Rechtsprechung
   LG Hamburg, 23.06.2009 - 310 O 4/09   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zu den Aufklärungspflichten bei Anlageberatung über den Erwerb von Investmentzertifikaten ("Lehman Brothers")

  • rabüro.de

    Zur Aufklärungspflicht bei Anlageberatung über den Erwerb von Investmentzertifikaten

  • vokat.de PDF
  • lehman-zertifikat.de
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatzanspruch wegen Verletzung von Aufklärungspflichten i.R.e. Anlageberatung über den Erwerb von Zertifikaten der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers; Hinweispflicht eines Zertifikathändlers gegenüber einem Anleger auf eine wegen des Vertriebs des Zertifikats i.R.v. Festpreisgeschäften erzielte Gewinnmarge und eine insoweit bestehende Tragung des Absatzrisikos; Wertpapierrechtliche Problematik des Interessenskonflikts zwischen Zertifikathändlern und ihren Anlagekunden aufgrund der Verpflichtung zur Tragung eines Absatzrisikos; Hinweispflichten aufgrund der Problematik der nicht bestehenden Sicherung ausländischer Zertifikate durch die Institutsgarantie der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe; Anforderungen an die Substanziierung einer hinreichend erteilten Aufklärung hinsichtlich des von dem Zertifikatsanleger zu tragenden allgemein bestehenden Emittentenrisikos; Anwendbarkeit der Kick-Back-Rechtsprechung des BGH auf Zertifikate; Rechtliche Ausgestaltung des Schadens i.R.e. Erwerbs einer nachteiligen Kapitalanlage aufgrund einer fehlerhaften Empfehlung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatzanspruch wegen Verletzung von Aufklärungspflichten i.R.e. Anlageberatung über den Erwerb von Zertifikaten der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers; Hinweispflicht eines Zertifikathändlers gegenüber einem Anleger auf eine wegen des Vertriebs des Zertifikats i.R.v. Festpreisgeschäften erzielte Gewinnmarge und eine insoweit bestehende Tragung des Absatzrisikos; Wertpapierrechtliche Problematik des Interessenskonflikts zwischen Zertifikathändlern und ihren Anlagekunden aufgrund der Verpflichtung zur Tragung eines Absatzrisikos; Hinweispflichten aufgrund der Problematik der nicht bestehenden Sicherung ausländischer Zertifikate durch die Institutsgarantie der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe; Anforderungen an die Substanziierung einer hinreichend erteilten Aufklärung hinsichtlich des von dem Zertifikatsanleger zu tragenden allgemein bestehenden Emittentenrisikos; Anwendbarkeit der Kick-Back-Rechtsprechung des BGH auf Zertifikate; Rechtliche Ausgestaltung des Schadens i.R.e. Erwerbs einer nachteiligen Kapitalanlage aufgrund einer fehlerhaften Empfehlung

  • Jurion
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (20)

  • IWW (Pressemitteilung)

    Lehman-Prozess: Hamburger Sparkasse zum Schadenersatz verurteilt

  • Justiz Hamburg (Pressemitteilung)

    Lehman-Prozess: HASPA zum Schadensersatz verurteilt

  • nomos.de PDF, S. 30 (Auszüge und Entscheidungsbesprechung)

    Aufklärungspflichten bei Lehman-Zertifikaten (fehlende Einlagensicherung und Gewinnmarge)

  • archive.org (Pressebericht, 23.06.2009)

    Gericht spricht Lehman-Anleger Entschädigung zu

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 280 Abs. 1, § 793; WpHG §§ 31, 31d
    Zu den Aufklärungspflichten bei Anlageberatung über den Erwerb von Investmentzertifikaten ("Lehman Brothers")

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Mit Lehman-Brothers-Zertifikaten Geld verloren - Hamburger Sparkasse muss einem Anleger Schadenersatz zahlen

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Schadensersatz bei nicht anlagegerechter Beratung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Schadensersatz für Käufer von Lehmann-Zertifikaten

  • capital.de (Pressebericht, 23.06.2009)

    Lehman-Prozess -Auch Haspa muss Schadenersatz zahlen

  • capital.de (Pressebericht, 23.06.2009)

    Doppelsieg für Anleger

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Lehmann-Anlagen - HASPA zum Schadensersatz verurteilt

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Aufklärung über das Fehlen einer Einlagensicherung nach dem Kreditwesengesetz - das Hamburger Lehmann-Urteil

  • rechtsanwalt-ebenhoeh.de (Kurzinformation)

    LG Hamburg zu Schadensersatz wg. Lehman Zertifikaten

  • weimann.de (Leitsatz)

    Kick-Backs

  • weimann.de (Leitsatz und Auszüge)
  • finanzmarkt-recht.de (Kurzinformation)

    Haspa zu Schadensersatz wegen Falschberatung eines Lehman-Anlegers verurteilt

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Das Hamburger "Lehman-Urteil" - Haspa wegen Vermögensumschichtung in Lehman-Zertifikate verurteilt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Lehman Brothers-Zertifikate: Sparkasse zum Schadenersatz verurteilt

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Lehman-Urteil gegen die Haspa

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Sparkasse zum Schadenersatz verurteilt, da sie ihrer Aufklärungspflicht gegenüber dem Kunden nicht nachgekommen ist.

