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   LG Hannover, 18.01.2012 - 14 S 52/11   

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https://dejure.org/2012,1596
LG Hannover, 18.01.2012 - 14 S 52/11 (https://dejure.org/2012,1596)
LG Hannover, Entscheidung vom 18.01.2012 - 14 S 52/11 (https://dejure.org/2012,1596)
LG Hannover, Entscheidung vom 18. Januar 2012 - 14 S 52/11 (https://dejure.org/2012,1596)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Reiserecht - Vogelschlag - außergewöhnlicher Umstand?

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • LG Frankfurt/Main, 29.11.2012 - 24 S 111/12
    Dagegen geht die wohl ganz überwiegende Auffassung, die auch die Kammer teilt, davon aus, dass ein Triebwerksschaden infolge Vogelschlags als außergewöhnlicher Umstand zu werten ist (LG Hamburg, Urt. v. 13.1.2012 - 318 S 98/11, ...; LG Düsseldorf, Urt. v. 8.8.2008 - 22 S 378/07; LG Darmstadt, Urt. v. 1.8.2007 - 21 S 263/06; AG Bremen, Urt. v. 29.12.2011 - 9 C 91/11; AG Leipzig, Urt. v. 7.7.2010 - 109 C 7651/09; Müller-Rostin, ...; Führich, Reiserecht [6. Aufl. 2010], Rn. 1035; wohl auch LG Hannover, Urt. v. 18.1.2012 - 14 S 52/11, Ziff. 27, ...; offen gelassen AG Erding, Urt. 3.1.2011 - 5 C 1059/10).
  • LG Darmstadt, 24.07.2013 - 7 S 242/12

    Zweiter Start deutlich verspätet nach Rückkehr zum Ausgangsflughafen wegen

    Es würde nach Auffassung des Gerichts jedoch zu weit führen, die verschuldensunabhängige Haftung nach Art. 7 Abs. 1 der Fluggastrechteverordnung auch auf nicht vorhersehbare Naturereignisse zu erstrecken; Art. 5 Abs. 3 der Verordnung würde anderenfalls weitestgehend leer laufen (ebenso LG Darmstadt, Urteil vom 20.07.2011, Az: 7 S 46/11, RRa 2011, S. 236, 237; LG Hamburg, Urteil vom 13.01.2012, Az: 318 S 98/11, juris = BeckRS 2012, 17511; LG Düsseldorf, Urteil vom 08.08.2008, Az: 22 S 378/07, juris = BeckRS 2012, 03745; AG Bremen, Urteil vom 29.12.2011, Az: 9 C 91/11, juris = BeckRS 2012, 02233; AG Leipzig, Urteil vom 07.07.2010, Az: 109 C 7651/09, BeckRS 2010, 17165; Müller-Rostin, NZV 2009, 430, 432; a.A. : LG Hannover, Urteil vom 18.01.2012, Az: 14 S 52/11, juris = BeckRS 2012, 02954; AG Hamburg, Urteil vom 27.01.2012, Az: 24a C 65/11, juris; Bartlik, RRa 2009, S. 272, 278; KG Berlin, Beschluss vom 30.04.2009, Az: 8 U 15/09, juris, für § 651j Abs. 1 BGB).
  • AG Frankfurt/Main, 04.07.2014 - 30 C 3971/13
    Wenn die Beklagte nun die betriebswirtschaftliche Entscheidung getroffen hat, sich diese Subcharterkosten jedenfalls erst einmal zu sparen und erst einen Tag später am Morgen des ... eine Subcharteranfrage gestellt hat, so darf diese Entscheidung die Beklagte jedenfalls für den streitgegenständlichen Flug nicht mehr entlasten (LG Hannover, Urteil vom 18.01.2012, Az. 14 S 52/11).
  • AG Frankfurt/Main, 10.04.2014 - 30 C 3489/13

    Ausgleichsleistungsanspruch eines Fluggastes wegen Flugverzögerung - dreistündige

