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   OLG Brandenburg, 25.06.2003 - 7 U 36/03   

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https://dejure.org/2003,1846
OLG Brandenburg, 25.06.2003 - 7 U 36/03 (https://dejure.org/2003,1846)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 25.06.2003 - 7 U 36/03 (https://dejure.org/2003,1846)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 25. Juni 2003 - 7 U 36/03 (https://dejure.org/2003,1846)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Verbandsklageverfahren; Untersagung des Verzehrs mitgebrachter Getränke; Unangemessene Benachteiligung; Zumutbare Möglichkeit der Kenntnisnahme im Zusammenhang mit der Formulargestaltung; Wirksamkeit von Vorfälligkeitsklauseln

  • OLG Brandenburg PDF
  • rabüro.de

    Fitnesscenter darf Kunden nicht verbieten, eigene Getränke mitzubringen

  • entscheidungssammlung.jimdo.com (Volltext/Auszüge/Kurzinformation)

    Vorfälligkeitsklauseln

  • sportrecht.org PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Wirksamkeit von Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    AGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Konsumzwang im Sportstudio? - Fitnesscenter darf Kunden nicht verbieten, eigene Getränke mitzubringen

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Sind eigene Getränke im Fitnessstudio erlaubt? Getränkeverbot zulässig?

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Eigene Getränke im Fitnessstudio sind erlaubt

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Verzehr eigener Getränke in Fitness-Studios erlaubt - Betreiber darf Getränke nicht verbieten - Verbraucherschützer erstreiten positives Urteil

  • 123recht.net (Pressemeldung, 5.8.2003)

    Fitness-Studios dürfen Getränkekauf nicht erzwingen // Kunden können eigene Verpflegung mitbringen

Besprechungen u.ä.

  • nomos.de PDF, S. 43 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 286, 305, 305c, 307, 309, 313, 498, 543 BGB
    Verwendung von AGB-Klauseln in Fitness- und Sportstudioverträgen (Wiss. Mit. Mario Nawroth; Neue Justiz 1/2004, S. 34-36)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 273
  • MDR 2004, 265
  • NJ 2004, 34
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 18.04.2019 - III ZR 191/18

    Die Beklagte, die eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen im Bundesgebiet

    Dies folge aus den Ausführungen der Vorinstanz und dem Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 25. Juni 2003 (NJW-RR 2004, 273).

    Daran anschließend haben das Brandenburgische Oberlandesgericht in seinem vom Berufungsgericht zitierten Urteil vom 25. Juni 2003 und weitere Instanzgerichte einer derartigen Klausel in einem Fitnessstudiovertrag den Charakter einer Vertragsstrafe abgesprochen (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2004, 273 sowie OLG Celle, NJW-RR 1995, 370, 371; LG Bonn, Urteil vom 5. August 2014 - 8 S 103/14, juris Rn. 19; AG Saarbrücken, Urteil vom 11. Mai 2005 - 42 C 287/04, juris Rn. 26; AG Siegburg, Urteil vom 11. Februar 2014 - 112 C 131/13, juris Rn. 20).

    Dem sind die Instanzgerichte gefolgt (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2004, 273; OLG Celle, NJW-RR 1995, 370, 371 f jeweils für Fitnessstudiovertrag; OLG Düsseldorf, Urteil vom 13. Februar 1997 - 6 U 49/96, juris Rn. 46 für Gaslieferungsvertrag).

    Der Senat schließt sich insoweit der von den Instanzgerichten vertretenen Auffassung an, dass kein schutzwürdiges Interesse des Kunden daran besteht, eine vorzeitige Vertragsbeendigung durch eigenes vertragswidriges Verhalten herbeizuführen (vgl. OLG Brandenburg, NJW-RR 2004, 273, 274; LG Bonn, Urteil vom 5. August 2014 - 8 S 103/14, juris Rn. 21 und AG Siegburg, Urteil vom 11. Februar 2014 - 112 C 131/13, juris Rn. 22), zumal er, wenn die Kündigung unterbleibt, seinen Dienstleistungsanspruch behält und insgesamt nicht mehr zahlen muss, als wenn er den Vertrag von Anfang an ordnungsgemäß erfüllt hätte.

  • OLG Nürnberg, 22.12.2006 - 5 U 1921/06

    Straßenverkehrsrecht: Haftungsverteilung zwischen einem auf einer

    Verstoßen sie hiergegen unter Verletzung von Treu und Glauben in der Weise, dass diese auf den Geschädigten als ein Zermürbungsversuch wirken kann, so sind die Gerichte nach Gesetz und Verfassung verpflichtet, einem Missbrauch wirtschaftlicher Macht dadurch entgegen zu wirken, dass sie dem Geschädigten als Genugtuung ein erhöhtes Schmerzensgeld zusprechen (Senatsurteil vom 23. Februar 1981 - 5 U 3025/80; OLG Karlsruhe NJW 1973, 851; OLG Nürnberg VersR 1998, 731; OLGR 1998, 129; VersR 1997, 502; OLG Naumburg NZV 2002, 459; OLG Brandenburg vom 25. Februar 2004 - 7 U 36/03; OLG Köln PVR 2002, 15; Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Auflage, § 253 Rdnr. 20).
  • OLG Brandenburg, 12.05.2004 - 7 U 165/03

