Rechtsprechung
   LG Hamburg, 08.01.2008 - 619 Qs 68/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,17770
LG Hamburg, 08.01.2008 - 619 Qs 68/07 (https://dejure.org/2008,17770)
LG Hamburg, Entscheidung vom 08.01.2008 - 619 Qs 68/07 (https://dejure.org/2008,17770)
LG Hamburg, Entscheidung vom 08. Januar 2008 - 619 Qs 68/07 (https://dejure.org/2008,17770)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,17770) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    DNA-Identitätsfeststellung: Anordnung der Entnahme von Körperzellen vor rechtskräftiger Verurteilung des Betroffenen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Rechtskräftige Verurteilung eines Angeklagten als Voraussetzung der Stellung eines Antrags auf molekulargenetische Untersuchung; Verstoß gegen die Unschuldsvermutung durch verfahrensbezogene Bewertungen von Verdachtslagen; Bestehen eines notwendigen Zusammenhangs ...

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des LG Hamburg vom 8.1.2008, Az.: 619 Qs 68/07 (Unschuldsvermutung und Verhältnismäßigkeitsgrundsatz bei der DNA-Identitätsfeststellung)" von Prof. Dr. Nikolaus Bosch, original erschienen in: StV 2008, 571 - 575.

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2008, 251
  • StV 2008, 571
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)

  • VerfGH Saarland, 18.12.2015 - Lv 4/15
    Eine aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgende systemimmanente Begrenzung für eine Maßnahme nach § 81 g StPO mangels Erforderlichkeit der Maßnahme ergibt sich nur für solche Delikte, bei denen der Täter nicht deliktstypisch im Zusammenhang mit einer künftigen Straftat "Identifizierungsmaterial" am Tatort hinterlassen wird (VerfGH Berlin, Beschl. vom 21.3.2003 - 112/02 -, juris, Rn. 29; LG Hamburg, Beschl vom 8.1.2008 - 619 Qs 68/07 -, juris, Rn. 14).
  • LG Freiburg, 30.07.2013 - 2 Qs 12/12

    DNA-Identifizierung: Erneute molekulargenetische Untersuchung zur Auftypisierung

    aa) So sind bei den prognostisch zu erwartenden erheblichen Betäubungsmittelstraftaten - etwa einem erneuten (gewerbsmäßigen) Handel mit Betäubungsmitteln - etliche Fallkonstellationen denkbar, in denen der Angeklagte mit dem Rauschgift bzw. dessen Verpackung in Berührung kommen und auswertbare Körperspuren am Tatort hinterlassen könnte, die zu einer schnelleren Täterüberführung beitragen können (vgl. OLG Köln NStZ-RR 2005, 56 m.w.N.; LG Hamburg StV 2008, 571; Meyer-Goßner, StPO 56. Aufl. § 81g, Rdnr. 7a; a. A. Krause in Löwe-Rosenberg, StPO 26. Aufl. § 81g Rdnr. 38; LG Koblenz StV 1999, 141), so dass die Gewinnung eines DNA-Identifizierungsmusters eine geeignete Maßnahme zur Aufklärung derartiger Straftaten darstellt.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht