Rechtsprechung
   LG Saarbrücken, 19.12.2014 - 13 S 41/13   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • captain-huk.de (Entscheidungsanmerkung und Volltext)

    Hier nun das immer wieder von Versicherungen zitierte nicht rechtskräftige, kritisch zu betrachtende Urteil des LG Saarbrücken vom 19.12.2014 - 13 S 41/13 -, das im Rechtsstreit gegen die HUK-COBURG ergangen ist.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • captain-huk.de (Entscheidungsanmerkung und Volltext)

    Hier nun das immer wieder von Versicherungen zitierte nicht rechtskräftige, kritisch zu betrachtende Urteil des LG Saarbrücken vom 19.12.2014 - 13 S 41/13 -, das im Rechtsstreit gegen die HUK-COBURG ergangen ist.




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Wird zitiert von ... (37)  

  • OLG München, 12.03.2015 - 10 U 579/15  

    Erstattungsfähigkeit von KFZ-Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall

    Eine Beschränkung des Sachverständigenhonorars bezüglich aufgeführter Nebenkosten unter Verweis auf BVSK-Umfragen (Nebenkostentabelle, vgl. BGH, NJW 2014, 3151), VKS-Honorarbefragung (vgl. AG Bad Homburg, Der Verkehrsanwalt 2014, 255; AG Dieburg, NJW-RR 2013, 932), Gebührensätze der DEKRA (vgl. hierzu OLG Frankfurt, SP 1996, 364), oder unter Heranziehung des JVEG (bejahend LG Saarbrücken, Urteil vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13 [juris]; s.a. AG Mannheim, Urteil vom 12.10.2012, Az. 10 C 347/12) ist abzulehnen (entgegen etwa AG München, Der Verkehrsanwalt 2012, 37; LG Rostock, Der Verkehrsanwalt 2013, 123 = DV 2013, 123; AG Krefeld, Urteil vom 16.10.2014, Az. 10 C 361/14; vom 18.11.2014, Az. 6 C 244/14; LG Arnsberg, Urteil vom 03.06.2014, Az. 3 S 53/14; LG Oldenburg, NZV 2014, 94; LG Frankfurt, SP 2011, 449; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 13. November 2014-8 O 1426/14 [juris]).
  • BVerfG, 04.07.2017 - 2 BvR 2157/15  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde betreffend die Nichtzulassung der Berufung durch

    Es hat die Schadenspositionen stattdessen unter Berufung auf das Landgericht Saarbrücken (Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13 -) unter Heranziehung des Gesetzes über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (JVEG) bewertet und ausgeführt, dass die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06 -) dem nicht entgegenstehe.
  • AG Völklingen, 16.11.2016 - 16 C 251/16  
    Der Ersatzanspruch ist nämlich auf die Kosten beschränkt, die vom Standpunkt eines vernünftigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und notwendig erscheinen (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13, MDR 2014, 1076; LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14).

    Nebenkosten eines Privatgutachtens sind nämlich dann überhöht, wenn pro Kilometer mehr als 0, 70 EUR und für die Nebenkosten für Porto und Telefon mehr als 15 EUR, sowie hinsichtlich der Schreibkosten und der Fotokosten die Beträge aus dem JVEG um mehr als 20 % überschritten werden (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 -13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14).

    Das ist vorliegend der Fall, denn die Grenze liegt für die Schreibkosten bei 1, 40 x 120 % = 1,68 EUR, die Kopier- und Lichtbildkosten für den 2. Satz bei 0, 50 EUR x 120 % = 0,60 EUR, und für die Lichtbildkosten des 1. Satzes bei 2, 00 EUR x 120% = 2,40 EUR (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14).

    Entsprechend der Rechtsprechung des Berufungsgerichts vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14) sind das 15 EUR für Porto- und Telekommunikationsleistungen, 0,70 EUR pro Kilomater für Fahrtkosten, sowie die oben für die Grenze des noch ersatzfähigen um 20% erhöhten Werte des JVEG von 1, 40 EUR, 0,50 EUR und 2, 00 EUR.

    Das bemisst sich aber gerade an dem, was einem vernünftigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Zedenten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und notwendig erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juli 2014 - VI ZR 357/13, MDR 2014, 1076; LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14).

    Zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ist jedoch keine Entscheidung durch das Berufungsgericht erforderlich, da das Urteil bereits insoweit der gefestigten Rechtsprechung des Berufungsgerichts entspricht (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 41/13; Urteil vom 19. Dezember 2014 - 13 S 125/14).

  • AG Essen-Steele, 17.08.2015 - 17 C 126/15  

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Zahlung von Sachverständigenkosten aus

    Das Gericht teilt insoweit vielmehr die in der Rechtsprechung vertretene Auffassung, dass zur Schadensschätzung der zur Schadensfeststellung erforderlichen "Nebenkosten" nach § 287 ZPO das Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (JVEG) herangezogen werden kann (vgl. z.B. LG Saarbrücken, Urt. v. 19.12.2014 - 13 S 41/13).

