Rechtsprechung
   OLG Celle, 20.05.2008 - 2 Ws 175/08   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,15442
OLG Celle, 20.05.2008 - 2 Ws 175/08 (https://dejure.org/2008,15442)
OLG Celle, Entscheidung vom 20.05.2008 - 2 Ws 175/08 (https://dejure.org/2008,15442)
OLG Celle, Entscheidung vom 20. Mai 2008 - 2 Ws 175/08 (https://dejure.org/2008,15442)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Auswahl des Pflichtverteidigers und/oder Entscheidung über einen Bestellungswiderruf: Interessenabwägung in Ansehung des Rechts von Mitangeklagten auf Aburteilung innerhalb angemessener Frist; Bestellung eines weiteren Verteidigers bei weitgehender Verhinderung des beigeordneten Vertrauensanwalts

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Auswahl des Pflichtverteidigers und/oder Entscheidung über einen Bestellungswiderruf: Interessenabwägung in Ansehung des Rechts von Mitangeklagten auf Aburteilung innerhalb angemessener Frist; Bestellung eines weiteren Verteidigers bei weitgehender Verhinderung des beigeordneten Vertrauensanwalts

  • Judicialis

    Pflichtverteidiger; Terminierung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verhältnis des Rechts eines einzelnen Angeklagten auf Verteidigung durch seinen Vertrauensanwalt zum Recht der anderen Angeklagten auf Aburteilung in angemessener Frist; Ablehnung der Bestellung eines die Anwesenheit an der Mehrzahl der Hauptverhandlungstermine nicht zusichernden Rechtsanwalts als Pflichtverteidiger im Hinblick auf den Grundsatz des fairen Verfahrens; Behandlung des Antrags auf Beiordnung eines zweiten Pflichtverteidigers bei weitgehender Verhinderung des beigeordneten Vertrauensanwalts an der Terminswahrnehmung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 3370 (Ls.)
  • NStZ 2008, 583



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Wird zitiert von ... (7)  

  • OLG Hamm, 31.03.2009 - 2 Ws 89/09

    Pflichtververteidiger; Entpflichtung; neuer Pflichtverteidiger; Gründe;

    Unter diesen Umständen ist das übereinstimmende Begehren von Wahlverteidiger und Beschuldigtem, das auf die bloße Behauptung eines gestörten Vertrauensverhältnisses gestützt ist, ohne indes ein solches nachvollziehbar zu belegen, zu Recht zurückgewiesen worden, zumal der Beschuldigte einen bindenden Rechtsanspruch auf Beiordnung des "gewünschten" Verteidigers nicht hat (BVerfG StV 2006, 451; OLG Celle, Beschluss vom 20.05.2008 - 2 Ws 175/08 - bei juris) und bisher auch nicht dargelegt ist, worauf ein besonderes Vertrauensverhältnis zu Rechtsanwalt Rogner gestützt werden könnte.
  • OLG Hamm, 27.08.2009 - 2 Ws 224/09

    Pflichtverteidiger; Entpflichtung; Gründe

    Unter diesen Umständen ist das Begehren des Angeklagten, das auf die bloße Behauptung eines gestörten Vertrauensverhältnisses gestützt ist, ohne ein solches indes nachvollziehbar zu belegen, zu Recht zurückgewiesen worden, zumal der Beschwerdeführer einen bindenden Rechtsanspruch auf Beiordnung des "gewünschten" Verteidigers nicht hat ( BVerfG StV 2006, 451; OLG Celle, Beschluss vom 20.05.2008 - 2 Ws 175/08 - bei juris).
  • OLG Naumburg, 13.11.2008 - 1 Ws 638/08

    Abwägung bei vollzogener Untersuchungshaft zwischen dem Recht des Angeklagten, in

    Gerade die terminliche Eingebundenheit und berufliche Auslastung eines in Aussicht genommenen Pflichtverteidigers, die die Gefahr besorgen lassen, dass es ihm unmöglich sein könnte, unter Beachtung des verfassungsrechtlich garantierten Beschleunigungsgebots in Haftsachen die Strafsache zu fördern, geben dem Gericht die Pflicht, nach Alternativen zu suchen und notfalls einen anderen Rechtsanwalt zum Pflichtverteidiger zu bestellen (vgl. OLG Celle, NStZ 2008, 583).
  • OLG Stuttgart, 17.05.2011 - 2 Ws 97/11

    Pflichtverteidigung: Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung wegen nicht

    Gleichwohl ist aber ein wichtiger Grund für die Aufhebung der Bestellung eines Pflichtverteidigers in aller Regel darin zu sehen, dass der Verteidiger nicht zuzusichern vermag, an der ganz überwiegenden Mehrzahl der vorgesehenen Hauptverhandlungstermine teilzunehmen (BVerfG NStZ 2006, 460 f.; OLG Celle NStZ 2008, 583; OLG Hamm StV 2006, 481f.).
  • OLG Koblenz, 25.11.2014 - 2 Ws 614/14

    Strafverfahren: Widerruf der Bestellung des vom Angeklagten gewählten

    Zu solchen Umständen zählt auch die Verhinderung des Verteidigers, an den vorgesehenen Hauptverhandlungsterminen teilzunehmen (OLG Hamm, 2 Ws 56/06 vom 02.03.2006 Rdn. 10 bei juris; OLG Celle, NStZ 2008, 583; OLG Stuttgart, 2 Ws 97/11, 2 Ws 98/11 vom 17.05.2011 Rdn. 12 bei juris; Meyer-Goßner/Schmitt a.a.O.).
  • KG, 25.11.2016 - 161 HEs 31/16

    Spannungsverhältnis zwischen Beschleunigungsgebot und Verteidigung durch

    Angesichts dessen ist es in der Regel nicht ermessensfehlerhaft, wenn der Vorsitzende das Gebot der besonderen Verfahrensbeschleunigung gegenüber anderen Interessen in den Vordergrund stellt, somit auch Verhinderungen einzelner Verteidiger nicht zum Anlass nimmt, Hauptverhandlungstage entfallen zu lassen, zumal wenn - wie hier - weitere in Untersuchungshaft befindliche Mitangeklagte von solchen, dem Beschleunigungsgebot widerstreitenden Entscheidungen betroffen wären (vgl. zum Ganzen BVerfG BayVBl 2009, 185; BGH NStZ 2006, 513; 2007, 163; OLG Celle NStZ 2008, 583; OLG Hamburg NJW 2006, 2792, 2793; OLG Hamm NJW 2006, 2788, 2790 f.; OLG Jena StV 2009, 576; OLG Naumburg, Beschluss vom 13. November 2008 - 1 Ws 638/08 - [juris]; OLG Stuttgart, Beschluss vom 17. Mai 2011 - 2 Ws 97, 98/11 - [juris]).
  • VerfGH Sachsen, 17.10.2013 - 73-IV-13
    Im Übrigen wurde schon im Beschluss vom 31. Juli 2013 über die Beschwerde auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle (Beschluss vom 20. Mai 2008, NStZ 2008, 583) hingewiesen, in der ausgeführt worden war, dass nach Bestellung eines neuen Pflichtverteidigers zur Wahrung des Beschleunigungsgebots regelmäßig die weitere Vertretung des Angeklagten durch den neuen Verteidiger ausreiche und dass der bisherige Pflichtverteidiger in diesen Fällen entpflichtet werden dürfe.
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