Rechtsprechung
   LG Zweibrücken, 11.09.2012 - 3 S 30/12   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,28387
LG Zweibrücken, 11.09.2012 - 3 S 30/12 (https://dejure.org/2012,28387)
LG Zweibrücken, Entscheidung vom 11.09.2012 - 3 S 30/12 (https://dejure.org/2012,28387)
LG Zweibrücken, Entscheidung vom 11. September 2012 - 3 S 30/12 (https://dejure.org/2012,28387)
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Volltextveröffentlichung

  • captain-huk.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zu den erforderlichen Sachverständigenkosten

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (7)  

  • AG Lebach, 22.02.2013 - 14 C 43/12
    Nach Auffassung des erkennenden Gerichts ist regelmäßig von derErforderlichkeit der angefallenen Sachverständigenkosten einschließlich der Nebenkosten auszugehen, wenn sie sich innerhalb des Honorarkorridors bewegen, in dem nach der BVSK-Honorar Befragung 2008/9 beziehungsweise 2010/11 je nach Schadenshöhe 40% - 60% der BVSK-Mitglieder Ihr Honorar berechnen (LG Zweibrücken, Beschluss vom 11.09.2012, Az. 3 S 30/12, LG Bonn, Urteil vom 28.09.2011,  5 S 148/11, LG Oldenburg, Urteil vom 07.11.2012, Az. 5 S 443/12, LG München I, Urteil vom 01.09.2011, Az. 19 S 7874/11, mit Einschränkung nur für das Grundhonorar LG Saarbrücken, Urteil vom 10.02.2012, Az. 18 S 109/10).

    Soweit vorliegend für die Herstellung von Fotos ein Betrag von 2, 45 EUR pro Foto geltend gemacht wird, vermag das Gericht ebenfalls nicht festzustellen, dass diese Position erkennbar willkürlich ist Dass diese Position für den Laien erkennbar quasi willkürlich ist, kann nach Auffassung des erkennenden Gerichts deshalb nicht angenommen werden, weil andere Gerichte für das Erstellen von Fotos einen Betrag von 2, 45 EUR/Foto (Honorarkorridor der BVSK) zusprechen (vgl. etwa LG Zweibrücken, Beschluss vom 11.09.2012, Az. 3 S 30/12, LG Bonn, Urteil vom 23.09.2011, 5 S 148/11, LG Oldenburg, Urteil vom 07.11.2012, Az. 5 S 443/12 ).

  • AG Hamburg, 14.11.2013 - 50a C 133/13
    Der Umstand, dass ein Werk in schriftlicher Form geschuldet wird, lässt keinen zwingenden Schluss darauf zu, welche Teile der werkvertraglichen Leistung von dem pauschalierten Grundhonorar abgedeckt werden (LG Zweibrücken v. 11.09.2012 - 3 S 30/12).

    Schließlich sind auch die Fotokosten in Höhe von 2, 45 EUR netto pro Foto nicht zu beanstanden, auch wenn die Auswahl der Motive zur eigentlichen, vom Grundhonorar abgesetzten Sachverständigentätigkeit zählt (ebenfalls Fotokosten von 2, 45 EUR netto pro Foto anerkennend: LG Zweibrücken v. 11.09.2012 - 3 S 30/12).

  • AG Lebach, 26.10.2012 - 14 C 43/12
    Dass diese Vereinbarung für den Laien erkennbar quasi willkürlich ist, kann - entgegen der Auffassung des Landgerichts Saarbrücken - bereits deshalb nicht angenommen werden, weil andere Gerichte für das Erstellen von Fotos einen Betrag von 2, 45 EUR/Fotos (Honorarkorridor der BVSK) zuzusprechen (vgl. etwa LG Zweibrücken, Beschluss vom 11.09.2012, Az. 3 S 30/12, LG Bonn, Urteil vom 28.09.2011, 5 S 148/11).
  • LG Köln, 08.09.2015 - 11 S 302/14
    Der Umstand, dass ein Werk in schriftlicher Form geschuldet wird, lässt keinen zwingenden Schluss darauf zu, welche Teile der werkvertraglichen Leistung von dem pauschalierten Grundhonorar abgedeckt werden (vgl. LG Zweibrücken, Beschluss vom 11.09.2012 - 3 S 30/12).
  • AG Zweibrücken, 02.06.2014 - 1 C 62/14
    Diese erscheint dem Gericht als taugliche Schätzungsgrundlage (vgl. LG Zweibrücken, Hinweisbeschluss v. 11. September 2012, Az. 3 S 30/12, BeckRS 2012, 20217; LG Zweibrücken, Urteil v. 18. Oktober 2011, Az. 3 S 3/11 m. w. N.; LG Zweibrücken, Urt. v. 22. Februar 2011, Az. 3 S 95/10).

    Geht man davon aus, dass es sich um "Bis-Werte" handelt (davon ausgehend LG Zweibrücken, Hinweisbeschluss v. 11. September 2012, Az. 3 S 30/12, BeckRS 2012, 20217), so läge das Gesamthonorar des Sachverständigen ohnehin innerhalb des "HB V Korridors" und es wäre für die Klägerin nicht erkennbar, dass es sich bei verschiedenen Einzelpositionen um eine leicht überhöhte Rechnung handelt.

  • LG Koblenz, 05.02.2013 - 6 S 192/12
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Sachverständige sein Honorar willkürlich festsetzt und Preis und Leistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinander stehen oder aber, wenn dem Geschädigten selbst ein Auswahlverschulden zur Last fällt oder er offensichtliche Unrichtigkeiten der Begutachtung oder der Honorarberechnung missachtet (LG Zweibrücken, Beschluss vom 11.09.2012, Az. 3 S 30/12 m.w.Nachw.).
  • AG Landstuhl, 25.03.2015 - 2 C 10/15
    Das Gericht orientiert sich bei der gem. § 287 ZPO vorzunehmenden Schadensschätzung in Anlehnung an die Rechtsprechung des Landgerichts Zweibrücken an der vom BVSK vorgenommenen Befragung zur Höhe des üblichen Sachverständigenhonorars und zwar dort an dem Honorarkorridor (HB V), innerhalb dessen je nach Schadenshöhe 50 bis 60 % der BVSK-Mitglieder ihr Honorar berechnen (vgl. LG Zweibrücken 3 S 95/10; 3 S 3/11 und 3 S 30/12).
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