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   LG Berlin, 31.08.2016 - 65 S 197/16   

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https://dejure.org/2016,35313
LG Berlin, 31.08.2016 - 65 S 197/16 (https://dejure.org/2016,35313)
LG Berlin, Entscheidung vom 31.08.2016 - 65 S 197/16 (https://dejure.org/2016,35313)
LG Berlin, Entscheidung vom 31. August 2016 - 65 S 197/16 (https://dejure.org/2016,35313)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • berlin.de (Pressemitteilung und Volltext)

    Neue Entscheidung zum Mietspiegel 2015

  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 558 BGB, §§ 558 ff BGB, § 558a Abs 2 Nr 3 BGB, § 558c Abs 1 BGB, § 558d Abs 1 BGB
    Zustimmungsklage zur Wohnraummieterhöhung: Heranziehung des Berliner Mietspiegel 2015 bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Heranziehung des Berliner Mietspiegels 2015 als einfacher Mietspiegel, unrichtige und/oder nicht repräsentative Datenerhebung, Indizwirkung, Vergleichsmiete, qualifizierter Mietspiegel

  • Berliner Mieterverein (Volltext/Auszüge/Kurzinformation)

    Berliner Mietspiegel

  • wertermittlerportal
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Einfacher Mietspiegel hat Indizwirkung für ortsübliche Vergleichsmiete!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Neue Entscheidung zum Berliner Mietspiegel 2015

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Berliner Mietspiegel 2015 kann als einfache Schätzungsgrundlage herangezogen werden

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Neue Entscheidung zum Mietspiegel 2015

  • promietrecht.de (Kurzinformation)

    Mietspiegel erneut bestätigt

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Einfacher Mietspiegel hat Indizwirkung für ortsübliche Vergleichsmiete! (IMR 2017, 1004)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • LG Berlin, 29.03.2017 - 65 S 424/16

    Mietpreisbremse: Vermieter muss überhöhte Miete zurückzahlen

    Die Kammer hat mehrfach und ausführlich begründet dargestellt (vgl. LG Berlin, Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, WuM 2016, 670 = Grundeigentum 2016, 1509 = DWW 2017, 15, juris; Urt. v. 07.09.2016 - 65 S 79/16, in Grundeigentum 2016, 1383, juris; Urt. v. 06.06.2016 - 65 S 149/16, in Grundeigentum 2016, 975 = WuM 2016, 560, juris; Beschl. v. 13.07.2016 - 65 S 199/16, in Grundeigentum 2016, 1155), dass der Berliner Mietspiegel 2015 als (sogen. einfacher) Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB Anwendung finden kann, wenn die Voraussetzungen der Regelung vorliegen und die erhobenen Einwendungen - wie hier die der Beklagten - nicht geeignet sind, seine Indizwirkung als zutreffende Abbildung der in Berlin gemäß § 558 Abs. 2 Satz 1 BGB üblichen Entgelte zu erschüttern (vgl. unter 5.).

    a) Die Kammer hat in ihrer Entscheidung vom 31. August 2016 (65 S 197/16, Pressemitteilung des KG Berlin Nr. 56/2016 v. 27.10.2016 = WuM 2016, 670 = Grundeigentum 2016, 1509 = DWW 2017, 15, juris) die maßgeblichen Grundsätze zur Verwendung des (einfachen) Mietspiegels im gerichtlichen Erkenntnisverfahren auf der Grundlage der Gesetzesmaterialien seit Einführung des unbestimmten Rechtsbegriffs der ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 3 WohnraumkündigungsschutzG, BT-Ds. VI/1549, S. 2; VI/2421, S. 4, 11) und der dazu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung im Einzelnen dargestellt.

    Da der Gesetzgeber der Mietrechtsreform 2001 den Mietspiegel nach § 558c BGB weiterhin als eine von mehreren tauglichen Grundlagen für ein Mieterhöhungsverlangen beibehalten hat, vgl. § 558a Abs. 2 BGB, kann dieser - soweit er ordnungsgemäß erstellt wurde - im Mieterhöhungsprozess nach einhelliger Auffassung in der Instanzrechtsprechung und Literatur, die der Bundesgerichtshof teilt, auch weiterhin taugliche Erkenntnisquelle bei der richterlichen Überzeugungsbildung (§ 286 ZPO) sein (vgl. BGH, Urt. v. 16.06.2010 - VIII ZR 99/09, WuM 2010, 505, nach juris Rn. 11, m. w. z. N.; Urt. v. 21.11.2012 - VIII ZR 46/12, NJW 2013, 775, nach juris Rn. 16; Urt. v. 03.07.2013 - VIII ZR 267/12, nach juris Rn. 32; LG Duisburg, Beschl. v. 24.01.2005 - 13 T 9/05, WuM 2005, 460, nach juris; st. Rspr. nahezu aller Kammern des LG Berlin, vgl. schon LG Berlin Urt. v. 19.06.2003 - 62 S 15/03, in Grundeigentum 2003, 1020, nach juris; w. N. in LG Berlin Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, a.a.O.; MüKoBGB/Artz, 7. Aufl. 2016, BGB § 558c Rn. 5; Börstinghaus, NZM 2002, 273, [278]).

  • LG Berlin, 16.11.2016 - 65 S 187/16

    Mieterhöhungsverlangen in Berlin: Abgezogener Dielenfußboden als hochwertiger

    Offen bleiben kann aus Gründen, die die Kammer im Einzelnen in ihrer Entscheidung von 31. August 2016 - 65 S 197/16 - dargestellt hat und auf die sie nach erneuter rechtlicher Prüfung Bezug nimmt (vgl. Pressemitteilung des KG Berlin Nr. 56/2016 v. 27.10.2016; zur weiteren Veröffentl vorgesehen), ob es sich bei dem Berliner Mietspiegel 2015 um einen qualifizierten Mietspiegel handelt.

    Der Berliner Mietspiegel 2015 entspricht den Anforderungen des § 558c BGB und kann daher zur Überzeugungsbildung des Gerichts (§ 286 ZPO) von der Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete herangezogen werden (vgl. LG Berlin, Urt. v. 31. August 2016 - 65 S 197/16, a.a.O., m. w. N. zur gefestigten Rspr. des BGH).

    Die Kammer nimmt im Übrigen nach erneuter rechtlicher Prüfung Bezug auf die Feststellungen unter cc) ihrer Entscheidung vom 31. August 2016 (65 S 197/16, a.a.O.).

  • LG Berlin, 15.07.2020 - 65 S 76/20

    Kann Mietendeckel überhöhte Mieterhöhung überhaupt verhindern?

    Nachdem es dem Vermieter infolge des Inkrafttretens der auf weitgehender Vertragsfreiheit beruhenden Regelungen des BGB (auch) wieder erlaubt war, zum Zwecke der Mieterhöhung eine Änderungskündigung auszusprechen, kam es aufgrund des (über einen längeren Zeitraum) fortbestehenden Wohnungsmangels zu erheblichen Mieterhöhungen, die den Gesetzgeber veranlassten, die Änderungskündigung durch ein Verfahren zur Erhöhung der Miete im laufenden, fortbestehenden Mietverhältnis zu ersetzen (vgl. BT-Drs. VI/1549, S. 2; VI/2421, S. 4, 11 vgl. dazu näher auch: Börstinghaus, WuM 2018, 610, [620]; LG Berlin, Urt. v. 31. August 2016 - 65 S 197/16, WuM 2016, 670).
  • VerfGH Berlin, 16.05.2018 - VerfGH 171/16

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen zivilgerichtliche Berufungszurückweisungen

    Die gegen die Urteile eingelegten Berufungen der Beschwerdeführerin wies das Landgericht Berlin mit den beiden verfahrensgegenständlichen Urteilen vom 31. August 2016 - 65 S 197/16 und 65 S 257/16 - zurück.
  • LG Berlin, 02.11.2016 - 65 S 164/16

    Mieterhöhungsverlangen formell ordnungsgemäß: Mieterhöhung berechtigt?

    Offen bleiben kann aus Gründen, die die Kammer im Einzelnen in ihrer Entscheidung von 31. August 2016 - 65 S 197/16 - dargestellt hat und auf die sie nach erneuter rechtlicher Prüfung Bezug nimmt (vgl. Pressemitteilung des KG Berlin Nr. 56/2016 v. 27.10.2016; zur weiteren Veröffentl vorgesehen), ob es sich bei dem Berliner Mietspiegel 2015 um einen qualifizierten Mietspiegel handelt.

    Der Berliner Mietspiegel 2015 entspricht den Anforderungen des § 558c BGB und kann daher zur Überzeugungsbildung des Gerichts (§ 286 ZPO) von der Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete herangezogen werden (vgl. LG Berlin, 31.08.2016 - 65 S 197/16, a.a.O., m. w. N. zur gefestigten Rspr. des BGH).

    Die Kammer nimmt im Übrigen nach erneuter rechtlicher Prüfung Bezug auf die Feststellungen unter cc) ihrer Entscheidung vom 31. August 2016 (65 S 197/16, a.a.O.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.03.2018 - L 34 AS 724/15

    Prüfung der angemessenen Kosten der Unterkunft anhand eines qualifizierten

    Der Berliner Mieterverein bezeichnet die Schlussfolgerungen in dem Gutachten (zum Mietspiegel 2009) als "absurd" (siehe Mitteilung im Mieter Magazin 9/14; www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm01914/091426.htm ) Das LG Berlin führt in seinem Urteil vom 31. August 2016 (65 S 197/16, juris, Rn. 47) aus, dass die Feststellungen des Prof. Dr. Krämer (im Gutachten zum Mietspiegel 2013) nicht über Vermutungen hinausgingen.
  • LG Berlin, 01.02.2017 - 65 S 292/16

    Sachverständiger beschreibt Wohnung falsch: Gutachten ungeeignet!

    cc) Offen bleiben kann, ob der Berliner Mietspiegel 2015 - was die Klägerin und der Sachverständige in Frage stellen - im Allgemeinen bzw. für das hier betroffene besondere Marktsegment der Wohnungen mit einer (auf dem Wohnungsmarkt unüblichen) Minderausstattung den Anforderungen des § 558d BGB entspricht (vgl. hierzu im Einzelnen: LG Berlin, Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, a.a.O.; Urt. v. 09.08.2016 - 18 S 111/15, dazu IMR 2017, 11; AG Charlottenburg, Urt. v. 17.03.2015 - 233 C 520/14).

    (1) Die maßgeblichen Grundsätze zur Verwendung des (einfachen) Mietspiegels im gerichtlichen Erkenntnisverfahren zum Nachweis der ortsüblichen Vergleichsmiete hat die Kammer in ihrer Entscheidung vom 31. August 2016 (65 S 197/16, in: WuM 2016, 670 = Grundeigentum 2016, 1509) auf der Grundlage der Gesetzesmaterialien seit Einführung des unbestimmten Rechtsbegriffs der ortsüblichen Vergleichsmiete im Jahre 1971 (BT-Ds. VI/2421, S. 4) sowie der höchstrichterlichen Rechtsprechung im Einzelnen dargestellt.

  • LG Berlin, 01.07.2020 - 65 S 19/20

    Klärt Übergabeprotokoll auch Zustand der Telefon- bzw. Kabelanschlüsse?

    Die Kammer hat sich mit den Einwendungen, die in diesem Verfahren gegen die Qualifiziertheit des Mietspiegels erhoben werden, in allen Einzelheiten in der dem der Entscheidung des BGH vom 27.05.2020 (VIII ZR 45/19, juris) zugrunde liegenden Urteil unter Bezugnahme auf ihre gefestigte, vom VerfGH Berlin bereits bestätigte Rechtsprechung (Kammer, Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, juris) auseinandergesetzt.
  • LG Berlin, 14.03.2019 - 67 S 271/18

    Mangelbeseitigung nicht geduldet: Kündigung?

    Dabei ist jedoch im Ausgangspunkt zu berücksichtigen, dass die Prüfung anhand der in § 555c BGB für die Erstellung eines einfachen Mietspiegels aufgestellten (geringeren) Anforderungen zu erfolgen hat, weshalb die seitens der Klägerin gegen die Wissenschaftlichkeit vorgebrachten Einwände als solche, die lediglich die Einordnung als qualifizierten Mietspiegel infrage stellen, nicht die Indizwirkung beseitigen (vgl. BGH, Urt. v. 13. Februar 2019, a.a.O., Tz. 18; ausführlich Landgericht Berlin, Urt. v. 31. August 2016 - 65 S 197/16, WuM 2016, 670, bestätigt vom Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin, Beschl. v. 16. Mai 2018 - 171/16, WuM 2018, 411).
  • LG Berlin, 20.02.2019 - 65 S 169/18

    Mieterhöhungsverlangen: Wohnwertminderung bei besonders lärmbelasteter Wohnlage;

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist konkreten Einwendungen gegen den Erkenntniswert des Mietspiegels nachzugehen (vgl. nur BGH, Urt. v. 21.11.2012 - VIII ZR 46/12, WuM 2013, 110 = Grundeigentum 2013, 197, juris, Rn. 16ff; Urt. v. 16.06.2010 - VIII ZR 99/09, WuM 2010, 505 = Grundeigentum 2010, 1049, juris, Rn. 13 dem folgend ua: LG Berlin, Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, WuM 2016, 670 = ZMR 2018.758, juris; nachgehend: VerfGH Berlin, Beschl. vom 16.05.2018 - 171/16, juris).
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