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   OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - I-22 U 92/14   

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https://dejure.org/2014,40408
OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - I-22 U 92/14 (https://dejure.org/2014,40408)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11.12.2014 - I-22 U 92/14 (https://dejure.org/2014,40408)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14 (https://dejure.org/2014,40408)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Abrechnung eines gekündigten Detailpauschalpreisvertrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Detail-Pauschalpreisvertrag gekündigt: Wie ist abzurechnen? (IBR 2015, 122)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigungsbedingte Abrechnung: Bauherr erhält Privatgutachterkosten ersetzt! (IBR 2015, 124)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Rückforderung nach Kündigung erfolgt durch Abrechnung "von oben"! (IBR 2015, 123)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2015, 535
  • NZBau 2015, 296
  • BauR 2015, 842
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • OLG Stuttgart, 12.02.2019 - 10 U 152/18

    Nach der Abnahme kann keine Abschlagsrechnung mehr gestellt werden!

    Nach Kündigung des Vertrags sind deshalb Abschlagsrechnungen nicht mehr einzeln einklagbar (BGH, BauR 1991, 81, 82 = NJW 1991, 565; BauR 1987, 453 = NJW 1987, 724; BauR 1985, 456 = NJW 1985, 1840; OLG Düsseldorf, NZBau 2015, 296; NJW-RR 1992, 1373; OLG Hamm, BauR 2002, 638; OLG Nürnberg, NZBau 2000, 509; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 16. Aufl. 2018, Rn. 1607).
  • OLG Stuttgart, 09.02.2016 - 10 U 143/15

    VOB-Vertrag: Fristlose Auftraggeberkündigung aus wichtigem Grund; Entbehrlichkeit

    Kündigt der Auftragnehmer die Arbeitseinstellung an, wenn der Auftraggeber eine geforderte (weitere) Abschlagszahlung nicht erbringt, obwohl diese ihm tatsächlich nicht zusteht, kann dies zur fristlosen Kündigung berechtigen (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14, BauR 2015, 842, juris Rn. 74 m.w.N.; OLG München, Urteil vom 22. Februar 2011 - 9 U 1731/10, BauR 2012, 1836, juris; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 15. Aufl., Rn. 1757).
  • OLG Stuttgart, 28.04.2020 - 10 U 294/19

    Wer unberechtigt die Arbeiten einstellt, ist in Verzug mit der Ausführung!

    Die Abnahme der bisherigen Werkleistung ist wegen des Übergangs in das Abrechnungsverhältnis entbehrlich (s.o.; vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14, juris Rn.113 m.w.N.; BGH, Urteil vom 19.01.2017 - VII ZR 235/15).

    Gegebenenfalls muss der Auftragnehmer in anderer Weise darlegen, wie die erbrachten Leistungen unter Beibehaltung des Preisniveaus zu bewerten sind (OLG Hamm, ebenda m.w.N., u.a. BGH, BauR 1997, 304; BGH, BauR 2001, 251; BGH, BauR 2006, 1753; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14, juris Rn. 117 f.; KG Berlin, Urteil vom 16.02.2018 - 21 U 66/16, juris Rn. 87).

  • OLG Düsseldorf, 22.06.2017 - 5 U 114/16

    Auslegung eines Bauträgervertrages hinsichtlich des zu erbringenden

    Der außerordentlichen Kündigung eines Bauwerkvertrags muss in entsprechender Anwendung von § 314 Abs. 2 BGB grundsätzlich eine Fristsetzung zur Abhilfe vorausgehen, es sei denn es liegt ein § 323 Abs. 2 BGB vergleichbarer Grund für deren Entbehrlichkeit vor (vgl. OLG Düsseldorf, NZBau 2015, 296; Kniffka/Koeble, 7. Teil, Rn. 30).

    Es gelten jedoch die allgemeinen Regeln zur Entbehrlichkeit der Abnahme: Wenn die Parteien - wie hier - nur noch gegenseitige Zahlungsansprüche verfolgen und daher ein so genanntes Abrechnungsverhältnis eingetreten ist, ist die Abnahme als Fälligkeitsvoraussetzung entbehrlich (BGH, NJW 2006, 2475; OLG Düsseldorf, NZBau 2015, 296; Werner/Pastor, Rn. 1787).

  • OLG Hamm, 17.10.2019 - 24 U 146/18

    Grundstücksnachbarin haftet für Schäden an zwei Ferraris

    Die Möglichkeit eines selbständigen Beweisverfahrens schließt die Erstattungsfähigkeit der Kosten für einen Privatgutachter nicht aus (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14 - NZBau 2015, 296).
  • OLG Hamm, 16.09.2020 - 12 U 177/19

    Auftrag zur Fehlersuche: Werklohn auch für erfolglose Leistungen!

