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   LSG Saarland, 25.05.2010 - L 9 AS 9/07   

Volltextveröffentlichungen (2)




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Wird zitiert von ... (7)  

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 30.01.2013 - L 13 AS 67/11  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Kindergeld für

    Mit diesem Zweck wird Kindergeld nicht dem Kind selbst (vertreten durch die Eltern) als Einkommen zur Sicherung seines Existenzminimums gewährt, sondern es bleibt der Teil des Einkommens der Eltern steuerfrei, den diese zur Existenzsicherung ihres Kindes benötigen (LSG Saarland, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 - zit. nach Juris).

    Dies erfolgt im Rahmen der Zurechnungsregelung § 11 Abs. 1 Satz 3 SGB II dadurch, dass eine gleichmäßig Aufteilung der Familienleistung "Kindergeld" bei allen Kindern der Bedarfsgemeinschaft vorzunehmen ist, für die Kindergeld erhalten wird (so auch: LSG Saarland, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 - zit. nach Juris; OVG Bremen, Urteil vom 17. September 2010 - 1 B 140/10 - in: InfAuslR 2011, 14; Hengelhaupt in: Hauck/Nofts, SGB II, Stand 6/10, § 11 Rdn. 365; Geiger in: LPK-SGB 11, 4. Auflage 2011, Anm. 5.2; Schmidt in: Oestreicher, SGB II/SGB XII, Stand: Oktober 2010, § 11 Rdn. 53a; a.A.: Striebinger in: Gagel, SGB II/SGB III, Stand: Oktober 2012, § 11 SGB II, Rdn. 38; Dauber in: Mergler/Zink, SGB II, Stand: Januar 2012, § 11 Rdn. 32 f., Löns in: Löns/Herold-Tews, SGB 11, 3. Auflage 2011, § 11 Rdn. 17).

    Es besteht insofern nach Ansicht des Senats auch kein Grund, die vom Bundessozialgericht zu § 11 Abs. 1 Satz 4 SGB II a.F. (jetzt § 11a Abs. 3 Satz 2 SGB II) für Pflegekinder aufgestellten Grundsätze (vgl. BSG, Urteil vom 23. Mai 2012 - B 14 AS 148/11 R - in: NZS 2012, 912) nicht auch auf das Kindergeld zu übertragen (so auch LSG Saarland, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 - zit. nach Juris).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 31.08.2017 - L 20 AS 1182/15  

    Sogenanntes "Kinderwohngeld" - Berücksichtigung als Einkommen beim Kind -

    Die sich grundsätzlich stellende Frage, ob tatsächlich gezahltes Wohngeld unabhängig davon, ob die Zahlung rechtmäßig oder rechtswidrig war, stets - als bereites Mittel - anzurechnen wäre, und wenn ja, ob - abweichend von § 19 Satz 3 - ausschließlich auf den Unterkunftsbedarf (Hengelhaupt in: Hauck/Noftz, SGB, 01/15, § 11 SGB II, Rn. 59; Landessozialgericht für das Saarland, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 -, Rn. 78, juris), brauchte der Senat mangels an die Klägerin gezahlten Wohngelds nicht zu entscheiden.
  • LSG Thüringen, 17.04.2014 - L 9 AS 1180/13  
    Der Einwand des Beklagten, die Klägerin zu 1 sei für den Dezember 2008 bereits überzahlt, da bei mehreren Kindern, für die Kindergeld in unterschiedlicher Höhe bezahlt werde, ein Durchschnittskindergeld zu bilden sei und dies dann einheitlich jedem Kind als Einkommen zuzurechnen sei, ist nach Auffassung des Senats nicht zutreffend (so auch Striebinger in: Gagel, SGB II/SGB III, Stand: Oktober 2012, § 11 SGB II, Rdn. 38; Dauber in: Mergler/Zink, SGB II, Stand: Januar 2012, § 11 Rdn. 32 f., Löns in: Löns/Herold-Tews, SGB 11, 3. Auflage 2011, § 11 Rdn. 17; a.A. LSG Saarbrücken, Urteil vom 25. Mai 2010, L 9 AS 9/07; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 30. Januar 2013 - L 13 AS 67/11; Hengelhaupt in: Hauck/Nofts, SGB II, Stand 6/10, § 11 Rdn. 365; Geiger in: LPK-SGB 11, 4. Auflage 2011, Anm. 5.2; Schmidt in: Oestreicher, SGB II/SGB XII), Stand: Oktober 2010, § 10 Rdn. 53a).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 24.10.2017 - L 11 AS 335/14  

    Angelegenheiten nach dem SGB II

    LSG, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 - und insb.
  • SG Berlin, 25.03.2015 - S 205 AS 8970/14  

    Sozialgerichtliches Verfahren - abtrennbarer Streitgegenstand - Grundsicherung

    Es handelt sich um keine zweckbestimmte Einnahme nach § 11a Abs. 3 Satz 1 SGB II, denn es besteht Zweckidentität mit der Leistung für Unterkunft nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II mit der weiteren Folge, dass das Wohngeld abweichend von § 19 Abs. 3 Satz 2 SGB II auf den Unterkunftsbedarf anzurechnen ist ( LSG Saarland, Urt. v. 25.05.2010 - L 9 AS 9/07, Rn. 78, juris; Hengelhaupt, in: Hauck/Noftz, SGB II, I/15, § 11 Rn. 592 ).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.02.2014 - L 11 AS 335/14  
    LSG, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07 - und insb.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 14.11.2012 - L 10 AS 2693/12  
    Dabei soll im vorliegenden einstweiligen Rechtsschutzverfahren der Frage, ob in Mehrkinderfamilien, bei denen der Zahlbetrag des Kindergeldes in Abhängigkeit der Kinderanzahl im Betrag ansteigt, vor der Einkommenszurechnung bei den Kindern zunächst ein Durchschnitt aller Kindergeldbeträge zu ermitteln ist (so LSG Saarland, Urteil vom 25. Mai 2010 - L 9 AS 9/07) nicht weiter nachgegangen werden, da diese Frage in der vorliegenden Konstellation nur die Höhe möglicher Leistungsansprüche der einzelnen Antragsteller, nicht aber die Summe der Leistungsansprüche der Antragsteller beeinflussen könnte und die Antragsteller in einem Haushalt leben und davon auszugehen ist, dass sie gemeinsam wirtschaften.
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