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   LG Bayreuth, 26.04.2013 - 42 T 54/13   

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LG Bayreuth, 26.04.2013 - 42 T 54/13 (https://dejure.org/2013,10162)
LG Bayreuth, Entscheidung vom 26.04.2013 - 42 T 54/13 (https://dejure.org/2013,10162)
LG Bayreuth, Entscheidung vom 26. April 2013 - 42 T 54/13 (https://dejure.org/2013,10162)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Sperrfrist für Vermögensauskunft von 2 Jahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 2013, 1125
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • AG Bad Segeberg, 25.06.2013 - 6 M 430/13

    Verlängerung der Sperrfrist des § 802d ZPO bei Abgabe einer eidesstattlichen

    Die Regelung des § 39 Nr. 4 Satz 1 EGZPO ordnet nicht die Fortgeltung der Sperrfrist des § 903 ZPO a.F. an, sondern stellt die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung gemäß § 807 a.F. sachlich der Erteilung einer Vermögensauskunft gemäß § 802c ZPO gleich, weshalb Gläubiger nicht die Abnahme einer Vermögensauskunft gemäß § 802c ZPO verlangen können, wenn der Schuldner innerhalb der letzten zwei Jahre eine eidesstattliche Versicherung nach altem Recht abgegeben hat (Anschluss an LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13; AG Augsburg, Beschl. v. 20.03.2013 - 1 M 2556/13 ; AG Dresden, Beschl. v. 21.02.2013 - 501 M 101116/13, ZVI 2013, 141; AG Meißen, Beschl. v. 14.03.2013 - 2 M 471/13, DGVZ 2013, 101; AG Memmingen, Beschl. v. 19.03.2013 - 1 M 772/13, FoVo 2013, 67; AG Offenbach, Beschl. v. 24.04.2013 - 61 M 2589/12; AG Osnabrück, Beschl. v. 15.02.2013 - 27 M 59/13; AG Würzburg, Beschl. v. 25.02.2013 - 1 M 808/13).

    Die Gegenauffassung geht davon aus, dass die Sperrfrist des § 802d Abs. 1 Satz 1 ZPO auch dann gelte, wenn die eidesstattliche Versicherung nach altem Recht abgegeben worden sei (LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13; AG Augsburg, Beschl. v. 20.03.2013 - 1 M 2556/13 ; AG Dresden, Beschl. v. 21.02.2013 - 501 M 101116/13, ZVI 2013, 141; AG Meißen, Beschl. v. 14.03.2013 - 2 M 471/13, DGVZ 2013, 101; AG Memmingen, Beschl. v. 19.03.2013 - 1 M 772/13, FoVo 2013, 67; AG Offenbach, Beschl. v. 24.04.2013 - 61 M 2589/12; AG Osnabrück, Beschl. v. 15.02.2013 - 27 M 59/13; AG Würzburg, Beschl. v. 25.02.2013 - 1 M 808/13; Giers , FamRB 2013, 22, 24 ; Harnacke/Bungardt , DGVZ 2013, 1, 6; Mroß , DGVZ 2012, 169, 174; BeckOK-ZPO- Utermark/Fleck , § 802d Rn. 1a).

    Anhaltspunkte dafür, dass der Gesetzgeber dies nicht auch für Schuldner regeln wollte, die unter Geltung des bisherigen Rechts eine eidesstattliche Versicherung abgegeben haben und für die bis zur Neuregelung die dreijährige Sperrfrist des § 903 ZPO a.F. galt, lassen sich dem Gesetzgebungsverfahren nicht entnehmen (zutreffend LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, [...] Rn. 9 f.; AG Augsburg, Beschl. v. 20.03.2013 - 1 M 2556/13 , [...] Rn. 9).

    Ob sich den Gesetzesmaterialien entnehmen lässt, dass der Gesetzgeber bewusst darauf verzichtet hat, eine Fortgeltung des § 903 ZPO a.F. anzuordnen (so LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, [...] Rn. 11), erscheint zweifelhaft, ist jedoch vorliegend letztlich ohne Belang.

