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   OLG Düsseldorf, 22.02.2011 - I-23 U 218/09   

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https://dejure.org/2011,2266
OLG Düsseldorf, 22.02.2011 - I-23 U 218/09 (https://dejure.org/2011,2266)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 22.02.2011 - I-23 U 218/09 (https://dejure.org/2011,2266)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 22. Februar 2011 - I-23 U 218/09 (https://dejure.org/2011,2266)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • ra-skwar.de

    Werkvertrag - Werk - Ungeeignetheit, völlige - Schadensersatz

  • rabüro.de

    Ist Werk wertlos, kann Werklohn um 100% gemindert werden

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Leistung unbrauchbar: Minderung der Vergütung auf Null!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Herausgabe des gesamten Werklohnes im Wege der Minderung bei Ungeeignetheit bzw. Wertlosigkeit des gelieferten Werks bei Abnahme für den nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch; Berücksichtigung der Grundsätze zu Sowiesokosten und Vorteilsausgleichung bei der ...

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Planungsbüro dient nur als "Zahlstelle": Architekt wird Vertragspartner! (IBR 2011, 703)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Werkleistung unbrauchbar: Minderung der Vergütung auf Null! (IBR 2011, 633)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Hochwertige Nutzung: WU-Betonbodenplatte erfordert weitere Horizontalabdichtung! (IBR 2011, 649)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2011, 1980
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Düsseldorf, 27.01.2015 - 22 U 154/14

    Auslegung eines Werkvertrages hinsichtlich der geschuldeten Werkleistung

    Wegen des "verdeckten bzw. nicht sichtbaren Arbeitens im unbekannten Bereich", der zuvor nicht hinreichend untersucht worden ist, ist hier eine riskante und daher jedenfalls mangelhafte Methode (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.02.2011, I-23 U 218/09, BauR 2011, 1980; OLG Nürnberg, Urteil vom 25.07.2002, 13 U 979/02, NJW-RR 2002, 1538; Kniffka/Koeble, a.a.O., Teil 6, Rn 19/38 mwN) ausgeführt worden, welche die Feuchtigkeitsursachen nicht vollständig und dauerhaft beseitigt hat (vgl. zusammenfassend 102 BA).

    Das LG hat im Rahmen der Anwendung des § 346 BGB zutreffend keine Saldierung der gegenseitigen Ansprüche vorgenommen und hierzu fehlerfrei ausgeführt, dass wegen der Wertlosigkeit der Werkleistungen der Beklagten eine Zug-um-Zug-Verurteilung nach § 348 BGB ausscheidet, weil selbst wenn - wie von der Beklagten behauptet - eine Abdichtung gegen Grundwasser erfolgreich gewesen sein sollte, die Werkleistungen der Beklagten wertlos sind (vgl. entsprechend zur Minderung des Werklohns auf Null: OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.02.2011, I-23 U 218/09, BauR 2011, 1980, dort Rn 61 mwN - funktionslose Sickerschächte - OLG Köln, Urteil vom 22.12.1992, 3 U 36/90, NJW-RR 1993, 666 - misslungene Fassadenrestaurierung; Ingenstau/Korbion-Wirth, a.a.O., § 13 Abs. 6, Rn 62 mwN; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 150 mwN).

  • OLG Düsseldorf, 11.04.2019 - 5 U 30/15

    Mängel an Natursteinbelägen

    Das kann der Fall sein, wenn z.B. eine auf die Ästhetik zielende Restaurierung einer älteren Hausfassade völlig misslingt (vgl. OLG Köln NJW-RR 1993, 666) oder aufgebrachten Dachziegel wasserdurchlässig sind (vgl. BGHZ 42, 232 ff) oder Sickerschächte bei nahezu wasserundurchlässigem Boden keine Versickerung ermöglichen (vgl. OLG Düsseldorf IBR 2011, 633).
  • OLG Düsseldorf, 15.04.2011 - 23 U 90/10

    Zulässigkeit der Berufung des Streithelfers; Rechtsfolgen der Nichtbeteiligung

    Eine horizontale Abdichtung einer Bodenplatte gegen Dampfdiffusion war und ist nach den anerkannten Regeln der Technik nicht erforderlich, wenn die Bodenplatte aus wasserundurchlässigem Beton B 25 besteht, eine Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte aufgebracht ist und der Lastfall "Bodenfeuchte" vorliegt (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 22.2.2011, 23 U 218/09).

    Die DIN 18195 ist für Bauteile aus wasserundurchlässigem Beton anzuwenden, wenn mehr als geringe Anforderungen an die Trockenheit der Raumluft bestehen und die Möglichkeit einer Schädigung des Fußbodenaufbaus durch Feuchtigkeit besteht (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 22.2.2011, 23 U 218/09).

    Der Senat hat in seiner Entscheidung vom 22.2.2011 (23 U 218/09) ausgeführt, dass es bei höheren Anforderungen an die Trockenheit der Raumluft trotz der Wasserundurchlässigkeit der Betonplatte den anerkannten Regeln der Technik entsprach, Maßnahmen zur Abdichtung gegen Dampfdiffusion zu ergreifen.

  • OLG Saarbrücken, 22.12.2016 - 4 U 130/13

    Werklohnklage: Prüfung der Stellvertretung auf der Zulässigkeits- und

    Bleiben Zweifel an der Unternehmensbezogenheit, so greift der gesetzliche Auslegungsgrundsatz des Handelns im eigenen Namen ein, § 164 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 27.10.2005, III ZR 71/05, bei Juris Rn. 17 m.w.N.; ferner: OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.2.2011 - 23 U 218/09, bei Juris Rn. 73; JurisPK BGB/Gehrlein/Weinland, aaO, § 164 Rn. 20).
  • OLG Düsseldorf, 14.02.2014 - 22 U 101/13

    Fachunternehmer muss auf fehlende Planung hinweisen!

    Gebrauchsvorteile der - wie oben vom Senat im Einzelnen festgestellt - erheblich mangelhaften Schiebetüre im Zeitraum seit der Montage am 24.01.2012 nicht feststellbar sind, d.h. bei Null liegen (vgl. Kniffka/Koeble, a.a.O., 7. Teil, Rn 15, 6. Teil, Rn 147 ff./150; Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 1411 mwN; OLG Düsseldorf, Urteil vom 22.12.2011, 23 U 218/09, BauR 2011, 1980; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.07.1994, 21 U 47/94, BauR 1994, 762; BGH, Urteil vom 29.10.1964, VII ZR 52/63, NJW 1965, 152).
  • OLG Düsseldorf, 07.10.2016 - 22 U 60/16

    Trocken heißt trocken!

    Der geschuldete dauerhafte und zuverlässige Abdichtungserfolg ist nicht eingetreten, denn der Keller ist feucht (vgl. entsprechend zur Minderung des Werklohns auf Null: OLG Düsseldorf, Urteil vom 22. Februar 2011, Az.: I-23 U 218/09, BauR 2011, 1980 - 1984; OLG Köln, Urteil vom 22. Dezember 1992, Az.: 3 U 36/90, NJW-RR 1993, 666 - 668; Kniffka, in: Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Auflage, 6. Teil, Rn. 150 mit weiteren Nachweisen).
  • LG Frankfurt/Main, 25.06.2018 - 26 O 302/17
    Denn wenn die Werkleistung das Risiko eines Schadens in sich birgt, muss der Auftraggeber den Schadenseintritt nicht abwarten (vgl. OLG Düsseldorf v. 22.02.2011 - 1-23 U 218/09 -, juris Rn. 104).
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