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   LSG Niedersachsen-Bremen, 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER   

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https://dejure.org/2011,123817
LSG Niedersachsen-Bremen, 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER (https://dejure.org/2011,123817)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER (https://dejure.org/2011,123817)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER (https://dejure.org/2011,123817)
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Wird zitiert von ... (9)

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 22.05.2014 - L 9 AS 321/14
    Wenn ein Jobcenter - wie vorliegend der AG - entschieden hat, dass ein Anspruch auf Sozialleistungen nicht besteht, ist die streitige Frage dann abschließend beant-wortet und damit nicht mehr streitig, wenn - weil der Leistungen Begehrende keinen Rechts-behelf gegen die Entscheidung erhoben hat - die Entscheidung in Bestandskraft erwächst und damit formal-rechtlich feststeht, dass in der Hauptsache kein Anspruch besteht (vgl LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 31. März 2011 - L 7 AS 1246/10 B ER).

    Liegt eine solche Verwaltungsentscheidung vor, ist einstweiliger Rechtsschutz zur Regelung eines streitigen Rechtsverhältnisses unzulässig (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 31. März 2011 - L 7 AS 1246/10 B ER; Beschl. v. 15. Mai 2007 - L 7 AS 292/07 ER; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 26. April 2010 - L 23 SO 10/10 B ER = info also 2010, 178 = juris Rn 11; vgl auch Finkelnburg/Dombert/Külpmann, aaO, Rn 98).

    Das Rechtsverhältnis wäre erst dann wieder streitig, wenn der AG den die Erteilung von Zusicherungen ablehnenden Bescheid aufhöbe (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 28. März 2011 - L 13 AS 82/11 B ER = juris Rn 8; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 27. Januar 2011 - L 14 AL 373/10 B ER = juris Rn 3).

    Auch wenn die Antragsteller im Beschwerdeverfahren keinen geänderten Antrag, hin zu einer Sicherung des Anspruchs aus dem Zugunstenverfahren gestellt haben, ist auszuführen, dass eine solche Antragsänderung nicht sachdienlich und damit unzulässig gewesen wäre (LSG Nieder-sachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; vgl auch LSG Sachsen, Beschl. v. 26. Mai 2011 - L 3 AS 378/11 B ER = juris Rn 19).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 03.12.2013 - L 9 AS 1216/13
    Betrifft das Rechtsverhältnis unmittelbar das materielle Recht, ist der Streitgegenstand zwar bezogen auf den materiell-rechtlichen Anspruch, gleichwohl aber deutlich von jenem zu unterscheiden, meint er doch im Zusammenhang mit einstweiligen Anordnungen dessen einstweilige Gestaltung (Senatsbeschl. v. 4. November 2013 - L 9 AS 980/13 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 14. Dezember 2011 - L 7 AS 736/11 B ER; Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; vgl. Krodel, Das sozialgerichtliche Eilverfahren, 3. Aufl. 2011, Rn. 316; s.a. Happ, in: Eyermann, VwGO, 13. Aufl. 2010, § 123 Rn. 2 "Anspruch auf Sicherung des Hauptsacheanspruchs").

    Wenn ein Leistungsträger entschieden hat, dass ein Anspruch auf Leistungen nicht besteht, ist die zunächst streitige Frage dann abschließend beantwortet und damit nicht mehr streitig, wenn - weil der Leistungen Begehrende keinen Rechtsbehelf gegen die Entscheidung erhoben hat - die Entscheidung in Bestandskraft erwächst und damit formal-rechtlich feststeht, dass in der Hauptsache kein Anspruch besteht (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 31. März 2011 - L 7 AS 1246/10 B ER).

    Liegt eine solche bestandskräftige Verwaltungsentscheidung vor, ist einstweiliger Rechtsschutz zur Regelung eines streitigen Rechtsverhältnisses unzulässig (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 31.03.2011 - L 7 AS 1246/10 B ER; Beschluss vom 15. Mai 2007 - L 7 AS 292/07 ER; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 26. April 2010 - L 23 SO 10/10 B ER = info also 2010, 178 = juris Rn. 11; vgl. auch Finkelnburg/Dombert/Külpmann, a.a.O., Rn. 98).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.08.2014 - L 9 AS 418/14
    Das Rechtsverhältnis muss dabei grds bereits vor der Einleitung des gerichtlichen Eilverfahrens entstanden sein (Senatsbeschl. v. 3. Juni 2014 - L 9 AS 350/14 B ER; Senatsbeschl. v. 22. Mai 2014 - L 9 AS 321/14 B ER, Senatsbeschl. v. 4. November 2013 - L 9 AS 980/13 B ER; Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 14. Dezember 2011 - L 7 AS 736/11 B ER; Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER unter Hinweis auf Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg, Beschl. v. 2. April 1981 - 10 B 1572/08 u.a., NVwZ 1983, 106; Hommel, in: Peters/Sautter/Wolff, SGG, § 86b - Stand 78. Lfg.

    Ist zur Entstehung - wie vorliegend (§ 37 Abs. 1 Satz 1 SGB II) - ein Antrag erforderlich, entsteht ein einer Regelungsanordnung zuführbares Rechtsverhältnis erst mit der Antrag-stellung (Senatsbeschl. v. 3. Juni 2014 - L 9 AS 350/14 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER).

    Das neue streitige Rechtsverhältnis entsteht jedenfalls, wie oben bereits deutlich geworden ist, mit der Antragstellung beim Jobcenter (Senatsbeschl. v. 3. Juni 2014 - L 9 AS 350/14 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 23.11.2011 - L 7 AS 746/11
    Maßgeblich für die Frage, ob ein streitiges Rechtsverhältnis vorliegt, ist der Zeitpunkt der Entscheidung des Beschwerdegerichts (Beschluss des Senats vom 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 18.11.2002 - 12 CE 02.2430 = juris Rz 26 [zu § 123 VwGO]).

    Wenn ein Leistungsträger entschieden hat, dass ein Anspruch auf Sozialleistungen nicht besteht, ist die streitige Frage dann abschließend beantwortet und damit nicht mehr streitig, wenn - weil der Leistungen Begehrende keinen Rechtsbehelf gegen die Entscheidung erhoben hat - die Entscheidung in Bestandskraft erwächst und damit formal-rechtlich feststeht, dass in der Hauptsache kein Anspruch besteht (Beschluss des Senats vom 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER; vgl. auch den Beschluss des Senats vom 31.03.2011 - L 7 AS 1246/10 B ER).

    Liegt eine solche Verwaltungsentscheidung vor, ist einstweiliger Rechtsschutz zur Regelung eines streitigen Rechtsverhältnisses unzulässig (Beschlüsse des Senats vom 10.08.2011 - L 7 AS 566/11 B ER, vom 31.03.2011 - L 7 AS 1246/10 B ER, vom 15.05.2007 - L 7 AS 292/07 B ER; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26.04.2010 - L 23 SO 10/10 B ER = info also 2010, 178 = juris Rz 11; Krodel, Das sozialgerichtliche Eilverfahren, 3. Auflage 2011, Rz 32, Rz 559; vgl. auch Finkelnburg/Dombert/Külpmann, a.a.O., Rz 98).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 03.06.2014 - L 9 AS 350/14
    Das Rechtsverhältnis muss dabei grds. bereits vor der Einleitung des gerichtlichen Eilverfahrens entstanden sein (Senatsbeschl. v. 22. Mai 2014 - L 9 AS 321/14 B ER, Senatsbeschl. v. 4. November 2013 - L 9 AS 980/13 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 14. Dezember 2011 - L 7 AS 736/11 B ER; Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER unter Hinweis auf OVG Lüneburg, Beschl. v. 2. April 1981 - 10 B 1572/08 u.a., NVwZ 1983, 106; Hommel, in: Peters/Sautter/Wolff, SGG, § 86b - Stand 78. Lfg.

    Ist zur Entstehung - wie vorliegend (§ 37 Abs. 1 Satz 1 SGB II) - ein Antrag erforderlich, entsteht ein einer Regelungs-anordnung zuführbares Rechtsverhältnis erst mit der Antragstellung (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 07.05.2015 - L 9 AS 14/15
    Liegt eine solche Verwaltungsentscheidung vor, ist einstweiliger Rechtsschutz zur Regelung eines streitigen Rechtsverhältnisses unzulässig (Senatsbeschl. v. 22. Mai 2014 - L 9 AS 321/14 B ER; Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER; Beschl. v. 31. März 2011 - L 7 AS 1246/10 B ER; Beschl. v. 15. Mai 2007 - L 7 AS 292/07 ER; LSG Baden-Württemberg, Beschl. v. 13. Juni 2007 - L 7 AS 2050/07 ER-B; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 26. April 2010 - L 23 SO 10/10 B ER = info also 2010, 178 = juris Rn 11; Beschl. v. 3. September 2014 - L 20 AS 2061/14 B, juris Rn 6; vgl auch Finkelnburg/Dombert/Külpmann, aaO, Rn 98).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 07.02.2017 - L 9 AS 1121/16
    Das streitige Rechtsverhältnis muss dabei grds bereits vor der Einleitung des gerichtlichen Eilverfahrens entstanden sein (st Rsp des Senats, zuletzt Senatsbeschl. v. 31. Mai 2016 - L 9 AS 327/16 B ER [II.1.]; s.a. Senatsbeschl. v. 3. Juni 2014 - L 9 AS 350/14 B ER; Senatsbeschl. v. 22. Mai 2014 - L 9 AS 321/14 B ER, Senatsbeschl. v. 4. November 2013 - L 9 AS 980/13 B ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschl. v. 14. Dezember 2011 - L 7 AS 736/11 B ER; Beschl. v. 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER unter Hinweis auf Oberverwaltungsgericht [OVG] Lüneburg, Beschl. v. 2. April 1981 - 10 B 1572/08 u.a., NVwZ 1983, 106; Hommel, in: Peters/Sautter/Wolff, SGG, § 86b - Stand 78. Lfg.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 10.12.2018 - L 15 AS 321/18
    Das zwischenzeitlich eingeleitete Überprüfungsverfahren nach § 44 SGB X hebt die Bestandskraft der Ursprungsbescheide so lange nicht auf, bis ihm ganz oder teilweise entsprochen wird (vgl. z.B. Beschlüsse des Senats vom 1. November 2017 - L 15 AS 215/17 B ER - und 21. Juni 2017 - L 15 AS 91/17 B ER - ferner LSG Niedersachsen-Bremen, Beschlüsse vom 22. Mai 2014 - L 9 AS 321/14 B ER - vom 28. März 2011 - L 13 AS 82/11 B ER - und vom 10. August 2011 - L 7 AS 566/11 B ER - LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. Januar 2011 - L 14 AL 373/10 B ER -).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 10.08.2011 - L 7 AS 567/11
    Wegen der fehlenden Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung wird auf die Ausführungen im Beschluss des Senats vom gleichen Tag zum Aktenzeichen L 7 AS 566/11 B ER Bezug genommen.
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