    Aus der Gesetzessystematik ergibt sich ebenfalls keine abweichende Beurteilung (zutreffend LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, [...] Rn. 12; aA AG Charlottenburg, Beschl. v. 09.04.2013 - 34 M 8013/13, [...] Rn. 14).

    Der mit der Verkürzung der Sperrfrist für "Altfälle" einhergehende Eingriff ist jedoch gerechtfertigt und damit verfassungsrechtlich unbedenklich (ebenso LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, [...] Rn. 13-16; AG Augsburg, Beschl. v. 20.03.2013 - 1 M 2556/13 , [...] Rn. 11; AG Offenbach, Beschl. v. 24.04.2013 - 61 M 2589/12; aA AG Charlottenburg, Beschl. v. 09.04.2013 - 34 M 8013/13, [...] Rn. 13).

    Etwaige außergerichtliche Kosten können dem Schuldner nicht auferlegt werden, da dieser am Erinnerungsverfahren nicht beteiligt worden ist (vgl. hierzu BGH, Beschl. v. 19.05.2004 - IXa ZB 297/03 , NJW 2004, 2979, 2980 f.; LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, [...] Rn. 19; AG Offenbach, Beschl. v. 24.04.2013 - 61 M 2589/12).

  • LG Konstanz, 28.04.2014 - 62 T 106/13

    Abnahme der Vermögensauskunft gegen einen Schuldner

    Überwiegend und aus Sicht der Kammer zutreffend wird hingegen für die Berechnung der Sperrfrist allein § 802d ZPO als maßgeblich angesehen und § 903 ZPO a.F. für nicht mehr anwendbar erachtet (vgl. hierzu LG Ansbach, Beschluss vom 28.05.2013 - 1 T 573/13; LG Amberg, Beschluss vom 27.06.2013 - 33 T 484/13; LG Augsburg, Beschluss vom 27.06.2013 - 43 T 2071/13; LG Aurich, Beschluss vom 21.01.2014- 4 T 6/14; LG Bayreuth, Beschl. v. 26.04.2013 - 42 T 54/13, DGVZ 2013, 133 = MDR 2013, 1125; LG Berlin; Beschluss vom 01.07.2013, 51 T 311/13; Beschluss vom 22.07.2013 - 51 T 361/13; LG Bonn, Beschluss vom 26.04.2013 - 4 T 140/13 ; - LG Chemnitz, Beschluss vom 28.08.2013 - 3 T 328/13; LG Duisburg, Beschluss vom 27.05.2013 - 7 T 74/13 ; LG Ellwangen, Beschluss vom 30.07.2013 - 1 T 133/13; LG Gießen, Beschluss vom 28.06.2013, 7 T 218/13, JurBüro 2013, 604 ; LG Hanau Beschluss v. 23.05.2013 - 8 T 20/13; LG Heilbronn, Beschluss vom 12.06.2013 -1 T 206/13; LG Karlsruhe, Beschluss vom 10.05.2013 - 5 T 50/13, ; DGVZ 2013, 136; Beschluss vom 23.10.2013 - 5 T 130/13; LG Kempten, Beschluss vom 22.07.2013, 42 T 782/13; Beschluss vom 09.09.2013 - 43 T 1431/13; LG Köln, Beschluss vom 10.09.2013 - 39 T 121/13 , NJW-RR 2014, 127; LG Landshut, Beschluss vom 07.05.2013 - 34 T 869/13 ; - LG Leipzig, Beschluss vom 11.06.2013 - 7 T 341/1.3; LG Magdeburg, Beschluss vom 15. April 2014 - 3 T 165/14; LG Regensburg, Beschluss vom 02.08.2013 - 7 T 173/13; Beschluss vom 21.08.2013-7T 287/13; LG Traunstein, Beschluss vom 21.10.2013- 4 T 3004/13; LG Zwickau, Beschluss vom 20.08.2013 - 8 T 166/13; AG Osnabrück, Beschluss vom 15.02.2013 - 27 M 59/13; AG Bad Segeberg, Beschluss vom 25.06.2013 - 6 M 430/13 ; a.A. LG München I , Beschluss vom 26.08.2013 - 20 T 18633/13; LG Weiden, Beschluss vom 26.08.2013- 23 T 76/13).

