Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 23.11.2010 - I-23 U 215/09   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2010,15239
OLG Düsseldorf, 23.11.2010 - I-23 U 215/09 (https://dejure.org/2010,15239)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 23.11.2010 - I-23 U 215/09 (https://dejure.org/2010,15239)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 23. November 2010 - I-23 U 215/09 (https://dejure.org/2010,15239)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,15239) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242
    Berücksichtigung des gesamten vorvertraglichen und vertraglichen Verhaltens eines Architekten bei dessen Bindung an eine Pauschalhonorarvereinbarung bei Unterschreitung der Mindestsätze gemäß § 242 BGB; Ergeben von Vertrauen des Auftraggebers auf die Wirksamkeit einer Pauschalhonorarvereinbarung aus der allgemeinen Lebenserfahrung; Zurechnung von weitreichenden Kenntnisse der HOAI einem im Immobilienbereich tätigen Auftraggeber

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bindung an Pauschale bei Mindestsatzunterschreitung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Berücksichtigung des gesamten vorvertraglichen und vertraglichen Verhaltens eines Architekten bei dessen Bindung an eine Pauschalhonorarvereinbarung bei Unterschreitung der Mindestsätze gemäß § 242 BGB; Ergeben von Vertrauen des Auftraggebers auf die Wirksamkeit einer Pauschalhonorarvereinbarung aus der allgemeinen Lebenserfahrung; Zurechnung von weitreichenden Kenntnisse der HOAI einem im Immobilienbereich tätigen Auftraggeber

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • baunetz.de (Kurzinformation)

    Darf Immobilienunternehmen auf Wirksamkeit einer mindestsatz-unterschreitenden Honorarvereinbarung vertrauen?

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wann kann Architekt sich nicht auf die fehlende Schriftform berufen? (IBR 2011, 647)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Mindestsatzunterschreitung: Wann ist Architekt an Pauschalhonorar gebunden? (IBR 2011, 646)

Papierfundstellen

  • BauR 2012, 284
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Naumburg, 13.04.2017 - 1 U 48/11

    Architektenhonorarklage: Aussetzung der Verhandlung wegen eines von der

    c) Zudem übersieht die Beklagtenseite, dass nicht einmal die in der Vergangenheit liegende Ausführung einer Vielzahl von Aufträgen unterhalb des Mindestsatzes ausreichend ist, um ein "Vertrauendürfen" annehmen zu können (BGH, BauR 2012, 271; OLG Düsseldorf, IBR 2011, 646, 647).

    Überdies mag die Beklagte bedenken, dass die obergerichtliche Rechtsprechung zu einem ( ausnahmsweisen, wie grundlegend zu beachten ist) treuwidrigen Nachforderungsverlangen als weiteres Wertungskriterium darauf abstellt, wer entscheidend die Initiative zu der unwirksamen Preisvereinbarung ergriffen hat (vgl. bspw.: OLG Düsseldorf, IBR 2011, 646).

  • OLG Oldenburg, 28.05.2013 - 2 U 111/12

    Architekt muss sich an mündlicher Honorarvereinbarung festhalten lassen!

    Auch wenn die Schriftform nach HOAI nicht eingehalten ist, ist die Berufung darauf nach § 242 BGB ausgeschlossen, wenn dies unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Falles zu einem unerträglichen Ergebnis führen würde (OLG Düsseldorf, BauR 2012, 284).

    Für das Schriftformerfordernis gem. §§ 4 HOAI, 126 BGB hat das OLG Düsseldorf (BauR 2012, 284) entschieden, dass die Berufung hierauf ausgeschlossen ist, wenn dies insoweit zu einem unerträglichen Ergebnis führen würde, als der Architekt durch die von ihm selbst initiierte Gestaltung des schriftlichen Angebots und die von ihm damit vorgegebene und eingeschlagene Verfahrensweise bei seinem Auftraggeber aktiv das berechtigte Vertrauen erweckt hat, eine formwirksame Pauschalhonorarvereinbarung zu schließen.

  • OLG München, 29.06.2012 - 9 U 1410/12

    Bindung des Architekten bzw. Ingenieurs an seine Schlussrechnung

    Im Rahmen dieser "Vertrauensabwägung" ist die Abrechnung der vereinbarten Pauschale nur ein Aspekt des Gesamtverhaltens (vgl. OLG Düsseldorf IBR 2011, 646).
  • OLG München, 04.12.2012 - 9 U 255/12

    Verbindlichkeit einer die Mindestsätze nach HOAI unterschreitenden

    Dabei ist eine Gesamtabwägung des Verhaltens des Architekten und der vertrauensbildenden Umstände vorzunehmen (OLG Düsseldorf BauR 2012, 284).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht