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   LG Hamburg, 26.11.2020 - 332 O 190/20   

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https://dejure.org/2020,39797
LG Hamburg, 26.11.2020 - 332 O 190/20 (https://dejure.org/2020,39797)
LG Hamburg, Entscheidung vom 26.11.2020 - 332 O 190/20 (https://dejure.org/2020,39797)
LG Hamburg, Entscheidung vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 (https://dejure.org/2020,39797)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Justiz Hamburg

    § 305c Abs 1 BGB, § 305c Abs 2 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB, § 307 Abs 2 Nr 2 BGB, § 6 Abs 1 S 1 Nr 5 IfSG
    Allgemeine Bedingungen zu einer Betriebsschließungsversicherung: Ausschluss der Folgen der Corona-Krise vom Versicherungsschutz

  • IWW

    § 305c BGB, § 307 BGB, § 6 IfSG, § 7 IfSG
    BGB, IfSG

  • rabüro.de

    Zur Frage der Leistungspflicht aus einer Betriebsschließungsversicherung wegen Schließung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

  • versicherungsrechtsiegen.de

    Betriebsschließungsversicherung - Versicherungsleistungen wegen SARS-CoV-2 bzw. COVID-19

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Betriebsschließungsversicherung und SARS-CoV-2 bzw. COVID-19

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Abschließende Regelung von meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserregern

Corona: Rechtsprechungsübersichten

 
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Wird zitiert von ... (15)

  • LG Düsseldorf, 19.02.2021 - 40 O 53/20

    Hohe Entschädigung für Barbetreiber aus Betriebsschließungsversicherung

    Die derzeit überwiegende Auffassung in Literatur und Rechtsprechung verneint einen Versicherungsschutz (LG Hamburg, Urteil vom 3.11.2020, Az.332 O 190/20; LG Bayreuth, CoVuR 2020, 806/807 f; OLG Hamm, r+s 2020, 506 f, Günter/Piontek, r+s 2020, 242/243).
  • LG Frankfurt/Main, 12.02.2021 - 8 O 186/20

    Versicherungsschutz nach Betriebsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie

    Dem Versicherungsnehmer wird durch die Klausel auch ausreichend vor Augen geführt, welchen Versicherungsschutz er erhält (LG Hamburg, COVuR 2021, 37 Rn. 32).

    Insofern würde ein Abgleich auch gar nichts nützen, da zum Zeitpunkt des Abschlusses des Versicherungsvertrages zukünftige Erreger noch gar nicht im Gesetz enthalten sein können (LG Hamburg Urteil vom 26.11.2020 - 332 O 190/20, COVuR 2021, 37 Rn. 32).

  • LG München I, 20.04.2021 - 12 O 15984/20

    Intransparente Regelung in den Bedingungen einer Betriebsschließungsversicherung

    Das Transparenzgebot gilt nach der Rechtsprechung jedoch auch ausdrücklich für das "wie" der Beschreibung des Hauptleistungsversprechens (Palandt, 80. Aufl., 2021, § 307 BGB Rn. 20, so auch Beschluss des OLG Stuttgart vom 24.12.2020, AZ: 7 U 334/20; a. A.: LG Hamburg, BeckRS 2020, 32814).

    Auch der Begriff "namentlich" spielt für die Auslegung der Versicherungsbedingungen keine Rolle, nachdem es sich um einen Begriff handelt, der ebenso wie der Begriff "meldepflichtig" ersichtlich aus den §§ 6, 7 IfSG übernommen wurde und sich auf die Meldepflicht nach § 9 IfSG bezieht (entgegen LG Hamburg, Urteil vom 26.11.2020, AZ: 332O 190/20, BeckRS 2020, 32814 Rn. 20 f. und OLG Stuttgart, Urteile vom 15.02.2021, AZ: 7 U 335/20 und 7 U 351/20, BeckRS 2021, 2001 bzw. BeckRS 2021, 2002).

  • LG Freiburg, 26.02.2021 - 14 O 294/20

    Versicherungsschutz für eine Betriebsschließung aufgrund der Corona-Pandemie

    Der einzige Sinn der umfangreichen Aufzählung kann nur darin liegen, die Einstandspflicht der Beklagten gerade auf die dort aufgezählten Fälle zu begrenzen (vgl. auch LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, Rn. 28, juris).

    Er wird den Deckungsausschluss vielmehr alleine dahingehend verstehen, dass der Versicherer für Erkrankungen dieser Art keinen Versicherungsschutz übernehmen will (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, Rn. 31, juris und LG Köln, Urteil vom 26.11.2020, Az. 24 O 252/20, juris).

    Insbesondere ist eine Einschränkung nach einem "Alles-oder-nichts-Prinzip" - also entweder Versicherungsschutz für alle im Infektionsschutzgesetz genannten meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserreger oder überhaupt keine Deckung - rechtlich nicht erforderlich (vgl. Fortmann in VersR 2020, 1073, 1076 f.) Die abschließende Aufzählung der vom Versicherungsschutz umfassten Krankheiten und Krankheitserreger erscheint vor diesem Hintergrund interessengerecht (LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, Rn. 46, juris).