    Dies gilt nach Auffassung des Gerichts noch umso mehr, als dass die Festlegung der Nebenkostenvergütung von Sachverständigen im JVEG auf einer breiten rechtsstaatlichen Untersuchung beruht, die nicht nur die Nebenkosten gerichtlicher Sachverständiger, sondern vor allem auch die privater Sachverständiger ermittelt hat, so dass in die Bestimmung der Nebenkosten nach dem JVEG die Abrechnungspraxis der Privatsachverständigen mit eingeflossen ist (vgl. z.B. LG Saarbrücken, Urt. v. 19.12.2014 - 13 S 41/13; i. E. auch AG München, Urt. v. 11.07.2014 - 343 C 7578/14).

    Insoweit ist nach Auffassung des Gerichts zu berücksichtigen, dass sich die Bemessung der Fahrtkosten nach §§ 8 Abs. 1 Nr. 2 JVEG i.V.m. § 5 JVEG anders als in Bezug auf die weiteren Nebenkosten nicht an den tatsächlich entstandenen Kosten, sondern an der Höhe der steuerlichen Anerkennung privat genutzter Fahrzeuge orientiert, so dass die tatsächlich anfallenden Kosten insoweit deutlich höher liegen dürften (vgl. auch insoweit LG Saarbrücken, Urt. v. 19.12.2014 - 13 S 41/13).

    Die tatsächlich anfallenden Fahrtkosten schätzt das Gericht auf EUR 0, 60 bis EUR 0, 70 je Kilometer (vgl. auch insoweit LG Saarbrücken, Urt. v. 19.12.2014 - 13 S 41/13).

  • LG Freiburg, 24.11.2016 - 3 S 145/16  

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Bestimmung der Höhe ersatzfähiger

    Soweit die Schätzung der im Rahmen des § 249 Abs. 2 S. 1 BGB erforderlichen Nebenkosten auf der Grundlage des § 287 ZPO im Einzelfall erforderlich wird, zieht die Kammer allerdings in Übereinstimmung mit der vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 26.04.2016 - VI ZR 50/15) gebilligten Rechtsprechung des Landgerichts Saarbrücken (Urteil vom 19.12.2014 - 13 S 41/13) weitgehend die Bestimmungen des Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetzes (JVEG) als Orientierungshilfe heran.

    Vielmehr ist es angemessen, diese anhand der von verschiedenen Anbietern erstellten Autokostentabellen und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung verschiedener Landgerichte (u.a. LG Saarbrücken Urteil vom 19.12.2014 - 13 S 41/13; LG Stuttgart, Urteil v. 28.07.2016 - 5 S 333/15; LG Bochum, Urteil vom 31.05.2016 - 9 S 36/16), die der Bundesgerichtshof gebilligt hat (Urteil vom 26.04.2016 - VI ZR 50/15), auf 70 ct/km zu schätzen.

  • AG Unna, 15.12.2015 - 15 C 472/15  
    Es liegt daher nahe, dem JVEG insoweit auch für den Aufwendungsersatz privater Sachverständigen-eine Orientierung für die Angemessenheit der Nebenkostenvergütung zuzusprechen (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19.12.2014, Az.: 13 S 41/13, zitiert nach Juris-Rz. 38).

    Liegt eine entsprechende Überschreitung vor, ist der Geschädigte grundsätzlich auf die Geltendmachung der (angemessenen) Nebenkosten im Rahmen der Wertansätze des JVEG beschränkt (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19.12.2014, Az.: 13 S 41/13, zitiert nach Juris-Rz. 39).

    Das Entgelt für Post und Telekommunikation ist pauschal mit 15, 00 EUR in Ansatz zu bringen (vgl. LG Saarbrücken, Urteil vom 19.12.2014, Az.: 13 S 41/13, zitiert nach Juris-Rz. 41).

  • LG Freiburg, 24.11.2016 - 3 S 148/16  

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Bestimmung der erforderlichen

    Soweit die Schätzung der im Rahmen des § 249 Abs. 2 S. 1 BGB erforderlichen Nebenkosten auf der Grundlage des § 287 ZPO im Einzelfall erforderlich wird, zieht die Kammer allerdings in Übereinstimmung mit der vom Bundesgerichtshof (Urteil vom 26.04.2016 - VI ZR 50/15) gebilligten Rechtsprechung des Landgerichts Saarbrücken (Urteil vom 19.12.2014 - 13 S 41/13) weitgehend die Bestimmungen des Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetzes (JVEG) als Orientierungshilfe heran.

