Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 04.07.2005 - 4 U 126/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,2633
OLG Bamberg, 04.07.2005 - 4 U 126/03 (https://dejure.org/2005,2633)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 04.07.2005 - 4 U 126/03 (https://dejure.org/2005,2633)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 04. Juli 2005 - 4 U 126/03 (https://dejure.org/2005,2633)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Schmerzensgeld wegen fehlerhafter ärztlicher Heilbehandlung; Verkennung der Schwere der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Herzinfarktes; Unterlassen eines Rates zu einer sofortigen notfallmäßigen Einweisung in die nächste Klinik für eine Herzkatheteruntersuchung; ...

  • Wolters Kluwer
  • ratgeber-arzthaftung.de PDF, S. 137

    Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schmerzensgeldanspruch gegen den behandelnden Arzt wegen Nichterkennens der Symptome für einen Herzinfarkt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Arzt muss Patienten mit akuter Herzerkrankung sofort ins Krankenhaus einweisen

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Zur ärztlichen Dokumentationspflicht - Ließ sich der Patient trotz Information über akute Gefahr nicht untersuchen?

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des OLG Bamberg vom 04.07.2005, 4 U 126/03 (Dokumentationspflicht für vom Patienten abgelehnte Untersuchungen)" von VRiOLG a.D. Lothar Jaeger, original erschienen in: VersR 2005, 1294 - 1296.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 1266
  • MDR 2006, 206
  • VersR 2005, 1292
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Hamm, 16.01.2006 - 3 U 207/02

    Schadensersatz und Schmerzensgeld aus einem Behandlungsvertrag im Rahmen einer

    Nach den Angaben des Sachverständigen Prof. Dr. W, wonach es sich bei der Verweigerung einer Verlegung um einen medizinisch relevanten Vorgang handelt, den er auch bereits im Jahre 1997 zumindest in einem Arztbrief festgestellt hätte, hält der Senat eine Dokumentationspflicht des Betreibers eines Geburtshauses für gegeben, wenn die Patientin oder auch deren Ehemann den ernsthaften Rat zur Verlegung in ein Krankenhaus ablehnen, da es sich insofern um ein wesentliches und wichtiges Element der Behandlung handelt (vgl. auch OLG Bamberg VersR 2005, 1292, 1293; Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl., Rdn. 458).
  • OLG Oldenburg, 23.07.2008 - 5 U 28/08

    Arzthaftung: Unterlassenes Anraten einer Koloskopie als Behandlungsfehler;

    18 3.) Hat der Arzt eine nach dem ärztlichen Standard notwendig Befunderhebung versäumt, und behauptet dieser wie hier der Beklagte, er habe die Untersuchungsmaßnahme vorgeschlagen, der Patient habe sie aber verweigert, hat die Behandlungsseite diese Behauptung jedenfalls dann zu beweisen, wenn die Weigerung des Patienten in den Krankenunterlagen nicht dokumentiert ist (Bundesgerichtshof VersR 1987, S. 1089, 1090; Oberlandesgericht Bamberg, VersR 2005, S. 1292, 1293; Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 5.A., Kap. B Rdnr. 220; nach Oberlandesgericht Hamm, NJW-RR 2002, S. 814, 815 und Frahm/Nixdorf, Arzthaftungsrecht, 3.A., Rdnr. 129 muss die Behandlungsseite stets beweisen, dass eine bestimmte Maßnahme angeraten, aber vom Patienten abgelehnt wurde).
  • OLG Hamm, 01.09.2008 - 3 U 245/07

    Bemessung des Schmerzensgeldes für die Folgen eines groben Behandlungsfehlers mit

    Der Sachverständige war ohne Zweifel, dass bei einem solchen Vorgehen der Herzinfarkt und die gesamten weiteren Folgen für den Patienten T2 vermieden worden wären (vgl. dazu auch OLG Bamberg VersR 2005, 1292, 1293).
  • OLG Naumburg, 20.03.2017 - 1 U 26/16

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Umfang der Befunderhebungspflichten bei einem

    Die therapeutische Aufklärung setzt konkrete Anhaltspunkte auf eine konkrete Symptomatik voraus (OLG Bamberg, Urteil vom 4.7.2005 - 4 U 126/03 - [VersR 2005, 1292, 1293]; speziell zu einer Herzkatheteruntersuchung).
  • OLG Rostock, 10.07.2009 - 5 U 48/08

    Arzthaftung: Hinweispflichten bei Tumorverdacht

    Nach der Rechtsprechung kann dem Patienten, soweit streitig sein sollte, ob der Arzt ihn auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Untersuchung hingewiesen hat, eine mangelnde Dokumentation des Arztes - soweit sie aus medizinischer Sicht erforderlich war - zur Hilfe kommen (BGH, ebenda, m. w. N.; OLG Bamberg, VersR 2005, 1292).
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