  • OLG Hamm, 14.07.2021 - 20 U 79/21

    Versicherungsleistungen aus einer Betriebsschließungsversicherung

    Der Begriff "namentlich" kann hier nur als "mit Namen benannt" oder "ausdrücklich benannt" verstanden werden (so auch OLG Celle, Urteil vom 1. Juli 2021 - 8 U 5/21, juris Rn. 33 ff.; OLG Dresden, Urteil vom 9. Juni 2021 - 4 U 61/21, BeckRS 2021, 15585 Rn. 19; OLG Oldenburg, Urteil vom 6. Mai 2021 - 1 U 10/21, BeckRS 2021, 11123 Rn. 22 ff.; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 351/20, r+s 2021, 139 Rn. 27 ff.; LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20, COVuR 2021, 37 Rn. 20; vgl. auch Rixecker in Schmidt, COVID-19, 3. Aufl. § 12 Rn. 61 mwN; anders Armbrüster in Prölss/Martin, VVG 31. Aufl. AVB BS 2002 Rn. 13; Rolfes, VersR 2020, 1021, 1023; Griese, VersR 2021, 147, 150).
  • OLG Hamm, 14.07.2021 - 20 U 26/21

    Versicherungsleistungen aus einer Betriebsschließungsversicherung im Zusammenhang

    Der Begriff "namentlich" kann hier nur als "mit Namen benannt" oder "ausdrücklich benannt" verstanden werden (so auch OLG Celle, Urteil vom 1. Juli 2021 - 8 U 5/21, juris Rn. 33 ff.; OLG Dresden, Urteil vom 9. Juni 2021 - 4 U 61/21, BeckRS 2021, 15585 Rn. 19; OLG Oldenburg, Urteil vom 6. Mai 2021 - 1 U 10/21, BeckRS 2021, 11123 Rn. 22 ff.; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 351/20, r+s 2021, 139 Rn. 27 ff.; LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20, COVuR 2021, 37 Rn. 20; vgl. auch Rixecker in Schmidt, COVID-19, 3. Aufl. § 12 Rn. 61 mwN; anders Armbrüster in Prölss/Martin, VVG 31. Aufl. AVB BS 2002 Rn. 13; Rolfes, VersR 2020, 1021, 1023; Griese, VersR 2021, 147, 150).
  • OLG Hamm, 19.11.2021 - 20 U 39/21

    Corona-Pandemie: Kein Anspruch gegen Betriebsschließungsversicherung

    Der Begriff "namentlich" kann hier nur als "mit Namen benannt" oder "ausdrücklich benannt" verstanden werden (so auch OLG Celle, Urteil vom 1. Juli 2021 - 8 U 5/21, BeckRS 2021, 16959 Rn. 26 ff.; OLG Dresden, Urteil vom 9. Juni 2021 - 4 U 61/21, BeckRS 2021, 15585 Rn. 19; OLG Oldenburg, Urteil vom 6. Mai 2021 - 1 U 10/21, NJW-RR 2021, 1042 Rn. 22 ff.; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 351/20, r+s 2021, 139 Rn. 27 ff.; LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20, COVuR 2021, 37 Rn. 20; vgl. auch Rixecker in Schmidt, COVID-19, 3. Aufl. § 12 Rn. 61 mwN; anders Armbrüster in Prölss/Martin, VVG 31. Aufl. AVB BS 2002 Rn. 13; Rolfes, VersR 2020, 1021, 1023; Griese, VersR 2021, 147, 150).
  • LG Paderborn, 25.01.2021 - 3 O 249/20
    Denn der Hinweis auf das IfSG verdeutlicht, dass die Aufzählung in Ziffer 1.2 der AVB nicht aus der Luft gegriffen wurde, sondern Grundlage behördlichen Handelns zum Infektionsschutz sein kann (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, juris).

    Hierdurch wird klargestellt, dass die nun folgende Aufzählung nicht zwingend alle Krankheiten und Krankheitserreger erfasst, die im Infektionsschutzgesetz genannt sind (LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, juris).

    Der Sinn und Zweck einer derartigen umfangreichen Aufzählung kann nur darin liegen, die Einstandspflicht der Beklagten gerade auf die dort aufgezählten Fälle zu begrenzen (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 26. November 2020 - 332 O 190/20 -, juris).

  • LG Frankfurt/Main, 19.02.2021 - 8 O 147/20

    Versicherungsschutz nach Betriebsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie

    Insofern würde ein Abgleich auch keinen Nutzen zeigen, da zum Zeitpunkt des Abschlusses des Versicherungsvertrages zukünftige Erreger noch gar nicht in den AVB selbst enthalten sein können (LG Hamburg, Urteil vom 26.11.2020 - 332 O 190/20).
  • LG Potsdam, 18.03.2021 - 13 O 280/20
    Ein durchschnittlicher und verständiger Versicherungsnehmer kann und muss damit rechnen, dass der Versicherer den Versicherungsschutz auf im Vertrag ausdrücklich genannte Fälle beschränkt und gerade keinen Versicherungsschutz für künftig auftretende, jedoch bei Vertragsschluss unbekannte meldepflichtige Krankheiten bzw. Krankheitserreger bieten will, deren Gefahrenpotential er bei Vertragsschluss nicht kalkulieren und deshalb auch nicht bei der Bemessung von Versicherungsumfang und -prämien berücksichtigen konnte (LG Hamburg, Urteil vom 26.11.2020 - 332 O 190/20 -, Rn. 35 - 36, juris).
  • LG Dortmund, 15.04.2021 - 2 O 301/20

    Ansprüche aus einer Betriebsschließungsversicherung im Zusammenhang mit der

  • LG Würzburg, 16.06.2021 - 22 O 1673/20

    Leistungen aus Betriebsschließungsversicherung nach behördlicher Maßnahme wegen

  • LG Würzburg, 16.06.2021 - 22 O 1754/20

    Leistungen aus Betriebsschließungsversicherung nach behördlicher Maßnahme wegen

  • LG Würzburg, 16.06.2021 - 21 O 1247/20

    Leistungen aus Betriebsschließungsversicherung nach behördlicher Maßnahme wegen

  • LG Hamburg, 28.01.2021 - 332 O 306/20

    Ansprüche eines Versicherungsnehmers und Restaurantbetreibers bei einer

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