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   LSG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2008 - L 7 AS 62/08   

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https://dejure.org/2008,2232
LSG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2008 - L 7 AS 62/08 (https://dejure.org/2008,2232)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11.12.2008 - L 7 AS 62/08 (https://dejure.org/2008,2232)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11. Dezember 2008 - L 7 AS 62/08 (https://dejure.org/2008,2232)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Hartz IV trotz Geld vom Onkel

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende; Berücksichtigung eines Privatdarlehens als Einkommen

  • anwalt-kiel.com (Kurzinformation)

    Geliehenes Geld wird nicht auf Hartz-IV-Leistung angerechnet

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Vom Onkel geliehenes Geld wird nicht auf Hartz-IV-Leistungen angerechnet - Rückzahlungsverpflichtung war eindeutig

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Familiendarlehen

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (18)

  • SG Berlin, 18.01.2011 - S 157 AS 26445/08

    Geldgeschenke der Eltern mindern Hartz IV Anspruch

    Die Vorinstanz hat im vorgenannten Verfahren bereits in zutreffender Weise festgestellt (Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.12.2008, L 7 AS 62/08 zitiert nach juris, Rn. 28):.
  • SG Detmold, 31.03.2009 - S 8 AS 61/08

    Kindergeld zu Unrecht angerechnet

    Entscheidungserheblich ist, ob im Zeitpunkt des Zuflusses die Rückzahlungsverpflichtung eindeutig festgestellt werden kann (LSG NRW v. 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08).
  • SG Reutlingen, 10.06.2009 - S 2 AS 1472/08

    Rechtmäßigkeit der Aufhebung und Erstattung von Leistungen nach dem

    Damit wird deutlich, dass der Darlehenscharakter einer Einnahme auf der Ebene einer am Wortlaut orientierten Auslegung der Norm in dem Sinne, dass auch ein Darlehen Einkommen ist, nicht entgegensteht, weil die Rückzahlungsverpflichtung dem wertmäßigen Zufluss nicht entgegensteht (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 14.07.2008, Az.: L 13 AS 97/08 ER, FEVS 60 [2009], S. 87 [89 f.]; insofern übereinstimmend LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08, juris, Rdnr. 29).

    Das tragende Argument derjenigen, die eine Qualifizierung von Darlehen als Einkommen ablehnen (so LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08, juris, Rdnr. 28; VG Bremen, Urteil vom 20.07.2007, Az.: S 8 K 57/07, juris, Rdnr. 17; Hengelhaupt, in: Hauck/Noftz [Hrsg.], SGB II, § 11 [2008] Rdnr. 42 d; wie hier hingegen LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 03.07.2008, Az.: L 13 AS 97/08 ER, FEVS 60 [2009], S. 87 [89]; im Anschluss an die Rechtsprechung der erkennenden Kammer grundsätzlich auch SG Freiburg, Urteil vom 30.06.2008, Az.: S 2 AS 270/08, juris, Rdnr. 37 ff.; grundsätzlich für Einkommenscharakter von Darlehen auch Hohm/Klaus, in: Hohm [Hrsg.], Gemeinschaftskommentar zum SGB II, § 11 [2008] Rdnr. 88), nämlich der Hinweis auf die Rückzahlungsverpflichtung, kann damit allenfalls auf teleologischer Ebene Bedeutung erlangen.

    Vor diesem Hintergrund greift der bloße Verweis (etwa bei LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08, juris, Rdnr. 28; VG Bremen, Urteil vom 20.07.2007, Az.: S 8 K 57/07, juris, Rdnr. 17; Mecke, in: Eicher/Spellbrink [Hrsg.], SGB II, 2. Aufl. 2008, § 11 Rdnr. 29) auf die Rechtsprechung des BSG zum Einkommensbegriff im Recht der Arbeitslosenhilfe (BSG, Urteil vom 13.06.1985, Az.: 7 RAr 27/84, juris, Rdnr. 18 f., m. w. N.) zu kurz (wie hier auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 03.07.2008, Az.: L 13 AS 97/08 ER, FEVS 60 [2009], S. 87 [90]; SG Freiburg, Urteil vom 30.06.2008, Az.: S 2 AS 270/08, juris, Rdnr. 37).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 08.02.2010 - L 19 (20) AS 45/09

