Rechtsprechung
   LG Hamburg, 01.09.2011 - 327 O 607/10   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • ra-skwar.de

    Bewertungsportal - Hotel - wettbewerbsrechtliche Haftung für Richtigkeit verbreiteter Tatsachen

  • rabüro.de

    Betreiber eines Hotelbuchungsportal haftet für Richtigkeit der eingestellten Tatsachenbehauptungen

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung von Hotelbuchungsportalen für geschäftsschädigende Bewertungen von Nutzern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (20)

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    § 3 UWG, § 4 Nr. 7 UWG
    Betreiber eines Reisebuchungsportals haftet für falsche Tatsachenbehauptung eines Portalnutzers

  • Justiz Hamburg (Pressemitteilung)

    Negative Bewertungen im Reisebuchungsportal - Landgericht Hamburg entscheidet über Unterlassungsanspruch einer Hotelbetreiberin

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Negative Reisebewertungen in Reiseportalen müssen der Wahrheit entsprechen

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Negative Bewertungen im Reisebuchungsportal - Landgericht Hamburg entscheidet über Unterlassungsanspruch einer Hotelbetreiberin

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Negative Bewertungen im Reisebuchungsportal

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Unwahre Tatsachenbehauptungen im Hotelbewertungsportal

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Betreiber von Reisebuchungsportalen müssen herabsetzende Tatsachen in Hotelbewertungen über Mitbewerber beweisen können

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Betreiber von Reisebuchungsportalen müssen herabsetzende Tatsachen in Hotelbewertungen über Mitbewerber beweisen können

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Hotelbewertungsportal haftet für geschäftsschädigende Äußerungen auf Onlineauftritt

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Reisebuchungsportal mit Bewertungsbereich haftet für Richtigkeit negativer Hotelbewertungen

  • lto.de (Kurzinformation)

    Negative Online-Bewertungen von Reisen müssen stimmen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Online-Reisebuchungsportal haftet für falsche negative Bewertungen

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Betreiber eines Reisebuchungsportals haftet für falsche Einträge

  • swd-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrechtliche Haftung eines Reisebuchungsportals für negative Bewertungen von Portalnutzern

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Wettbewerbsverstoß durch unwahre Tatsachenbehauptungen Dritter auf Hotelbewertungsportal

  • swd-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrechtliche Haftung eines Reisebuchungsportals für negative Bewertungen von Portalnutzern

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Reisebuchungsportal mit Bewertungsfunktion haftet für die Richtigkeit von negativen Hotelbewertungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Betreiber eines Reisebuchungsportals haftet für unwahre Hotelbewertungen Dritter auf Portal

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Negativ-Bewertung: Wann haftet der Portal-Betreiber?

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Negative Bewertungen im Reisebuchungsportal - Unterlassungsanspruch einer Hotelbetreiberin erfolgreich - Ein Meinungsportal und ein Online-Reisebüro von der gleichen Betreiberin können nicht klar voneinander getrennt werden

Papierfundstellen

  • ZUM 2011, 936



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 19.03.2015 - I ZR 94/13  

    Zur Haftung eines Hotelbewertungsportals für unwahre Tatsachenbehauptungen eines

    b) Das Berufungsgericht ist davon ausgegangen, dass das Vorhalten eines Portals mit Hotelbewertungen auf einer Internetseite, unter der auch die Dienstleistungen eines Reisebüros angeboten werden, eine geschäftliche Handlung im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG darstellt und die Parteien Mitbewerber im Sinne der § 8 Abs. 3 Nr. 1, § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG sind (im Ergebnis ebenso LG Hamburg, WRP 2012, 94, 95 ff.; Schilling, GRUR-Prax 2012, 105, 106; Vonhoff, MMR 2012, 571, 572; aA Ohly in Ohly/Sosnitza, UWG, 6. Aufl., § 4.8 Rn. 8/10, § 6 Rn. 75, § 8 Rn. 135a).

    Jedoch ist bei einer Würdigung sämtlicher Umstände aus Sicht eines verständigen Internetnutzers die Annahme fernliegend, die Beklagte wolle sich die beanstandeten Äußerungen zu Eigen machen (im Ergebnis ebenso OLG Stuttgart, MMR 2014, 203, 204; LG Berlin, Urteil vom 27. Oktober 2009 - 27 O 536/09, juris Rn. 42; Ohly in Ohly/Sosnitza aaO § 4.8 Rn. 8/14a, § 8 Rn. 115a; Köhler in Köhler/Bornkamm aaO § 4 Rn. 8.9a; aA LG Hamburg, WRP 2012, 94, 96 f.; Vonhoff, MMR 2012, 571, 572).

  • OLG Hamburg, 30.06.2016 - 5 U 58/13  

    Wann können Hotelbetreiber Bewertungen auf Bewertungsportal löschen lassen?

    "Jedoch ist bei einer Würdigung sämtlicher Umstände aus Sicht eines verständigen Internetnutzers die Annahme fernliegend, die Beklagte wolle sich die beanstandeten Äußerungen zu Eigen machen (im Ergebnis ebenso OLG Stuttgart, MMR 2014, 203, 204; LG Berlin, Urteil vom 27. Oktober 2009 - 27 O 536/09, juris Rn. 42; Ohly in Ohly/Sosnitza aaO § 4.8 Rn. 8/14a, § 8 Rn. 115a; Köhler in Köhler/Bornkamm, aaO, § 4 Rn. 8.9a; aA LG Hamburg, WRP 2012, 94, 96 f.; Vonhoff, MMR 2012, 571, 572).
  • OLG Köln, 29.05.2013 - 6 U 220/12  

    Wettbewerbswidrigkeit der Veröffentlichung

    Gegen eine geschäftliche Handlung spricht es insbesondere, wenn ein Unternehmen mit einer Äußerung vorrangig einen im Allgemeininteresse liegenden Zweck verfolgt, mag sie sich auch zugunsten eines fremden Unternehmens auswirken (Köhler/Bornkamm, UWG, 31. Aufl. 2013, § 2 Rn. 56; LG Hamburg, Urteil vom 1.9. 2011 - 327 O 607/10 - ZUM 2011, 936, 940).
  • LG Berlin, 16.02.2012 - 52 O 159/11  

    Keine Vorab-Prüfungspflicht von negativen Bewertungen auf einem

    Eine Auslegung nationalen Rechts, die im Ergebnis dazu führen würde, eine solche Pflicht zu statuieren oder vorauszusetzen, ist deshalb richtlinienwidrig und damit unzulässig (vgl. Spindler/Schuster/Hoffmann a.a.O., § 7, Rdn. 30; a. A. wohl: LG Hamburg ZUM 2011, 936).
  • LG Hamburg, 18.02.2016 - 327 O 399/15  
    Die daraus folgende Beweislast für die Richtigkeit geschäftsschädigender Tatsachen im Wettbewerbsverhältnis hat der Verbreitende und damit der Beklagte zu tragen (vgl. Urteil der Kammer vom 01.09.2011 - Az. 327 O 607/10 - ZUM 2011, 936 ff.).
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