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   OLG Bamberg, 29.07.2008 - 2 Ss 35/08, 2 Ss 35/2008   

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https://dejure.org/2008,7527
OLG Bamberg, 29.07.2008 - 2 Ss 35/08, 2 Ss 35/2008 (https://dejure.org/2008,7527)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 29.07.2008 - 2 Ss 35/08, 2 Ss 35/2008 (https://dejure.org/2008,7527)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08, 2 Ss 35/2008 (https://dejure.org/2008,7527)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Unerlaubtes Glücksspiel: Strafbarkeit der Veranstaltung von Sportwetten bei verfassungswidriger Rechtsgrundlage für das staatliche Wettmonopol

  • Glücksspiel & Recht
  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Strafrechtliche Beurteilung der Veranstaltung von Sportwetten in der Übergangszeit bis zum 31.12.2007; Verfassungsrechtliche Beurteilung des Verbots der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels im Hinblick auf das Grundrecht der Berufsfreiheit; Voraussetzungen der europarechtlichen Rechtfertigung eines strafbewehrten staatlichen Wettmonopols

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (10)  

  • OLG Hamburg, 21.11.2008 - 3 U 191/06

    Wettbewerbswidrige Werbung für Sportwetten: Zur Unlauterkeit der Fernsehwerbung

    Denn die Fortgeltungsanordnung des Bundesverfassungsgerichts legitimiert im Interesse der Gewährleistung wichtiger Gemeinwohlbelange und zur Verhinderung eines (ausschließlich) ordnungsrechtlichen Vakuums (OLG Bamberg, Beschluss v. 29.7.2008, Az. 2 Ss 35/08, juris-Rz. 19) nur die ordnungsrechtliche Untersagung privater Wettveranstaltung und -vermittlung während der Übergangszeit und kann zur Rechtfertigung über das Ordnungsrecht hinausgehender Eingriffe nicht herangezogen werden.

    Die Fortgeltensanordnung sichere lediglich den Übergang von der verfassungswidrigen zur verfassungsgemäßen Gesetzeslage, erlaube jedoch verfassungs- und gemeinschaftsrechtlich die Verhängung einer strafrechtlichen Sanktion nicht (OLG Hamburg, Beschluss v. 5.7.2007, Az. 1 Ws 61/07, juris-Rz. 29 ff.; OLG Bamberg, Beschluss v. 29.7.2008, Az. 2 Ss 35/08, juris-Rz. 15 ff.; OLG Frankfurt, Beschluss v. 30.0.2008, Az. 1 Ws 61/07).

  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 149.07

    Sportwettenmonopol

    Denn aus der verwaltungsakzessorischen Natur des § 284 Abs. 1 StGB (dazu BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; diesem folgend BGH, Urteil vom 14. Februar 2008 - I ZR 207/05 -, NJW 2008, 2044; ergänzend OLG Bamberg, Urteil vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08 -, zitiert nach juris, Rn. 16 ff.) folgt, dass sich ein Anbieter von Sportwetten (und damit ein Veranstalter i.S.d. § 284 Abs. 1 StGB) nicht nach dieser Vorschrift strafbar macht, wenn - wie hier - die fehlende Erlaubnis auf einem Rechtszustand beruht, der mit höherrangigem Recht nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; VG Freiburg, Urteil vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 25; vgl. auch EuGHE 2007, 1891 [Placanica], Rn. 69 m.w.N.; a.A. Beckemper/Janz, ZIS 2008, 31 [37 f.]).
  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 108.07

    Untersagung der Vermittlung von Sportwetten; Vereinbarkeit der Rechtsgrundlagen

    Denn aus der verwaltungsakzessorischen Natur des § 284 Abs. 1 StGB (dazu BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; diesem folgend BGH, Urteil vom 14. Februar 2008 - I ZR 207/05 -, NJW 2008, 2044; ergänzend OLG Bamberg, Urteil vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08 -, zitiert nach juris, Rn. 16 ff.) folgt, dass sich ein Anbieter von Sportwetten (und damit ein Veranstalter i.S.d. § 284 Abs. 1 StGB) nicht nach dieser Vorschrift strafbar macht, wenn - wie hier - die fehlende Erlaubnis auf einem Rechtszustand beruht, der mit höherrangigem Recht nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; VG Freiburg, Urteil vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 25; vgl. auch EuGHE 2007, 1891 [Placanica], Rn. 69 m.w.N.; a.A. Beckemper/Janz, ZIS 2008, 31 [37 f.]).
  • VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 167.08

    Staatliches Monopol bei Sportwetten in Berlin

    Denn aus der verwaltungsakzessorischen Natur des § 284 Abs. 1 StGB (dazu BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; diesem folgend BGH, Urteil vom 14. Februar 2008 - I ZR 207/05 -, NJW 2008, 2044; ergänzend OLG Bamberg, Urteil vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08 -, zitiert nach juris, Rn. 16 ff.) folgt, dass sich ein Anbieter von Sportwetten (und damit ein Veranstalter i.S.d. § 284 Abs. 1 StGB) nicht nach dieser Vorschrift strafbar macht, wenn - wie hier - die fehlende Erlaubnis auf einem Rechtszustand beruht, der mit höherrangigem Recht nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; VG Freiburg, Urteil vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 25; vgl. auch EuGHE 2007, 1891 [Placanica], Rn. 69 m.w.N.; a.A. Beckemper/Janz, ZIS 2008, 31 [37 f.]).
  • VG Berlin, 22.09.2008 - 35 A 576.07

    Prüfung der Regelung von Sportwetten in Berlin

    Denn aus der verwaltungsakzessorischen Natur des § 284 Abs. 1 StGB (dazu BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; diesem folgend BGH, Urteil vom 14. Februar 2008 - I ZR 207/05 -, NJW 2008, 2044; OLG Bamberg, Urteil vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08 -, zitiert nach juris, Rn. 16 ff.) folgt, dass sich ein Anbieter von Sportwetten (und damit ein Veranstalter i.S.d. § 284 Abs. 1 StGB) nicht nach dieser Vorschrift strafbar macht, wenn - wie hier - die fehlende Erlaubnis auf einem Rechtszustand beruht, der mit höherrangigem Recht nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 16. August 2007 - 4 StR 62/07 -, NJW 2007, 3078; VG Freiburg, Urteil vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 25; vgl. auch EuGHE 2007, 1891 [Placanica], Rn. 69 m.w.N.; a.A. Beckemper/Janz, ZIS 2008, 31 [37 f.]).
  • VG Würzburg, 18.05.2009 - W 5 K 07.920

    Verbot der Annahme und Vermittlung von Sportwetten

    Soweit eingewandt werden könnte, dass Strafgerichte (z.B. OLG Bamberg, U.v. 29.07.2008, 2 Ss 35/08, 2 Ss 35/2008, u.a. OLGSt StGB § 284 Nr. 4) eine Strafbarkeit der Sportwettenveranstalter jedenfalls in dieser Übergangszeit verneint haben, ist zu entgegnen, dass auch das OLG Bamberg ausdrücklich zwischen der (verneinten) Strafbarkeit einerseits und der (fortgeltenden) ordnungsrechtlichen Eingriffsmöglichkeit andererseits unterschieden hat, was dazu führe, dass der Einzelne ordnungsrechtliche Verwaltungsmaßnahmen hinzunehmen habe (Rd.Nr. 21 des Urteils).

    Denn erstens hat im Zeitraum nach der Entscheidung des BVerfG vom 28. März 2006 - soweit ersichtlich - als einziges Strafgericht das OLG Bamberg (2 Ss 35/08, a.a.O.) angenommen, schon der objektive Straftatbestand des § 284 Abs. 1 StGB sei nicht erfüllt; soweit andere Strafgerichte zu Freisprüchen von Sportwettenanbietern ohne landesrechtliche Erlaubnis kamen, beruhten diese dagegen auf fehlender Schuld des Angeklagten oder auf anderen Gründen, der Bundesgerichtshof (BGH) hat unter Rd.Nr. 6 seines Urteils vom 16. August 2007 (4 StR 62/07, u.a. NJW 2007, 3078) im Fall einer unerlaubten Sportwettenvermittlung in der Zeit (sogar) vor der Entscheidung des BVerfG vom 28. März 2006 ausdrücklich den Tatbestand des § 284 Abs. 1 StGB bejaht, dem Angeklagten jedoch einen unvermeidbaren Verbotsirrtum ( § 17 Satz 1 StGB) zugestanden und deshalb den Freispruch der Vorinstanz gehalten.