    Gegenüber der Verkürzung der Sperrfrist von zwei auf drei Jahre zur Abgabe einer erneuten Vermögenserklärung sollte es bei einer dreijährigen Eintragung im Schuldnerverzeichnis bleiben, um der Warnfunktion für den geschäftlichen Verkehr auch zukünftig ausreichend Rechnung zu tragen (Bundestagsdrucksache 16/13432, Seite 42 1. Spalte unten - hierzu LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013 - 42 T 54/13, DGVZ 2013, 133= MDR 2013, 1125).

    Diese Verkürzung klingt auch in der Stellungnahme der Bundesregierung an (Bundesdrucksache 16/169, S. 55, 1. Spalte am Ende) (vgl. auch AG München, Beschluss vom 23.07.2013 - 1505 M 7408/13, [...]; LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013-42 T 54/13, DGVZ2013, 133= MDR 2013, 1125).

  • LG Duisburg, 27.05.2013 - 7 T 74/13

    Eidesstattliche Versicherung, Vermögensauskunft, Sperrfrist

    Für die ab dem 01.01.2013 beim Gerichtsvollzieher eingehenden Anträge auf Abnahme der Vermögensauskunft ist die zweijährige Sperrfrist des § 802 d Abs. 1 ZPO und nicht die dreijährige des § 903 ZPO a.F. maßgeblich (Anschluss LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013 - 42 T 54/13).

    Nach dieser Vorschrift steht im Rahmen des § 802 d Abs. 1 Satz 1 ZPO die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung der Abgabe einer Vermögensauskunft gleich, woraus folgt, dass unter den Begriff der Vermögensauskunft in § 802 d Abs. 1 ZPO auch die frühere eidesstattliche Versicherung zu fassen ist (LG Bayreuth BeckRS 2013, 08409; AG Augsburg DGVZ 2013, 101).

    Angesichts der Eindeutigkeit der Übergangsregelung des § 39 Nr. 4 EGZPO und vor dem Hintergrund, dass ein gesetzgeberisches Versehen nicht ersichtlich ist (vergl. hierzu ausführlich LG Bayreuth BeckRS 2013, 08409; AG Augsburg BeckRS 2013, 05383), besteht kein Anlass, auf die längere Sperrfrist des § 903 ZPO a.F. zurückzugreifen (so auch BeckOK-Utermark/Fleck, ZPO, 9. Edt., zu § 802 Rz. 1a).

  • AG Hamburg-Barmbek, 28.05.2013 - 804a M 184/13

    Anspruch eines Gläubigers auf Einholung einer Vermögensauskunft beim Schuldner im

    In Rechtsprechung und Literatur ist allerdings umstritten, ob bei Vorliegen eines vor dem 1.1.2013 abgegebenen Vermögensverzeichnisses weiterhin eine Sperrfrist gemäß § 903 ZPO a.F. von drei Jahren gilt (so u.A. AG Charlottenburg, Beschlüsse vom 9.4.2013 [Az. 34 IM 8013/13] und vom 28.3.2013 [Az. 38 M 8030/13]; AG Hof, Beschluss vom 28.2.2013 [Az. 1 M 845/13]; AG Landsberg, Beschluss vom 25.2.2013 [Az. 2 M 342/13]), oder bereits ein Gläubiger gemäß § 802 d Abs. 1 S. 1 ZPO eine erneute Vermögensauskunft verlangen kann, wenn das alte Vermögensverzeichnis älter als zwei Jahre ist (so U.A. LG Bayreuth, Beschluss vom 26.4.2013 [Az. 42 T 54/13]; AG Osnabrück, Beschluss vom 15.2.2013 [Az. 27 M 59/13]; AG Dresden, Beschluss vom 21.2.2013 [Az. 501 M 101116/13]; AG Memmingen, Beschluss vom 19.3.2013 [Az. 1 M 772/13]; Ag Augsburg, Beschluss vom 20.3.2013 [Az. 1 M 2556/13]).

