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   OLG Braunschweig, 28.07.2018 - 2 UF 57/18   

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https://dejure.org/2018,30290
OLG Braunschweig, 28.07.2018 - 2 UF 57/18 (https://dejure.org/2018,30290)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 28.07.2018 - 2 UF 57/18 (https://dejure.org/2018,30290)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 28. Juli 2018 - 2 UF 57/18 (https://dejure.org/2018,30290)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    BGB 1684 Abs. 1; BGB § 1684 Abs. 2; BGB § 1684 Abs. 3 S. 3; BGB § 1684 Abs. 4; FamFG § 7; FamFG § 90; FamFG § 158; FamFG § 159 Abs. 2; FamFG, § 159 Abs. 3
    Umgangsverweigerung durch Elternteil; Absehen von Kindesanhörung; Aufhebung der Bestellung eines Verfahrensbeistands; Einrichtung einer Umgangspflegschaft; unbegleiteter Umgang; unmittelbarer Zwang gegen Elternteil

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Umgangsverweigerung durch Elternteil; Absehen von Kindesanhörung; Aufhebung der Bestellung eines Verfahrensbeistands; Einrichtung einer Umgangspflegschaft; unbegleiteter Umgang; unmittelbarer Zwang gegen Elternteil

  • rechtsportal.de

    Zulässigkeit der Anordnung einer Umgangsbelegschaft im umgangsrechtlichen Beschwerdeverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Anhörung jüngerer Kinder in Umgangsverfahren

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2019, 119
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 31.10.2018 - XII ZB 411/18

    Umgangsrechtsverfahren: Statthaftigkeit und Begründetheit eines an das

    aa) Das Oberlandesgericht, auf dessen in NZFam 2018, 931 veröffentlichten Entscheidung insgesamt Bezug genommen wird, hat das Absehen von der Anhörung des zum Zeitpunkt des angegriffenen Beschlusserlasses vierjährigen Kindes damit begründet, dass eine Anhörung von L. nicht ohne eine ihn zusätzlich schädigende Beeinflussung durch die Mutter stattfinden und diese Anhörung nicht zu einer weiteren Sachverhaltsaufklärung beitragen könne.
  • AG Schwäbisch Hall, 21.05.2021 - 2 F 318/19
    Jemand, der um Aufklärung der Wahrheit bemüht ist, ernsthaft einen erfolgten Missbrauch seines Kindes befürchtet und deshalb um das Wohl des eigenen Kindes besorgt ist, verhält sich nämlich anders als die Kindsmutter, die durchgängig dafür gesorgt hat, jede hierzu verlässliche Aufklärung zu verhindern (vgl. hierzu OLG Braunschweig, Beschluss vom 17.08.2018 - 2 UF 57/18 -, NZFam 2018, 931 (938)).

    Im Übrigen ist es mit dem gesetzgeberischen Zweck der gerichtlichen Anhörung von Kindern nicht vereinbar, diese auch dann gerichtlich zu erzwingen, wenn zu erwarten ist, dass der das Kind betreuende Elternteil, der mit allen, auch unzulässigen Mitteln den Umgang zu verhindern bestrebt ist, das Wohl des Kindes zusätzlich dadurch gefährdet, dass er dessen persönliche Anhörung durch das erkennende Gericht zu verhindern sucht (OLG Braunschweig, Beschluss vom 27.08.2018 - 2 UF 57/18 NZFam 2018, 931).

  • OLG Saarbrücken, 22.11.2018 - 6 UF 120/18
    Falls die Mutter - die ansonsten keine Verfahrensrügen angebracht hat -, mit ihrem Vortrag, die Verfahrensbeiständin handle seit Jahren stets ausschließlich im Sinne des Jugendamtes, weshalb sie dieser nur ihr "tiefstes Misstrauen" entgegenbringen könne, eine Befangenheit der Verfahrensbeiständin geltend machen wollte, liefe dies leer, weil die Ablehnung eines Verfahrensbeistandes gesetzlich nicht vorgesehen ist (siehe dazu Senatsbeschluss vom 6. Juli 2016 - 6 UF 50/16 - OLG Braunschweig NZFam 2018, 931; OLG Stuttgart FamRZ 2016, 1696; OLG Hamburg FamRZ 2016, 1694; OLG Köln NZFam 2016, 1051).
  • AG Schwäbisch Hall, 30.06.2021 - 2 F 318/19
    Jemand, der aber tatsächlich um Aufklärung der Wahrheit bemüht ist, ernsthaft einen erfolgten Missbrauch seines Kindes befürchtet und deshalb um das Wohl des eigenen Kindes besorgt ist, verhält sich jedoch anders als die Kindsmutter, die durchgängig dafür gesorgt hat, jede hierzu verlässliche Aufklärung zu verhindern (vgl. hierzu OLG Braunschweig, Beschluss vom 17.08.2018 - 2 UF 57/18 -, NZFam 2018, 931 (938)).
  • OLG Saarbrücken, 27.11.2018 - 6 UF 120/18

    Umgangsbefugnis bei entgegenstehendem Willen des 16-jährigen Kindes

    Falls die Mutter - die ansonsten keine Verfahrensrügen angebracht hat -, mit ihrem Vortrag, die Verfahrensbeiständin handle seit Jahren stets ausschließlich im Sinne des Jugendamtes, weshalb sie dieser nur ihr "tiefstes Misstrauen" entgegenbringen könne, eine Befangenheit der Verfahrensbeiständin geltend machen wollte, liefe dies leer, weil die Ablehnung eines Verfahrensbeistandes gesetzlich nicht vorgesehen ist (siehe dazu Senatsbeschluss vom 6. Juli 2016 - 6 UF 50/16 - OLG Braunschweig NZFam 2018, 931; OLG Stuttgart FamRZ 2016, 1696; OLG Hamburg FamRZ 2016, 1694; OLG Köln NZFam 2016, 1051).
  • KG, 04.08.2022 - 17 UF 6/21

    Ausschluss bzw. Einschränkung eines Umgangs wegen einer Kindeswohlgefährdung

    Denn es ist für eine gedeihliche seelische Entwicklung des Kindes und für seine psychische Verarbeitung der Elterntrennung und Familienauflösung sehr bedeutsam, nicht nur einen sorgenden Elternteil als ständigen Bindungspartner zu haben, sondern auch den anderen Elternteil faktisch nicht zu verlieren, vielmehr die Beziehungen zu ihm so (qualitativ) gut wie möglich aufrechtzuerhalten (OLG Braunschweig, Beschluss vom 27. August 2018 - 2 UF 57/18, Rn. 42; OLG Brandenburg, Beschluss vom 24. Januar 2019 - 9 UF 143/18, Rn. 29, jeweils zitiert nach juris; Johannsen/Henrich/Althammer/Rake, Familienrecht, 7. Aufl. 2020, § 1684 BGB, Rn. 4 m.w.N.).
  • OLG Schleswig, 21.10.2020 - 13 UF 123/20

    Elterliche Sorge: Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil; Entziehung

    Hieraus ergibt sich damit auch eine eng begrenzte Abberufungskompetenz in Bezug auf einen bereits bestellten Verfahrensbeistand (OLG Braunschweig, Beschluss vom 27. August 2018 - 2 UF 57/18 -, Rn. 96, juris m.w.N.).
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