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   LG Frankfurt/Main, 06.07.2017 - 2-03 O 232/17   

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https://dejure.org/2017,44018
LG Frankfurt/Main, 06.07.2017 - 2-03 O 232/17 (https://dejure.org/2017,44018)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 06.07.2017 - 2-03 O 232/17 (https://dejure.org/2017,44018)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 06. Juli 2017 - 2-03 O 232/17 (https://dejure.org/2017,44018)
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Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kein Unterlassungsanspruch gegen namentliche Berichterstattung über Plagiats-Vorwurf gegen Uni-Professorin

  • hypotheses.org (Auszüge)

    Zur Namensnennung im Zusammenhang mit dem Vorwurf eines Plagiats

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...

  • LG Frankfurt/Main, 05.11.2018 - 3 O 90/18
    Die erkennende Kammer wies den diesbezüglichen Antrag der Klägerin durch Beschluss vom 06.07.2017 zum Az.: 2-03 O 232/17, (veröffentlicht bei ZUM-RD 2018, 151 = BeckRS 2017, 132363) zurück.

    Ferner nimmt der Beklagte Bezug auf den Beschluss der erkennenden Kammer vom 06.07.2017 zum Az. 2-03 O 232/17.

    Bei der gebotenen Abwägung sind alle Umstände des Einzelfalls zu betrachten, wobei hinsichtlich einer namentlichen Nennung oder identifizierenden Berichterstattung einfließt, ob über das berechtigte Interesse an dem den Gegenstand der Berichterstattung bildenden Geschehen hinaus unter Berücksichtigung des Anonymitätsinteresses des Betroffenen auch (und wenn ja in welchem Umfang) ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit an der konkret handelnden Person besteht (OLG Frankfurt a.M. AfP 2016, 167, 169 - Pickup-Artist; auch LG Frankfurt am Main, 2-03 O 232/17 -, ZUM-RD 2018, 151 = BeckRS 2017, 132363).

    Bei der Gesamtabwägung aller Umstände hat die Kammer auch berücksichtigt, dass der Beschwerdesenat des OLG Frankfurt am Main in der früheren Beschwerdesache der Klägerin gegen einen Zeitungsverlag mit Sitz in … zum Az. 16 W 35/17 (Az. der Kammer: 2-03 O 232/17) ausweislich des Sitzungsprotokolls vom 05.10.2017 gemäß Anlage K 7, Seite 3 (Bl. 23 d.A.), zum Ausdruck gebracht hat, dass „es sich hinsichtlich der Frage, ob bei der Verdachtsberichterstattung hier der Name der Antragstellerin genannt werden durfte, d.h. ob dies durch ein ausreichendes öffentliches Interesse gerade an der Person gerechtfertigt war, um einen echten Grenzfall handele“.

    Aus der Wortwahl des „Grenzfalls“ wird zur Überzeugung der Kammer deutlich, dass die Senatsmitglieder offenbar in ihre Erwägungen einbezogen haben, das die von der Klägerin angegriffene Entscheidung der Kammer vom 06.07.2017 (Az.: 2-03 O 232/17) abgeändert werden könnte.

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