    Denn soweit sich der außergewöhnliche Umstand auf dem Vorflug ereignet hat, ist die im Umlaufverfahren eingetretene Verspätung nicht mehr auf selbigen, sondern im Wesentlichen auf eine Organisationsentscheidung der Fluggesellschaft zurückzuführen, unter Beibehaltung des ursprünglichen Flugplans anstatt des Einsatzes einer Ersatzmaschine sämtliche Flüge des Umlaufs mit der Verspätung zu belasten (Landgericht Hannover, Urt. v. 18.01.2012, Az. 14 S 52/11 -Juris).
  • AG Hamburg, 10.01.2014 - 36a C 251/13

    Ausgleichsleistungsanspruch Flugverzögerung - Haftungsausschluss

    Solche (seien es eigene oder Subcharter-Maschinen) insbesondere im Ausland für etwaige Fälle von Umorganisation regulär vorzuhalten, ist den Fluggesellschaften nicht zumutbar (vgl. auch LG Hannover, Urt. v. 18.01.2012, Az. 14 S 52/11, Rn. 31; LG Frankfurt, Urt. v. 29.11.2012, Az.: 2-24 S 111/12, Rn. 47).
  • AG Rüsselsheim, 05.07.2013 - 3 C 145/13

    Reiserecht - Flugverspätung wegen eines außergewöhnlichen Umstands bei

    Überdies handelt es sich bei der Entscheidung der Beklagten, Flüge im Umlaufverfahren durchzuführen, um eine betriebswirtschaftliche Organisationsentscheidung der Beklagten, die nicht zu Lasten der Passagiere gehen darf (vgl. LG Hannover, Urteil v. 18.01.2012, Az.: 14 S 52/11 - zitiert nach juris, wonach Verspätungen im Umlaufverfahren generell keinen außergewöhnlichen Umstand darstellen sollen).
  • AG Köln, 11.01.2016 - 142 C 466/14

    Vogelschlag als außergewöhnlicher Umstand für eine Flugverspätung

    Die Verspätung auf dem nachfolgenden Flug beruhe damit letztlich auf der Organisationsentscheidung des Luftfahrtunternehmens wie es seine Flugzeuge im Umlaufverfahren einsetzt (AG Erding - Urteil vom 23.07.2012 - 3 C 719/12; LG Hannover - Urteil vom 18.01.2012 - 14 S 52/11).
  • AG Frankfurt/Main, 20.04.2012 - 29 C 222/12
    Das Gericht schließt sich in diesem Zusammenhang nach eigener umfassender rechtlicher Würdigung der zutreffenden Auffassung des Landgerichts Darmstadt (Urt. v. 01.08.2007, Az. 21 S 263/06) an, dass die im Erwägungsgrund 14 zur FluggastVO aufgeführten Beispiele zeigen, dass es sich diesbezüglich grundsätzlich um Einflussfaktoren handelt, deren Entstehung außerhalb des organisatorischen und technischen Verantwortungsbereiches des Flugunternehmers liegt, die also von diesem nicht beeinflusst und demzufolge auch nicht abgewendet werden können und außerhalb der sogenannten Betriebsgefahr des Fluggerätes liegen (vgl. hierzu auch EuGH, Urt. v. 22.12.2008, Az. C - 597/07, LG Hannover, Urt. v. 18.01.2012, Az. 14 S 52/11).
  • AG Hannover, 18.04.2012 - 416 C 12559/11
    Wenn die Beklagte ihre Flüge im sogenannten Umlaufverfahren durchführt und es zu einer - vorhersehbaren - Verzögerung des vorausgehenden Fluges kommt, die Beklagte aber gar keine Möglichkeit hat, eine Ersatzmaschine zur Verfügung zu stellen oder zu besorgen, um einen pünktlichen Abflug der Kläger zu ermöglichen, beruht die Verspätung des Fluges im Wesentlichen auf der Organisationsentscheidung der Beklagten, mit den Folgen einer Flugverspätung die Passagiere sämtlicher Flüge des Umlaufs zu belasten, statt den am Nachmittag vorgesehenen Flug pünktlich auszuführen (vergl. LG Hannover, 14 S 52/11, Urteil vom 18.01.12).
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