    Altersdiskriminierung, Anknüpfung an Mindestalter für Kündigungsfrist; Anwendbarkeit des § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Altersdiskriminierung, Anknüpfung an Mindestalter für Kündigungsfrist; Anwendbarkeit des § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anwendung von § 622 Abs. 2 S. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) bei der Berechnung der maßgeblichen Kündigungsfrist von den nationalen Gerichten; Verfassungsmäßigkeit von § 622 Abs. 2 S. 2 BGB; Verfassungsmäßigkeit der "Altersschwelle 25" in § 622 Abs. 2 S. 2 BGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • channelpartner.de (Kurzinformation)

    Junge Mitarbeiter fliegen schneller raus - Kürzere Kündigungsfristen sind zulässig

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (7)  

  • BAG, 09.09.2010 - 2 AZR 714/08  

    Kündigungsfrist

    Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 31. Juli 2008 - 10 Sa 295/08 - aufgehoben.
  • LAG Düsseldorf, 17.02.2010 - 12 Sa 1311/07  

    Diskriminierungsfreie Berechnung der Kündigungsfrist anhand der

    Vielmehr werden sie Fälle, in denen sich die Unvereinbarkeit nationalen Rechts mit Unionsrecht nicht aufdrängt, gerne durchreichen, damit das Bundesarbeitsgericht mittels eines Vorabentscheidungsersuchens, zu dem die letztinstanzlichen Gerichte gemäß Art. 234 Abs. 3 EG (Art. 267 Abs. 3 AEUV) verpflichtet sind, den Konflikt klärt und so die Einheitlichkeit der Rechtsprechung wahrt (vgl. LAG Rheinland-Pfalz 31.07.2008 - 10 Sa 295/08 - Juris Rn. 33; BAG 03.04.2007 - 9 AZR 823/06 - Juris Rn. 26 f.).
  • BVerfG, 18.11.2008 - 1 BvL 4/08  

    Vereinbarkeit von § 622 Abs 2 S 2 BGB mit Art 3 Abs 1, Abs 3 GG - mangelnde

    Das Arbeitsgericht setzt sich nicht mit der in der fachgerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum verbreiteten Auffassung auseinander, die Regelung des § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB sei mit europarechtlichen Vorgaben unvereinbar und dürfe deshalb von den nationalen Gerichten nicht angewandt werden (vgl. LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Juli 2007 - 7 Sa 561/07 -, NZA-RR 2008, S. 17; Spilger, in: KR, 8. Aufl. 2007, § 622 BGB Rn. 56; Annuß, BB 2006, S. 325 ; Löwisch, BB 2006, S. 2189; Schleusener, NZA 2007, S. 358 ; Hamacher/Ulrich, NZA 2007, S. 657 ; Temming, NZA 2007, S. 1193 ; Kamanabrou, RdA 2007, S. 199 ; gegen eine Unanwendbarkeit der Norm: LAG Düsseldorf, Beschluss vom 21. November 2007 - 12 Sa 1311/07 -, juris; LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 31. Juli 2008 - 10 Sa 295/08 -, juris; Thüsing, RdA 2008, S. 51 ; Tavakoli/Westhauser, DB 2008, S. 702 ; Müller-Thele/Neu, MDR 2008, S. 537 ; vgl. zur gegenwärtigen Diskussion auch Fischermeier, in: Dornbusch/Fischermeier/Löwisch, Fachanwaltskommentar Arbeitsrecht, § 622 BGB Rn. 2; Linck, in: Schaub, Arbeitsrechts-Handbuch, 12. Aufl. 2007, § 126 Rn. 19; Müller-Glöge, in: ErfK, 9. Aufl. 2009, § 622 BGB Rn. 9; Waltermann, NZA 2005, S. 1265 ; Reichold/Hahn/Heinrich, NZA 2005, S. 1270 ; Preis, NZA 2006, S. 401 ; Willemsen/Schweibert, NJW 2006, S. 2583 ; von Roetteken, jurisPR-ArbR 40/2008 Anm. 3).

    Eine umfassende, mögliche Rechtfertigungsgründe für die Ungleichbehandlung unter Berücksichtigung der gesetzgeberischen Motive in Erwägung ziehende Prüfung der verfassungsrechtlichen Rechtslage (vgl. LAG Düsseldorf, Beschluss vom 21. November 2007 - 12 Sa 1311/07 -, juris; LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 31. Juli 2008 - 10 Sa 295/08 -, juris; Schleusener, NZA 2007, S. 358 ; vgl. auch Tavakoli/ Westhauser, DB 2008, S. 702 unter Bezugnahme auf BVerfGE 62, 256 und 82, 126) ist dem Vorlagebeschluss nicht zu entnehmen.

  • LAG Köln, 03.12.2009 - 13 Sa 919/09  

    Benachteiligung durch altersbedingte Verkürzung der Beschäftigungszeit im Rahmen

    Sie verteidigt das angefochtene Urteil unter Berufung auf die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Rheinland Pfalz vom 31.07.2008 (10 Sa 295/08).

    Das Berufungsgericht folgt den Entscheidungen des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (Urteil vom 24.07.2007- 7 Sa 561/07; 26.08.2008 - 7 Sa 252/08), des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein (Urteil vom 28.05.2008 - 3 Sa 31/08), des Landesarbeitsgerichts Sachsen-Anhalt (Urteil vom 09.04.2009 - 3 Sa 205/08) sowie der überwiegenden Rechtsauffassung der Literatur (vgl. dazu die zahlreichen Nachweise in den vorgenannten Entscheidungen) entgegen der Auffassung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 21.11.2007 - 12 Sa 1311/07) und des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (Urteil vom 31.07.2008 - 10 Sa 295/08).

  • LAG Berlin-Brandenburg, 27.11.2009 - 9 Sa 1884/09  

    Gleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten bei Kündigungsfristen;

    Die aufgeworfene Rechtsfrage hat grundsätzliche Bedeutung, und darüber hinaus liegt eine Divergenz zu dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 31.07.2008 ( 10 Sa 295/08) vor.
  • ArbG Hamburg, 10.12.2008 - 28 Ca 178/08  
    Liegen die Voraussetzungen für eine unmittelbare Wirkung der Richtlinie nicht vor - so im Verhältnis zwischen Privaten -, besteht für das nationale Gericht nach dem Gemeinschaftsrecht keine Möglichkeit, nationale Vorschriften "zu eliminieren", die von einer nicht oder nicht ordnungsgemäß umgesetzten Richtlinie abweichen (BAG, 18.2.2003, 1 ABR 2/02, zit. nach iuris; LAG Rheinland-Pfalz, 31.7.2008,. 10 Sa 295/08, zit. nach iuris).
  • LAG Hamburg, 11.11.2009 - 5 Sa 19/09  

    Kündigung bei häufiger Kurzerkrankung; unsubstantiierte Darlegungen des

    Mit dem LAG Düsseldorf (21. November 2007 - 12 Sa 1311/07 - LAGE § 622 BGB 2002 Nr. 3) und dem LAG Rheinland-Pfalz (31. Juli 2008 - 10 Sa 295/08 - LAGE § 622 BGB 2002 Nr. 4) geht die Kammer davon aus, dass diese unterschiedliche Behandlung aus Altersgründen nicht gegen Art. 3 GG verstößt und eine Vorlage an das BVerfG gemäß Art. 100 GG nicht möglich ist.
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