Besprechungen u.ä. (4)

  • nomos.de PDF, S. 30 (Auszüge und Entscheidungsbesprechung)

    Aufklärungspflichten bei Lehman-Zertifikaten (fehlende Einlagensicherung und Gewinnmarge)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 280; WpHG §§ 31 ff.
    Zu den Aufklärungspflichten bei Anlageberatung über den Erwerb von Investmentzertifikaten ("Lehman Brothers")

  • rechtsanwaltskanzlei-schweitzer.de (Entscheidungsbesprechung)
  • fernuni-hagen.de (Entscheidungsbesprechung)

    "Das letzte Wort” zum Anlegerschutz

Sonstiges

  • spiegel.de (Sitzungsbericht, 24.03.2009)

    Lehman-Prozess - Hohe Hürde für den Kläger

Papierfundstellen

  • ZIP 2009, 1311
  • WM 2009, 1282
  • BB 2009, 1425
  • BB 2009, 1828
  • NZG 2009, 1112 (Ls.)



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (14)  

  • LG Hamburg, 01.07.2009 - 325 O 22/09  

    Lehman-Zertifikate: Zweites Urteil

    Der Schaden eines Anlegers besteht bei einer fehlerhaften Empfehlung bereits im Erwerb der für ihn nachteiligen Anlage (LG Hamburg, Urteil vom 23. Juni 2009, 310 O 4/09).
  • OLG Dresden, 11.05.2010 - 5 U 1178/09  

    Lehman-Zertifikat, Kick-back

    Eine Aufklärungspflicht käme hier aus Sicht des Senates allenfalls dann in Betracht, wenn die Investition in das nicht dem Einlagesicherungsfonds unterfallende Finanzprodukt mit Mittel erfolgen sollte, die einer Kapitalanlage entstammen, welche ihrerseits dem Einlagensicherungsfonds unterfiel, wenn also der Kunde von einer "gesicherten" in eine "ungesicherte" Anlage wechselt (in diesem Sinne LG Hamburg, Urteil vom 23.06.2009, 310 O 4/09, ZIP 2009, 1311).
  • LG Oldenburg, 12.04.2010 - 9 O 2124/09  
    Für nahezu jeden Anleger macht es nämlich einen erheblichen Unterschied, ob im Fall des finanziellen Zusammenbruchs des Emittenten eine - wie auch immer im Einzelnen ausgestaltete - Sicherungseinrichtung zur Verfügung steht oder nicht (so zutreffend bereits LG Hamburg WM 2009, 1282; LG Düsseldorf Urt. v. 25.02.2010 - 2 b O 215/08 zit. n. juris).

    Diese Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens gilt grundsätzlich für alle Aufklärungsfehler eines Anlageberaters, also auch für die unterlassene Aufklärung bezüglich der fehlenden Einlagensicherung (so auch LG Hamburg WM 2009, 1282).

    Deshalb ist es richtig, zunächst eine Vermutung zu begründen, wonach der Ersatzberechtigte, dem relevante Informationen verschwiegen wurden, Abstand von der gewählten Anlage genommen hätte und in einem zweiten Schritt zu prüfen, ob die aufklärungspflichtige Bank Umstände darlegen kann, die es als überwiegend wahrscheinlich erscheinen lassen, dass der Kunde die Anlage gleichwohl gewählt hätte (so zutreffend LG Hamburg WM 2009, 1282).

  • LG Hamburg, 10.07.2009 - 329 O 44/09  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärung über die Deckung durch ein

    Hierbei handelt es sich um einen für die Anlageentscheidung bedeutsamen Umstand, da es für den Anleger einen erheblichen Unterschied macht, ob ihm im Fall des finanziellen Zusammenbruchs des Emittenten eine Sicherungseinrichtung zur Verfügung steht oder ob er selbst das Risiko einer Insolvenz des Emittenten und des nahezu vollständigen Verlusts des eingesetzten Kapitals trägt (so auch schon Landgericht Hamburg, Urteil vom 23.06.2009 - Az.: 310 O 4/09; Bömcke/Weck, VuR 2009, 53, 56).

    b) Die Beklagte hat es zudem pflichtwidrig unterlassen, den Kläger über die zu erwartende Provision aus dem Vertrieb des streitgegenständlichen Zertifikats aufzuklären (vgl. dazu schon Landgericht Hamburg, Urteil vom 23.06.2009 - Az.: 310 O 4/09; Urteil vom 01.07.2009 - Az.: 325 O 22/09).