  • AG Berlin-Tiergarten, 28.08.2008 - 279 Ds 104/07

    Glücksspiel: Strafbarkeit der Vermittlung von Sportwetten

    Mittlerweile haben nicht nur diverse Verwaltungsgerichte die Auffassung vertreten, dass die Versagung von Konzessionen für Sportwetten rechtswidrig seien ( VG Arnsberg 1 L 29/08; VG Minden 3 L 14/; VG Braunschweig 5 B 51/08; VG Berlin 35 A 52/08 (alle zitiert nach juris) ), sondern auch mehrere Oberlandesgerichte ( OLG Bamberg 2 Ss 35/2008 (zitiert nach juris); OLG Frankfurt/M. 2 Ws 201/07; OLG München 5 St RR 115/05; 5 StR RR 28/08; Hans. OLG Hamburg ZfWG 2007, S. 295; OLG Stuttgart 1 Ss 296/05; OLG Nürnberg 2 St OLG Ss 306/06 ) entschieden, dass im Ergebnis eine Strafbarkeit von Sportwettvermittlungen nicht gegeben sei.

    Die Fortgeltungsanordnung macht die für verfassungswidrig erklärte Ermächtigungsgrundlage jedoch nicht zu einer verfassungsgemäßen, sondern soll lediglich in angemessener Zeit einen geordneten Übergang in eine verfassungsgemäße Gesetzeslage ermöglichen, ohne in der Zwischenzeit gänzlich rechtsfreie Räume zu schaffen ( OLG Bamberg 2 Ss 35/2008, S. 6; Widmaier, strafrechtliche Konsequenzen aus dem Urteil des BVerfG vom 28 März 2006, Rechtsgutachten im Auftrag des Verbandes Europäischer Wettunternehmer, S. 9 ff. ).

  • OLG Frankfurt, 30.09.2008 - 1 Ws 152/07

    Unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels: Verstoß gegen das staatliche

    Der Senat hat sich in dem Beschluss vom 23.9.2008 - Az.: 1 Ws 143/07 - der insofern mittlerweile herrschenden Auffassung in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OLG Hamburg, Beschl. v. 9.3.2007 - Az.: 1 Ws 61/07; OLG München, Urt. v. 17.6.2008 - Az.: 5 StR RR 28/08; OLG Bamberg, Urt. v. 29.7.2008 - Az.: 2 Ss 35/08) angeschlossen.
  • KG, 23.07.2009 - 1 Ss 541/08

    Sportwettveranstaltungen privater Anbieter: Straflosigkeit während Übergangszeit

    Solange das bestehende Wettmonopol in seiner konkreten rechtlichen sowie in der Praxis realisierten Ausgestaltung nicht primär der Vermeidung und Abwehr von Spielsucht und problematischem Spielverhalten diente, stellte ein strafbewehrter Ausschluss gewerblicher Wettangebote einen unverhältnismäßigen und unzumutbaren Eingriff in die Berufsfreiheit dar (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 29. Juli 2008 - 2 Ss 35/08 - bei juris; OLG München, Urteil vom 17. Juni 2008 - 5 St RR 28/08 - bei juris; im Ergebnis auch: OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 30. September 2008 - 1 Ws 152/07 - bei juris; HansOLG Hamburg ZfWG 2007, 295; OLG Karlsruhe, Urteil vom 11. Juli 2008 - 1 Ss 24/08 -).
  • OLG Frankfurt, 23.09.2008 - 1 Ws 143/07

    Unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels: Verstoß gegen das staatliche

    Der Senat folgt insofern der mittlerweile herrschenden Auffassung in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OLG Hamburg, Beschluss vom 9.3.2007 - Az. 1 Ws 61/07; OLG München, Urteil vom 17.6.2008 - Az. 5St RR 28/08; OLG Bamberg, Urteil vom 29.7.2008 - Az. 2 Ss 35/08 [jeweils zitiert nach juris]).
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