    Verlangt der Auftraggeber die vorgeleistete Vergütung von dem Auftragnehmer zurück, mit der Begründung, letzterer habe seine Werkleistung (insoweit) nicht erbracht beziehungsweise die Vergütung sei nicht angemessen, kann ein solcher Anspruch nicht auf einen bereicherungsrechtlichen, sondern allein einen vertraglichen Anspruch gestützt werden (vgl. BGH, Urteil vom 24.01.2002, Az: VII ZR 196/00; BGH, Urteil vom 11.02.1999, Az: VII ZR 399/97; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014, Az: I-22 U 92/14).
  • OLG Stuttgart, 16.03.2020 - 10 U 294/19

    Wer unberechtigt die Arbeiten einstellt, ist in Verzug mit der Ausführung!

    Die Abnahme der bisherigen Werkleistung ist wegen des Übergangs in das Abrechnungsverhältnis entbehrlich (s.o.; vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14; BGH, Urteil vom 19.01.2017 - VII ZR 235/15).

    Gegebenenfalls muss der Auftragnehmer in anderer Weise darlegen, wie die erbrachten Leistungen unter Beibehaltung des Preisniveaus zu bewerten sind (OLG Hamm, ebenda m.w.N., u.a. BGH, BauR 1997, 304; BGH, BauR 2001, 251; BGH, BauR 2006, 1753; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Dezember 2014 - I-22 U 92/14; KG Berlin, Urteil vom 16.02.2018 - 21 U 66/16).

  • LG Düsseldorf, 25.05.2016 - 12 O 267/14

    Außerordentliche Kündigung eines Bauträgervertrags

    Grundsätzlich muss einer außerordentlichen Kündigung eine Fristsetzung oder Abmahnung vorausgehen, wenn nicht § 323 Abs. 2 BGB vergleichbare Sachverhalte vorliegen (OLG Düsseldorf, NJW-RR 2015, 535, zitiert nach beck-online).

    Die außerordentliche Kündigung der Restarbeiten eines Bauträgervertrags führt zur Beendigung des Werkvertrags mit der Folge, dass der Auftragnehmer gemäß § 631 BGB einen fälligen Anspruch auf Vergütung der bisher von ihm erbrachten Leistungen hat (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 2015, 535).

  • OLG Düsseldorf, 13.03.2020 - 22 U 222/19

    Angelieferte, aber nicht eingebaute Bauteile sind keine erbrachten Leistungen!

    (1) In diesem vorausgegangenen Verfahren LG Krefeld 5 O 270/16 hatte die hiesige Beklagte einen Anspruch auf Rückerstattung aller von ihr an die hiesige Klägerin geleisteten Abschlagszahlungen in einer Gesamthöhe von 31.381,12 EUR geltend gemacht und dieser Anspruch ist ihr vom LG - auf Grundlage der ständigen Rechtsprechung des BGH (vgl. insbesondere BGH, Urteil vom 22.11.2007, VII Z 130/06; BGH, Urteil vom 11.02.1999, VII ZR 399/97; vgl. auch OLG Düsseldorf - Senat - , Urteil vom 14.06.2019, 22 U 248/18, dort Rn 111; OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 11.12.2014, I-22 U 92/14) durch Urteil vom 02.11.2017 (186 ff. BA) - nach Hinweis des 21. Zivilsenats und Rücknahme der Berufung seitens der hiesigen Klägerin) rechtskräftig zuerkannt worden.
  • OLG Dresden, 05.09.2017 - 22 U 379/17

    Abnahme endgültig verweigert: Verjährungsfrist für Baumängel beginnt!

    Zwar sind regelmäßig unzureichend pauschale Bewertungen etwa derart, der Leistungsstand mache 70 % der geschuldeten Vergütung aus und deswegen würden 70 % der Gesamtvergütung verlangt (BGH, wie vor; OLG Celle, Urteil vom 07.02.2006, Az.: 14 U 108/05); gleiches gilt für jegliche nachträglichen Berechnungen und Kalkulationen, die nicht nachvollziehbar auf die Vertragsgrundlagen Bezug nehmen (vgl. BGH, wie vor; BGH, Urteil vom 04.07.1996, Az.: VII ZR 227/93; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.12.2014, Az.: 22 U 92/14).
  • OLG Düsseldorf, 23.01.2018 - 21 U 11/17

    Kündigung wegen Verzugs: Schadensersatz wegen Mängeln setzt Fristsetzung voraus!

  • OLG Hamm, 22.11.2016 - 21 U 138/14

    Werklohnansprüche eines Dachdeckers; Rechte des Auftraggebers von

  • OLG Dresden, 29.05.2017 - 22 U 379/17

    Abnahme endgültig verweigert: Verjährungsfrist für Baumängel beginnt!

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