  • LG Bremen, 28.01.2010 - 2 O 2431/08  
    Dabei bedarf es vorliegend keiner Entscheidung, ob für den hier relevanten Zeitpunkt des Jahres 2003 generell zu verneinen ist, dass mit einer Aufklärungspflicht über umsatzabhängige Vergütungen für einen Anlageberater außerhalb des Anwendungsbereichs des WpHG zu rechnen war (für einen unvermeidbaren Rechtsirrtum OLG Dresden, Urt. v. 24.07.2009 - 8 U 1240/08, BKR 2009, 428; OLG Oldenburg, Urt. v. 11.09.2009 - 11 U 75/08, BB 2009, 2390; Herresthal, ZBB 2009, 348, 354 f. Gegen die Annahme eines unvermeidbaren Rechtsirrtums in dieser Hinsicht dagegen die überwiegende Meinung, siehe OLG Celle, Urt. v. 01.07.2009 - 3 U 257/08, WM 2009, 1794; Urt. v. 21.10.2009 - 3 U 86/09; Urt. v. 21.10.2009 - 3 U 94/09; OLG Düsseldorf, Urt. v. 30.11.2009 - 9 U 30/09; OLG Frankfurt, Urt. v. 19.08.2009 - 17 U 98/09, BB 2009, 2334; Urt. v. 20.10.2009 - 14 U 98/08; OLG Karlsruhe, Urt. v. 03.03.2009 - 17 U 149/08, NZG 2009, 1155; OLG Stuttgart, Urt. v. 06.10.2009 - 6 U 126/09, WM 2009, 2312; LG Berlin, Urt. v. 07.08.2009 - 4 O 404/08; Urt. v. 02.10.2009 - 4 O 8/09; LG Hamburg, Urt. v. 25.03.2009 - 322 O 183/08; Urt. v. 23.06.2009 - 310 O 4/09, WM 2009, 1282; Urt. v. 22.07.2009 - 313 O 340/08, VuR 2009, 385; LG Heidelberg, Urt. v. 14.07.2009 - 2 O 351/08; LG Itzehoe, Urt. v. 09.10.2009 - 10 O 216/08; LG Magdeburg, Urt. v. 04.06.2009 - 11 O 2449/08; letztere teils unter Bezugnahme auf BGH, Urt. v. 12.05.2009 - XI ZR 586/07, BKR 2009, 342).
  • LG Heidelberg, 13.07.2010 - 2 O 444/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütung

    Sinn und Zweck der BGH-Rechtsprechung gebieten jedoch eine Ausdehnung der "Kick Back"-Rechtsprechung auf die Aufklärungspflicht einer Bank in Bezug auf eine verdeckte Provisionszahlung beim Vertrieb von Kapitalanlageprodukten (LG Hamburg ZIP 2009, 1311; 2009, 1948; WM 2009, 1511; vgl. LG Frankfurt/M. WM 2008, 1061; LG Chemnitz WM 2009, 1505).
  • OLG Frankfurt, 27.12.2010 - 16 U 96/10  

    Zu Schadensersatz- und Bereicherungsansprüchen wegen nicht ausreichender

    Einige Landgericht bejahen eine solche Aufklärungspflicht unter Bezugnahme auf die "kick-back-Rechtsprechung" des Bundesgerichtshofs (Landgericht Hamburg WM 2009, 1282 ff., LG Frankfurt, WM 2008, 1061).
  • LG Heidelberg, 15.12.2009 - 2 O 141/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Empfehlung von Lehman-Zertifikaten

    Sinn und Zweck der BGH-Rechtsprechung gebieten jedoch eine Ausdehnung der "Kick Back"-Rechtsprechung auf die Aufklärungspflicht einer Bank in Bezug auf eine Gewinnmarge beim Eigenvertrieb von Finanzmarktprodukten (LG Hamburg ZIP 2009, 1311; 2009, 1948; WM 2009, 1511; vgl. LG Frankfurt/M. WM 2008, 1061; LG Chemnitz WM 2009, 1505).
  • LG Mönchengladbach, 17.11.2009 - 3 O 112/09  

    Beratervertrag

    Ob diese Rechtsauffassung uneingeschränkt in Fällen der vorliegenden Art gilt oder nicht (siehe zu den unterschiedlichen Auffassungen beispielhaft Urteil des LG Hamburg in BB 2009, 1828ff. und Urteil des LG Chemnitz in WM 2009, 1505), kann dahinstehen, da vorliegend die Besonderheit besteht, dass für die Klägerin nicht eindeutig erkennbar war, ob es sich um Eigen - oder Kommissionsgeschäft handelt.
  • AG Lippstadt, 30.09.2009 - 26 C 36/09  
    Über diesen möglicherweise entstehenden Interessenkonflikt muss die Bank ihren Kunden aufklären (LG Hamburg vom 23.06.2009, 310 O 4/09; vom 01.07.2009, 325 O 22/09; LG Itzehoe vom 06.08.2009, 7 O 39/09).
  • LG Frankenthal, 27.08.2009 - 7 O 276/08  

    Bankenhaftung: Aufklärungspflicht über erhaltene Rückvergütungen bei dem Vertrieb

  • LG Hagen, 02.09.2009 - 2 O 70/09  
  • LG Bonn, 25.09.2009 - 3 O 64/09  
  • LG Hamburg, 20.01.2011 - 330 O 219/10  

    Haftung wegen unterlassener Prüfung der empfohlenen Kapitalanlage infolge einer

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht