Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 31.05.2010 - I-24 U 208/09   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2010,2712
OLG Düsseldorf, 31.05.2010 - I-24 U 208/09 (https://dejure.org/2010,2712)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 31.05.2010 - I-24 U 208/09 (https://dejure.org/2010,2712)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 31. Mai 2010 - I-24 U 208/09 (https://dejure.org/2010,2712)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Vergleichsverhandlungen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Pflicht eines in Vergleichsverhandlungen eingeschalteten Rechtsanwaltes zur Erörterung der Gesichtspunkte für und gegen den Abschluss eines Vergleichs sowie der Bedenken, Unsicherheitsfaktoren und die sich für den Mandanten aus dem Vergleich ergebenden Folgen; Kausalität eines etwaigen Beratungsdefizits vor Abschluss eines Vergleichs mit dem Insolvenzverwalter für durch Verzichtserklärungen des Mandanten entstandene Vermögensnachteile bei ohne den Vergleich noch größeren Vermögensnachteilen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Stuttgart, 17.08.2016 - 4 U 158/14

    Amtshaftung: Ablehnung einer Gaststättenerlaubnis für einen Spielhallenbetreiber

    Soweit die Beklagte unter Hinweis auf ein Urteil des OLG Düsseldorf vom 31.05.2010 (24 U 208/09, dort Rn .13 in Juris) darauf verweist, der Rechtsanwalt sei zu umfassenden und erschöpfenden Belehrungen verpflichtet, soweit der Mandant nicht eindeutig zu erkennen gebe, dass er des erbetenen Rats nur in einer bestimmten Richtung bedürfe, verkennt sie, dass diese Pflicht zur allgemeinen, umfassenden und erschöpfenden Beratung nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (etwa NJW 2011, 2889 Tz. 12; NJW 2008, 2041 Tz. 12; BGHZ 171, 261 Tz. 9 f.) nur im Rahmen des erteilten Anwaltsauftrags, also in den Grenzen des Mandats besteht.
  • OLG Düsseldorf, 07.11.2011 - 24 U 79/11

    Arbeitnehmervereinigung haftet ähnlich einem Anwalt!

    Der Sinn der Mandatierung eines rechtskundigen und erfahrenen Rechtsanwalts besteht gerade darin, Fehleinschätzungen und -entscheidungen des Mandanten zu vermeiden (BGH, NJW-RR 2000, 791; vgl. a. Senat, Beschl. v. 31.05.2010 - I-24 U 208/09, juris; Beschl. v. 13.07.2010 - I-24 U 228/09, juris).

    Er muss im Einzelnen darlegen, welche Gesichtspunkte für und gegen den Abschluss eines Vergleichs sprechen und alle Bedenken, Unsicherheitsfaktoren und die seinem Mandanten durch den vorgesehenen Vergleich entstehenden Folgen erörtern (vgl. Senat, Beschl. v. 13.07.2010 - I-24 U 228/09, juris; Senat, Urt. v. 31.10.2000 - 24 U 271/99, juris; Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, Handbuch der Anwaltshaftung, 2. Aufl., Rdnr. 716), so dass dieser in die Lage versetzt wird, eigenverantwortlich über die Annahme des Vergleichs zu entscheiden (Senat, Beschl. v. 31.05.2010 - I-24 U 208/09, juris; Beschl. v. 13.07.2010 - I-24 U 228/09, juris).

    Der Rechtsanwalt muss konkrete Angaben darüber machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (vgl. nur Senat, Beschl. v. 17.02.2005 - I-24 U 119/04, OLGR 2005, 602; Beschl. v. 31.05.2010 - I-24 U 208/09, juris; Beschl. v. 13.07.2010 - I-24 U 228/09, juris; Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, a.a.O., Rdn. 958 m. w. Nachw.).

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