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Er trägt vor, dass unter Beachtung der Rechtsprechung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen - Urteil vom 11.12.2008, L 7 AS 62/08 - das Sozialgericht zu dem Ergebnis hätte gelangen müssen, dass die mit einer Rückzahlungsverpflichtung belegten zinslosen Darlehen seiner Eltern nicht als Einkommen zu qualifizierende bedarfsmindernde Einnahme zu berücksichtigen seien.

    Dabei kann dahinstehen, ob und unter welchen Voraussetzungen Geldzuflüsse aus einem Darlehen als Einkommen i.S.v. § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu werten sind (vgl. hierzu LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 14.07.2008 - L 13 AS 97/08 ER, Brühl in LPK-SGB II, § 11 Rn 24, wonach Darlehen, die zur Unterhaltsdeckung verwendet werden können, berücksichtigungsfähige Einkommen darstellen; LSG NRW, Urteil vom 11.12.2008 - L 7 AS 62/08 - Mecke in Eicher/Spellbrink, SGB 11, 2. Aufl. § 11 Rn 29; Hengelhaupt in Hauck/Noftz, SGB II, K § 11 Rn 42e, wonach Mittel aus einem Darlehen nicht als Einkommen anzusehen sind, es sei denn, dass die Verpflichtung zur Rückzahlung (rechtlich oder faktisch) entfällt).

  • SG Dortmund, 17.07.2009 - S 22 AS 66/08

    Hartz IV: Keine Einkommensanrechnung bei Darlehn

    Das Darlehn stellt deshalb keinen vermögenswerten Vorteil dar, weil zugleich seine Rückzahlung geschuldet wird (vgl. Urteil des Bundessozialgerichts vom 13.06.1985, Az.: 7 R AR 27/84, Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08, Beschluss des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 03.03.2008, Az.: L 7 B 240/07 AS).

    Die Kammer hat sich insbesondere der Auffassung angeschlossen, dass es unschädlich ist, dass bei Vereinbarung des Darlehns der konkrete Zeitpunkt für die Begleichung der Forderung zunächst offen gelassen wurde (vgl. Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 11.12.2008, Az.: L 7 AS 62/08), denn der Kläger und der Zeuge haben jedenfalls vereinbart, dass die Darlehnssumme zurückgezahlt werden sollte, sobald der Kläger ein Beschäftigungsverhältnis aufgenommen haben würde.

  • SG Duisburg, 09.09.2010 - S 5 AS 44/08

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Soweit zum Teil vertreten wird, dass rechtswidrig erlangte und mit einer Rückzahlungsverpflichtung belastete Einnahmen die Vermögenssituation des Hilfebedürftigen nicht verändern und daher nicht anrechenbar sind (vgl. BSG, Urteil v. 6.4.2000 - B 11 AL 31/99 R bezogen auf deliktisch Erlangtes, zitiert nach juris; SG Detmold, Urteil v. 31.3.2009 - S 8 AS 61/08 betreffend zurückgefordertes Kindergeld; LSG NRW, Urteil v. 11.12.2008 - L 7 AS 62/08 bezogen auf ein Darlehen - jetzt bestätigt durch BSG, Urteil v. 17.6.2010 - B 14 AS 46/09 R, je unter www.sozialgerichtsbarkeit.de; aus dem Schrifttum: Hengelhaupt in: Hauk/Noftz, Kommentar zum SGB 11, 32. Erg.-Lfg. VI/2010, K § 11 Rn. 97; ähnlich Mecke in: Eicher/Spellbrink, Kommentar zum SGB II, 2. Aufl. 2008, § 11 Rn. 29), kann die Kammer dem im Hinblick auf den vorliegenden Fall nicht folgen.
  • LSG Hamburg, 20.04.2010 - L 5 AS 55/07
    Als Einkommen könnten nur solche Einnahmen berücksichtigt werden, die ihrem Empfänger endgültig und nicht nur vorübergehend zur Verfügung stehen und damit seinen Vermögensstand positiv verändern; hieran fehle es indessen, wenn eine den Vermögenswert aufhebende Rückzahlung geschuldet wird (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.12.2008 - L 7 AS 62/08, juris; VG Bremen, Urteil vom 20.7.2007 - S 8 K 57/07, juris; SG Köln, Urteil vom 2.12.2008 - S 32 (30) AS 116/08, www.sozialgerichtsbarkeit.de; Hengelhaupt in Hauck-Noftz, SGB II, Stand August 2008, Randnr. 42d zu § 11; Mecke in Eicher/Spellbrink, SGB 11, 2.
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 29.04.2010 - L 7 AS 1262/09

    Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Streitigkeit um

    Nur bis dahin kann der Regelungszweck erfüllt werden, dem Hilfebedürftigen vor Vertragsabschluss und Umzug Klarheit über die Angemessenheit der Aufwendungen für die neue Unterkunft zu verschaffen (vgl. Beschluss des Senats vom 01.07.2008 - L 7 AS 62/08 ER -).

    Ob ein Umzug erforderlich ist, bestimmt sich danach, ob für ihn ein plausibler, nachvollziehbarer und verständlicher Grund vorliegt, von dem sich auch ein Nicht-Hilfeempfänger leiten lasse würde (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Beschluss vom 01.07.2008 - L 7 AS 62/08 ER - m. w. N.).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 13.10.2009 - L 7 AS 1262/09
    Nur bis dahin kann der Regelungszweck erfüllt werden, dem Hilfebedürftigen vor Vertragsabschluss und Umzug Klarheit über die Angemessenheit der Aufwendungen für die neue Unterkunft zu verschaffen (vgl. Beschluss des Senats vom 01.07.2008 - L 7 AS 62/08 ER -).

    Ob ein Umzug erforderlich ist, bestimmt sich danach, ob für ihn ein plausibler, nachvollziehbarer und verständlicher Grund vorliegt, von dem sich auch ein Nicht-Hilfeempfänger leiten lasse würde (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Beschluss vom 01.07.2008 - L 7 AS 62/08 ER - m. w. N.).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.12.2009 - L 7 B 351/09

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Soweit der Kläger auf das Urteil des erkennenden Senats zu Privatdarlehen Bezug nimmt (vom 11.12.2008, L 7 AS 62/08; anhängig BSG B 14 AS 46/09 R), betraf dieses ein Privatdarlehen, bei dem die Rückzahlungspflicht der dortigen Darlehensnehmerin nicht von dem Eintritt einer Bedingung abhängig war.
  • SG Detmold, 19.08.2009 - S 18 (23) AS 107/08

    Hartz-IV-Bezüge sind zu mindern, wenn Eltern ihren Kindern zur Überbrückung von

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 10.12.2009 - L 13 AS 366/09

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Geldzufluss aus

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 04.12.2009 - L 13 AS 366/09
  • SG Cottbus, 13.05.2009 - S 14 AS 238/09

    Privatautonomie; Umgehung; Verbraucherdarlehen; Darlehen; Fremdvergleich;

  • SG Hildesheim, 22.12.2009 - S 26 AS 2257/09

    Arbeitslosengeld II - Erhöhung der Unterkunftskosten durch Umzug - keine Pflicht

  • SG Augsburg, 13.10.2009 - S 6 AS 372/09

    Einnahmen mit Darlehenscharakter ist Einkommen i.S.d. § 11 Abs. 1 S. 1 SGB II und

  • SG Bremen, 18.03.2009 - S 23 AS 57/09
  • SG Augsburg, 13.10.2009 - L 16 AS 757/09

    Anforderungen an die Hilfebedürftigkeit einer Person i.R.e. Antrags auf

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