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   OLG Brandenburg, 08.04.2003 - 1 U 26/00   

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OLG Brandenburg, 08.04.2003 - 1 U 26/00 (https://dejure.org/2003,2269)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08.04.2003 - 1 U 26/00 (https://dejure.org/2003,2269)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08. April 2003 - 1 U 26/00 (https://dejure.org/2003,2269)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Schadensersatz wegen der ärztlichen Behandlung bei der Geburt ; Bezifferung des Antrags auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes; Aufteilung des Schmerzensgeldanspruch auf mehrere Zeitabschnitte in der Vergangenheit; Aufteilung auf bisher eingetretene und etwaige ...

  • Judicialis

    ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2; ; ZPO § ... 287; ; ZPO § 511 a. F.; ; ZPO § 511 a Abs. 1 a. F.; ; BGB § 31; ; BGB § 89; ; BGB § 242 a. F.; ; BGB § 249 ff. a. F.; ; BGB § 252 a. F.; ; BGB § 276 a. F.; ; BGB § 278; ; BGB § 284 Abs. 1 Satz 2; ; BGB § 285; ; BGB § 288 Abs. 1 Satz 1; ; BGB § 291 a. F.; ; BGB § 823 a. F.; ; BGB § 831; ; BGB § 831 Abs. 1; ; BGB § 847 Abs. 1 a. F.; ; EGBGB Art. 229 § 1 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Frage des Ersatzes des materiellen und immateriellen Schadens durch den Träger eines Krankenhauses wegen schwerwiegender Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer Geburt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2003, 1383
  • VersR 2004, 1050
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Karlsruhe, 17.05.2018 - 7 U 32/17

    Unterlassene Wiedereinbestellung eines Patienten trotz Gebotenheit kann

    ï½? OLG Brandenburg, Urteil vom 08.04.2003, 1 U 26/00, VersR 2004, 1050, 25.000,00 EUR, indexiert 30.840,86 EUR: Hüftverletzung / Hüftgelenkverletzung (hier: Verkennen einer Hüftdysplasie "oder gar Hüftluxation" bei einem Neugeborenen mit daraus resultierenden bleibenden Hüftschäden).
  • OLG Brandenburg, 05.04.2005 - 1 U 34/04

    Haftung eines Zahnarztes auf Schadensersatz und Schmerzensgeld;

    Für den Antrag zu 1) auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes gemäß § 847 BGB [a. F.] bedarf es anerkanntermaßen keiner Bezifferung, sondern - neben der Darlegung der für die Ermittlung des angemessenen Schmerzengeldbetrages erforderlichen Tatsachen - lediglich der Angabe der ungefähren Größenordnung oder eines Mindestbetrages, um dem Bestimmtheitserfordernis nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zu genügen (s. BGHZ 132, S. 341, 350 f.; BGH NJW 1992, S. 311 f.; BGH NJW 2002, S. 3769 f.; Senat, NJW-RR 2000, S. 24, 25 = OLG-NL 1999, S. 125, 128; VersR 2000, S. 1283, 1284; NJW-RR 2003, S. 1383, 1384 = MedR 2004, S. 226, 228 = VersR 2004, S. 1050, 1051; Zöller/Greger, ZPO, 25. Aufl. 2005, § 253 Rdn. 14, 14 a; Baumbach/ Hartmann, ZPO, 63. Aufl. 2005, § 253 Rdn. 56; Palandt/Heinrichs, BGB, 64. Aufl. 2005, § 253 Rdn. 28).

    Handelt es sich jedoch um einen schweren ("groben") Behandlungsfehler, ist er als solcher geeignet, den eingetretenen Schaden zumindest mitursächlich herbeizuführen, und ist ein Kausalzusammenhang nicht ganz unwahrscheinlich, so ist es Sache des Anspruchsgegners (des Arztes oder Krankenhausträgers) zu beweisen, dass es an der Kausalität zwischen der Pflichtverletzung und dem (Körper- oder Gesundheits-)Schaden fehlt (Beweislastumkehr; s. etwa BGHZ 85, S. 212, 215 ff.; BGH NJW 1987, S. 705; NJW 1988, S. 2303, 2304; NJW 1988, S. 2948; NJW 1988, S. 2949, 2950 f.; NJW 1993, S. 2375, 2376 f.; NJW 1995, S. 1611, 1612 f.; NJW 1996, S. 1589, 1590 f.; NJW 1996, S. 2428; NJW 1997, S. 796, 797; NJW 1998, S. 814, 815; NJW 1998, S. 1782, 1783; NJW 1999, S. 861, 862; NJW 1999, S. 862; NJW 2004, S. 2011, 2012 f. = GesR 2004, S. 290, 292 f.; Senat, NJW-RR 2000, S. 24, 26 = MedR 2000, S. 85, 88; VersR 2002, S. 313, 315 = MedR 2002, S. 149, 152; NJW-RR 2003, S. 1383, 1386 = MedR 2004, S. 226, 230 = VersR 2004, S. 1050, 1052); Palandt/Sprau, aaO., § 823 Rdn. 162; Zöller/Greger, aaO., vor § 284 Rdn. 20 a; Müller, aaO., S. 489 f.).