    Vielmehr ist es angemessen, diese anhand der von verschiedenen Anbietern erstellten Autokostentabellen und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung verschiedener Landgerichte (u.a. LG Saarbrücken Urteil vom 19.12.2014 - 13 S 41/13; LG Stuttgart, Urteil v. 28.07.2016 - 5 S 333/15; LG Bochum, Urteil vom 31.05.2016 - 9 S 36/16), die der Bundesgerichtshof gebilligt hat (Urteil vom 26.04.2016 - VI ZR 50/15), auf 70 ct/km zu schätzen.

  • AG Saarbrücken, 25.08.2016 - 120 C 32/16  
    Das Gericht legt bei der Berechnung von Sachverständigenhonoraren die Urteile des LG Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13 und des BGH vom 22.07.2014, Aktenzeichen VI ZR 357/13, zugrunde.

    Es ist deshalb auf die vom Landgericht Saarbrücken im Urteil vom 19.12.2014, Aktenzeichen 13 S 41/13 aufgestellten Grundsätze zurückzugreifen.

    Zur Überprüfung derAngemessenheit im Rahmen des § 287 ZPO darf das Gericht nach dem Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13, auf den Rahmen zurückgreifen, den das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) für die Entschädigung von Sachverständigen vorgibt.

  • AG Saarbrücken, 03.07.2015 - 120 C 156/15  
    Das Gericht legt bei der Berechnung von Sachverständigenhonoraren die Urteile des LG Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13 und des BGH vom 22.07.2014, Aktenzeichen VI ZR  357/13, zugrunde.

    Es ist deshalb auf die vom Landgericht Saarbrücken im Urteil vom 19.12.2014, Aktenzeichen 13 S 41/13 aufgestellten Grundsätze zurückzugreifen.

    Zur Überprüfung der Angemessenheit im Rahmen des § 287 ZPO darf das Gericht nach dem Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13, auf den Rahmen zurückgreifen, den das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) für die Entschädigung von Sachverständigen vorgibt.

  • AG Saarbrücken, 29.04.2015 - 120 C 47/15  
    Das Gericht legt bei der Berechnung von Sachverständigenhonoraren die Urteile des LG Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13 und des BGH vom 22.07.2014, Aktenzeichen VI ZR 357/13, zugrunde.

    Es ist deshalb auf die vom Landgericht Saarbrücken im Urteil vom 19.12.2014, Aktenzeichen 13 S 41/13 aufgestellten Grundsätze zurückzugreifen.

    Zur Überprüfung der Angemessenheit im Rahmen des § 287 ZPO darf das Gericht nach dem Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 19.12.2014, Az. 13 S 41/13, auf den Rahmen zurückgreifen, den das Justizvergütungs-  und Entschädigungsgesetz (JVEG) für die Entschädigung von Sachverständigen vorgibt.

  • AG Saarbrücken, 12.02.2015 - 122 C 567/14  
  • AG Dresden, 03.04.2017 - 115 C 341/16  

    Zum Anspruch auf Ersatz von Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall

  • AG Köln, 04.11.2016 - 264 C 214/15  
  • AG Saarlouis, 30.11.2016 - 29 C 413/16  
  • AG Saarlouis, 12.10.2016 - 29 C 831/16  
  • AG Völklingen, 12.08.2015 - 16 C 86/15  
  • AG Lebach, 04.01.2017 - 13 C 377/16  
  • AG Homburg, 05.02.2015 - 23 C 180/14  
  • LG Karlsruhe, 10.05.2017 - 19 S 44/16  
  • LG Hamburg, 13.01.2017 - 323 S 23/16  

    Unfallregulierung - und die Kosten des Sachverständigen

  • AG St. Ingbert, 29.06.2016 - 9 C 121/16  
  • LG Frankfurt/Oder, 02.03.2006 - 15 S 179/05  
  • AG Aschaffenburg, 07.06.2016 - 123 C 481/16  

    Höhe der ersatzfähigen Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall

  • AG Saarlouis, 15.06.2016 - 28 C 167/16  
  • AG Essen-Steele, 17.08.2015 - 17 C 66/15  
  • LG Neuruppin, 25.03.2015 - 4 S 176/14  
  • LG Frankenthal, 18.01.2017 - 3 S 187/16  
  • AG Saarlouis, 19.08.2015 - 24 C 1820/14  
  • AG Neunkirchen, 10.03.2015 - 4 C 688/14  
  • AG Saarlouis, 21.03.2017 - 28 C 1799/16  
  • AG Saarlouis, 29.12.2016 - 27 C 1539/16  
  • AG Homburg, 14.11.2016 - 4 C 233/16  
  • AG Pfaffenhofen/Ilm, 08.09.2016 - 2 C 495/16  
  • AG Saarlouis, 26.04.2016 - 28 C 45/16  
  • AG Saarlouis, 08.03.2016 - 28 C 77/16  
  • AG Saarlouis, 10.12.2015 - 28 C 1434/15  
  • AG St. Ingbert, 27.04.2015 - 9 C 504/14  
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