    Zur Unwirksamkeit von Klauseln innerhalb eines Wohnraummietformularvertrages

    Bei der Prüfung der Wirksamkeit der Klauseln nach § 307 BGB, der gemäß Art. 229 § 5 Abs. 1 Satz 3 EGBGB auch für die vor dem 1.1.2002 geschlossenen Mietverträge, bei denen die Klauseln Verwendung gefunden haben, gilt, ist in Anlehnung an die Unklarheitenregel nach § 315 c Abs. 2 BGB auf die kundenfeindlichste Auslegungsmöglichkeit abzustellen, ohne dass allerdings völlig fernliegende Auslegungen, von denen Störungen des Rechtsverkehrs ernstlich nicht zu besorgen sind, zu berücksichtigen sind (BGH NJW 2003, 1237, 1238; Senat, NJW-RR 2004, 273; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 305 c, Rn. 19; vgl. zu § 5 AGBG a. F.: BGH NJW 1999, 276, 277; 1994, 1798, 1799; 1993, 1133, 1135); der in der Literatur (MünchKomm./Micklitz, BGB, 4. Aufl., § 13 AGBG, Rn. 53) vertretenen Ansicht, dass im Hinblick auf die EU-Richtlinie Nr. 93/13 demgegenüber auf das Leitbild eines durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Durchschnittsverbrauchers abzustellen sei, ist nach der Rechtsprechung des Senats (a.a.O.) nicht zu folgen.

    Eine unangemessene Benachteiligung nach § 307 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn die Klausel - unter Beachtung des vorgenannten Auslegungsgrundsatzes - entgegen dem Gebot von Treu und Glauben zum Nachteil des Verbrauchers ein erhebliches und ungerechtfertigtes Missverhältnis der vertraglichen Rechte und Pflichten herbeiführt (Senat, NJW-RR 2004, 273; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 307, Rn. 6; vgl. zu § 9 AGBG a. F.: Ulmer/Brandner/ Hensen, AGBG, 9. Aufl., § 9, Rn. 73; Wolf/Horn/Lindacher, AGBG, 4. Aufl., § 9, Rn. 50).

  • LG Stuttgart, 13.02.2007 - 5 S 199/06

    Fitnessstudiovertrag: Zulässigkeit der Kündigung bei einem Inhaberwechsel

    Insofern ist in Anlehnung an die bisher ergangene Rechtssprechung (OLG Brandenburg, NJW-RR 2004, 273 m. w. N.; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1989, 243; Palandt, 65. Auflage, vor § 535 Rdnr. 36) auch hier von einem gemischten Vertrag mit überwiegend mietrechtlichem Einschlag auszugehen.
  • LG Bonn, 05.08.2014 - 8 S 103/14

    Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen aus einem zwischen den Parteien geschlossenen

    Die Klausel ist nicht nach § 309 Nr. 6 BGB unwirksam, da derartige Klauseln keinen Vertragsstrafencharakter haben (vgl. BGHZ 95, 362, 372; OLG Brandenburg NJW-RR 2004, 273).
  • AG Kehl, 05.05.2014 - 4 C 68/14

    Fitnessstudiovertrag: Wirksamkeit einer formularmäßig vereinbarten

    Aus der von der Klägerin vorgelegten Entscheidung des Brandenburgisches OLG (Urt. v. 25.06.2003, Az. 7 U 36/03, juris) ergibt sich nichts anderes.
  • AG Bamberg, 29.11.2010 - 105 C 1729/10

    Fitnessstudiovertrag: Formularmäßige Vorfälligkeitsentschädigung bei

    Ein Vertrag über die Nutzung einer Einrichtung eines Fitnessstudios wird allgemein als sog. gemischter Vertrag angesehen (Palandt/Weidenkaff, BGB, 70. Aufl. 2011, Einf. v. § 535 Rn. 36), wobei nach Ansicht des Bundesgerichtshofes den mietvertraglichen Elementen prägende Gestalt zukommt (Urt. v. 04.12.1996 Az. XII ZR 193/95, juris Text-Nr. 12, auch veröffentlicht in NJW 1997, 739, wohl nur ein obiter dictum; für überwiegend mietvertraglichen Einschlag auch Brandenburgisches OLG, Urt. v. 25.06.2003, Az. 7 U 36/03, juris Text-Nr. 35 m.w.N. ).
  • AG Siegburg, 11.02.2014 - 112 C 131/13

    Zahlungsansprüche aus einem Fitnessstudiovertrag bei mehrwöchigem Zahlungsverzug

  • OLG Zweibrücken, 02.08.2018 - 6 U 11/17

    Beanstandung von AGB einer Bildungseinrichtung

  • LG Bielefeld, 07.07.2004 - 21 S 43/04
  • AG Plettenberg, 06.02.2017 - 1 C 257/16
  • AG Pfaffenhofen/Ilm, 26.02.2016 - 1 C 881/15

    Kündigung eines Fitnessstudiovertrages - Außerordentliche Kündigung wegen Umzugs

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