    Ein schwerer ("grober") Behandlungsfehler ist ein eindeutiger, fundamentaler Verstoß gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse, der nach den gesamten Umständen des konkreten Falles aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint und einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf (s. BGHZ 85, S. 212, 215 ff.; BGH NJW 1995, S. 1611, 1612 f.; NJW 1996, S. 1589, 1590 f.; S. 2428; NJW 1997, S. 796, 797; NJW 1998, S. 814, 815; S. 1782, 1783; NJW 1999, S. 860, 861; S. 862; NJW 2001, S. 2792 f.; S. 2794; S. 2795, 2796; Senat, NJW-RR 2000, S. 24, 26 = MedR 2000, S. 85, 88; VersR 2002, S. 313, 314 = MedR 2002, S. 149, 151; NJW-RR 2003, S. 1383, 1385 = MedR 2004, S. 226, 229 = VersR 2004, S. 1050, 1052; Palandt/Sprau, aaO., § 823 Rdn. 162; Zöller/ Greger, aaO., vor § 284 Rdn. 20 a; Stefen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl. 2002, Rdn. 522 ff.; Müller, aaO., S. 489 f.).

    Die Bemessung des Schmerzensgeldes erfolgt gemäß § 287 ZPO nach billigem Ermessen des Gerichts anhand einer typisierenden Betrachtungsweise vergleichbarer Fälle unter Berücksichtigung der Genugtuungs- und Ausgleichsfunktion des Schmerzensgeldes, der Art und Dauer der eingetretenen Folgen, des Maßes des Verschuldens des Schädigers, eines etwaigen Mitverschuldens des Geschädigten und der wirtschaftlichen Verhältnisse der Beteiligten (s. dazu BGHZ [GrZS] Bd. 18, S. 149, 150 ff., 157 ff.; BGHZ 128, S. 117, 119, 120 f.; Senat, NJW-RR 2000, S. 24, 27 = MedR 2000, S. 85, 88 = OLG-NL 1999, S. 125, 130; NJW-RR 2003, S. 1383, 1387 = VersR 2004, S. 1050, 1053 m.w.Nw.).

  • OLG Köln, 12.10.2010 - 9 U 64/10

    Eintrittspflicht der Gebäudeversicherung für einen Leitungswasserschaden

    So ist es im Schadensersatzrecht etwa anerkannt, dass z.B. ärztliche Behandlungsfehler nach einem schädigenden Ereignis den Zurechnungszusammenhang zur Erstursache regelmäßig nicht unterbrechen (vgl. OLG Brandenburg NJW-RR 2003, 1383; OLG Celle NJW-RR 2004, 1252; OLG München VersR 2005, 89).
  • OLG Hamm, 16.01.2006 - 3 U 207/02

    Schadensersatz und Schmerzensgeld aus einem Behandlungsvertrag im Rahmen einer

    Damit ist jedoch gerade eine Art Weisungsgebundenheit gegeben, während ansonsten eine deliktische Haftung der Klinik für den hinzugezogenen Arzt nach § 831 BGB unter Hinweis auf die fehlende Weisungsabhängigkeit des Arztes im Allgemeinen abgelehnt wird (vgl. OLG Brandenburg NJW-RR 2003, 1383, 1385; Steffen/Dressler, a.a.O., Rdn. 91, 93; Frahm/ Nixdorf, Arzthaftungsrecht, 3. Aufl., Rdn. 59, 60).
  • OLG Brandenburg, 28.09.2004 - 1 U 14/04

    Schmerzensgeldanspruch gegen den Krankenhausträger wegen fehlerhafter stationärer