    Den von der Gegenauffassung insbesondere in Anspruch genommenen Rechtssicherheits-, Schuldnerschutz- bzw. Vertrauensgesichtspunkten sowie dem Argument eines redaktionellen Versehens bei der Abfassung des § 39 Nr. 4 EGZPO ist insbesondere das Landgericht Bayreuth (Beschluss vom 26.4.2013, Az. 42 T 54/13, zit. nach [...]) mit überzeugender Begründung, der sich das entscheidende Gericht anschließt, entgegengetreten, und führt dazu im Einzelnen u.A. aus:.

  • LG Köln, 10.09.2013 - 39 T 121/13

    Anwendbarkeit von § 903 ZPO a.F. gegenüber § 802d ZPO n.F. auf nach altem Recht

    Überwiegend und aus Sicht der Kammer zutreffend wird hingegen für die Berechnung der Sperrfrist allein § 802d ZPO als maßgeblich angesehen und § 903 ZPO a.F. für nicht mehr anwendbar erachtet (vgl. hierzu LG Duisburg, Beschluss vom 27.05.2013 - 7 T 74/13; LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013 - 42 T 54/13; LG Landshut, Beschluss vom 07.05.2013 - 34 T 869/13; AG Osnabrück, Beschluss vom 15.02.2013 - 27 M 59/13; AG Bad Segeberg, Beschluss vom 25.06.2013 - 6 M 430/13; BeckOK ZPO/Utermark/Fleck, Stand 01.04.2013, § 802d Rn. 1a; wohl auch Vollkommer, NJW 2012, 3861, 3864).
  • LG Magdeburg, 15.04.2014 - 3 T 165/14

    Wiederholte Abgabe einer Vermögensauskunft: Dauer der Sperrfrist für eine nach

    In der Rechtsprechung der Landgerichte wird für die Berechnung der Sperrfrist überwiegend die zweijährige Frist des § 802d ZPO als maßgeblich angesehen und § 903 ZPO a.F. für nicht mehr anwendbar erachtet (vgl. hierzu etwa LG Köln, Beschluss vom 10.09.2013 - 39 T 121/13, NJW-RR 2014, 127 f.; LG Gießen, Beschluss vom 11.07.2013 - 7 T 244/13 - JurBüro 2013, 604 f.; LG Duisburg, Beschluss vom 27.05.2013 - 7 T 74/13 - juris; LG Karlsruhe, Beschluss vom 10. Mai 2013 - 5 T 50/13, DGVZ 2013, 136 f.; LG Landshut, Beschluss vom 07.05.2013 - 34 T 869/13 - juris; LG Bonn, Beschluss vom 26.04.2013 - 4 T 140/13 - juris; LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013 - 42 T 54/13 - juris, jew. m.w.N.).
  • LG Gießen, 11.07.2013 - 7 T 244/13

    Dauer der Sperrfrist hinsichtlich erneuter Auskunftserteilung bei Ablegung noch

    Die Gegenmeinung vertritt hingegen die Auffassung, dass wegen § 39 Nr. 4 S. 1 EGZPO für die ab dem 01.01.2013 eingehenden Vollstreckungsaufträge auch dann (nur) die zweijährige Sperrfrist des § 802d Abs. 1 S. 1 ZPO zu berücksichtigen ist, wenn die eidesstattliche Versicherung selbst noch nach altem Recht abgegeben wurde (LG Bayreuth, Beschluss vom 26.04.2013, Az. 42 T 54/13; AG Osnabrück, Beschluss vom 15.02.2013, Az. 27 M 59/13; AG Dresden, Beschluss vom 21.02.2013, Az. 501 M 101116/13; AG Meißen, Beschluss vom 14.03.2013, Az. 2 M 471/13; AG Memmingen, Beschluss vom 19.03.2013, Az. 1 M 772/13, alle zit. nach [...]).
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