    Für den Antrag auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes gemäß § 837 BGB [a. F.] bedarf es anerkanntermaßen keiner Bezifferung, sondern - neben der Darlegung der für die Ermittlung des angemessenen Schmerzensgeldbetrages erforderlichen Tatsachen - lediglich der Angabe der ungefähren Größenordnung oder eines Mindestbetrages, um dem Bestimmtheitserfordernis nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zu genügen (s. BGHZ 132, S. 341, 350 f.; BGH NJW 1992, S. 311 f.; BGH NJW 2002, S. 3769 f.; Senat, NJW-RR 2000, S. 24, 25 = OLG-NL 1999, S. 125, 128; VersR 2000, S. 1283, 1284; NJW-RR 2003, S. 1383, 1384 = MedR 2004, S. 226, 228 = VersR 2004, S. 1050, 1051; Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl. 2004, § 253 Rdnr. 14, 14 a; Baumbach/Hartmann, ZPO, 62. Aufl. 2004, § 253 Rdnr. 56; Palandt/Heinrichs, BGB, 63. Aufl. 2004, § 253 Rdnr. 28).
  • OLG Oldenburg, 19.12.2007 - 5 U 107/06

    Arzt- und Hebammenhaftung: Pflichten der Hebamme und des ärztlichen Leiters des

    Gleichzeitig war gemäß den §§ 823 Abs. 1, 249 BGB und wegen schuldhafter Vertragsverletzung des zwischen der Mutter des Klägers und dem Beklagten zu 1. geschlossenen Behandlungsvertrages, in dessen Schutzbereich der Kläger bereits vor dessen Geburt einbezogen war (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2003, 1383), festzustellen, dass der Beklagte zu 1. dem Kläger auf Ersatz aller materiellen Schäden der Vergangenheit und Zukunft haftet, soweit diese auf die fehlerhafte Geburthilfe vom ...1994 zurückgehen und hierauf gerichtete Ansprüche nicht auf Sozialversicherungsträger oder andere Dritte übergegangen sind.

    Zwar folgt die Einschränkung der Beweislastumkehr keiner starren Wahrscheinlichkeitsquote (vgl OLG Brandenburg, VersR 2004, 1050).

  • OLG Saarbrücken, 28.08.2013 - 1 U 182/12

    Haftung des behandelnden Arztes wegen Behandlungsfehlern bei der Versorgung von

    b) Dieser Ausnahmetatbestand ist im Streitfall indes gegeben, denn die unterlassene postoperative Kontrolle der Schraubenlage stellt sich, wie oben bereits dargelegt, als grober Behandlungsfehler dar, denn das Unterlassen dieser unerlässlichen Befunderhebung weicht nach den überzeugenden und eindeutigen Ausführungen des Sachverständigen so weit vom anerkannten medizinischen Standard ab, dass es einem Arzt in einer vergleichbaren Situation schlechterdings nicht unterlaufen darf (BGH NJW 2003, 2311, 2313; NJW 2001, 2792 unter II. 2. a. aa.; OLG Brandenburg NJW-RR 2003, 1383, 1385, jeweils m. w. N.).
  • OLG Brandenburg, 26.04.2012 - 12 U 166/10

    Vertragliches Schadensersatzrecht: Pflichtverletzung eines Tierarztes;

    Die Kausalität eines groben Behandlungsfehlers für den Primärschaden ist zu verneinen, wenn trotz der generellen Eignung des Behandlungsfehlers den eingetretenen Schaden herbeizuführen, der Umkehr der Beweislast entgegensteht, dass aufgrund konkreter Umstände der Eintritt des Primärschadens äußerst unwahrscheinlich ist, was von der Behandlerseite nachzuweisen ist (BGH VersR 2005, S. 228; OLG Brandenburg, 1. Zivilsenat, VersR 2004, S. 1050; Geiß/Greiner, a. a. O., Teil B, Rn. 259).
  • OLG Saarbrücken, 30.12.2014 - 1 U 52/14

    Verwertbarkeit eines medizinischen Sachverständigengutachtens: Fehlende

    Beispielsweise rechtfertigt eine Erfolgschance von 10 % noch nicht die Annahme, dass die Schadenskausalität ganz unwahrscheinlich ist (OLG Brandenburg NJW-RR 2003, 1383).
  • LG Augsburg, 07.12.2010 - 4 O 4224/07

    Vorliegen eines groben Behandlungsfehlers wegen des Unterbleibens einer

    Im Falle eines groben Behandlungsfehlers ist es - im Sinne einer Beweislastumkehr - Sache des Anspruchsgegners des Geschädigten, d. h. regelmäßig des Arztes oder Krankenhausträgers, zu beweisen, dass es an der Kausalität zwischen der Pflichtverletzung und dem Körper- oder Gesundheitsschaden fehlt, sofern sich der grobe Behandlungsfehler als generell geeignet erweist, den eingetretenen Schaden zumindest mitursächlich herbeizuführen (vgl. OLG Brandenburg NJW-RR 2003, 1383).
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