Rechtsprechung
   OLG Dresden, 10.11.2009 - 3 AR 81/09   

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https://dejure.org/2009,14369
OLG Dresden, 10.11.2009 - 3 AR 81/09 (https://dejure.org/2009,14369)
OLG Dresden, Entscheidung vom 10.11.2009 - 3 AR 81/09 (https://dejure.org/2009,14369)
OLG Dresden, Entscheidung vom 10. November 2009 - 3 AR 81/09 (https://dejure.org/2009,14369)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Örtliche Zuständigkeit der Gerichte für Ansprüche aus einem Versicherungsvertrag; Bindungswirkung einer Verweisung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Örtliche Zuständigkeit der Gerichte für Ansprüche aus einem Versicherungsvertrag; Bindungswirkung einer Verweisung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2010, 1065
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 08.03.2017 - IV ZR 435/15

    Versicherungsvertrag: Anwendbarkeit der neuen Gerichtsstandsregelung auf

    (1) Eine Ansicht, die auch das Berufungsgericht vertritt, sieht den zeitlichen Anwendungsbereich des § 215 VVG als von Art. 1 Abs. 1 EGVVG geregelt an, weil dieser nicht zwischen verschiedenen Arten von Vorschriften des Versicherungsvertragsgesetzes differenziere (OLG Bamberg VersR 2011, 513; OLG Braunschweig NJOZ 2012, 804; OLG Dresden VersR 2010, 1065, 1066; OLG Düsseldorf VersR 2010, 1354 f.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 7. Oktober 2015 - 14 U 61/15 unter II I 2 b bb aaa, nicht veröffentlicht; OLG Hamburg VersR 2009, 531; OLG Hamm VersR 2009, 1345, 1346; OLG München VersR 2015, 1153, 1154; OLG Naumburg VersR 2010, 374, 375; OLG Nürnberg VersR 2010, 935; OLG Rostock, Beschluss vom 15. April 2010 - 5 W 179/09, juris Rn. 8 f.; OLG Stuttgart r+s 2009, 102; VersR 2009, 246; Brand in Bruck/Möller, VVG 9. Aufl. § 215 Rn. 55; ders. in Looschelders/Pohlmann, VVG 2. Aufl. Art. 1 EGVVG Rn. 5 ff.; PK-VVG/Klär, 2. Aufl. § 215 Rn. 16; Klimke in Prölss/Martin, VVG 29. Aufl. § 215 Rn. 2; MünchKomm-VVG/Looschelders, 2. Aufl. § 215 Rn. 39; HK-VVG/Muschner, 3. Aufl. § 215 Rn. 19; Bauer/Rajkowski, VersR 2010, 1559, 1560 f.; Brand, VersR 2011, 557, 559; Wagner, VersR 2009, 1589, 1591; (mit abweichender Begründung:) Gal in Langheid/Rixecker, VVG 5. Aufl. Art. 1 EGVVG Rn. 10).

    Die einen wenden Art. 1 Abs. 2 EGVVG nicht an und halten § 215 VVG im Falle eines Altvertrags ab dem 1. Januar 2009 in zeitlicher Hinsicht ohne Einschränkung für anwendbar (Bundesregierung, BT-Drucks. 16/11480, S. 3; OLG Dresden VersR 2010, 1065, 1066; OLG Hamburg VersR 2009, 531, 532; OLG Köln VersR 2009, 1237, 1348; OLG München, Urteil vom 17. Dezember 2015 - 14 U 3409/14, juris Rn. 34 f. [insoweit in r+s 2016, 213 nicht abgedruckt]; OLG Rostock, Beschluss vom 15. April 2010 - 5 W 179/09, juris Rn. 9; Klimke in Prölss/Martin, VVG 29. Aufl. § 215 Rn. 3; Gal in Langheid/Rixecker, VVG 5. Aufl. Art. 1 EGVVG Rn. 10; Wagner, VersR 2009, 1589, 1591).

    Gründe verfassungsrechtlich gewährleisteten Vertrauensschutzes gebieten nichts anderes (a.A. OLG Dresden VersR 2010, 1065, 1066; kritisch: Brand in Bruck/Möller, 9. Aufl. § 215 VVG Rn. 55; ders. in Looschelders/Pohlmann, VVG 2. Aufl. Art. 1 EGVVG Rn. 7; ders., VersR 2011, 557, 559).

  • OLG München, 17.12.2015 - 14 U 3409/14

    Gerichtsstand des § 215 Abs. 1 VVG: Zeitlicher und persönlicher Anwendungsbereich

    cc) Zum selben Ergebnis einer Anwendbarkeit des § 215 VVG gelangt man vorliegend aber auch dann, wenn man sich der Auffassung anschließt, dass Art. 1 Abs. 1 EGVVG unterschiedslos prozessrechtliche wie materiellrechtliche Regelungen erfasst (dafür bereits OLG Stuttgart, Beschl. v. 18.11.2008 - 7 AR 8/08, zit. nach juris Rn. 2), dass aber die Rückausnahme in Art. 1 Abs. 2 EGVVG einen rein materiellrechtlichen Regelungsgehalt hat und sich deshalb nicht auf § 215 VVG als prozessrechtliche Regelung erstreckt (so OLG Hamburg, Beschl. v. 30.3.2009 - 9 W 23/09, zit. nach juris Rn. 9; OLG Köln, Beschl. v. 9.6.2009 - I-9 W 36/09, 9 W 36/09, zit. nach juris Rn. 15 ff., 18; OLG Dresden, Beschl. v. 10.11.2009 - 3 AR 0081/09, 3 AR 81/09, zit. nach juris Rn. 6 ff.; OLG Rostock, Beschl. v. 15.4.2010 - 5 W 179/09, zit. nach juris Rn. 9; Wagner, VersR 2009, 1589, 1590 f.; Prölss/Martin/Klimke.

    (1) Diese Ansicht stellt vor allem auf den erkennbaren Gesetzeszweck und die Entstehungsgeschichte von Art. 1 Abs. 2 EGVVG ab und betont zutreffend, dass die gesetzgeberische Intention, bei bis zum 31.12.2008 eingetretenen Schadensfällen eine verfassungsrechtlich problematische Rückwirkung von Rechten, Pflichten und Obliegenheiten zu vermeiden, in Bezug auf die prozessrechtliche Regelung des § 215 VVG nicht verfängt (s. vor allem OLG Köln, Beschl. v. 9.6.2009 - I-9 W 36/09, 9 W 36/09, zit. nach juris Rn. 15 ff., 18; OLG Dresden, Beschl. v. 10.11.2009 - 3 AR 0081/09, 3 AR 81/09, zit. nach juris Rn. 10).

    (3) Nach dieser Ansicht, die im Rahmen von Abs. 2 des Art. 1 EGVVG mehr Raum für eine restriktive Gesetzesauslegung sieht als im Rahmen von Abs. 1 (s. vor allem OLG Dresden, Beschl. v. 10.11.2009 - 3 AR 0081/09, 3 AR 81/09, zit. nach juris Rn. 10), ergibt sich die Anwendung von § 215 VVG auf Altverträge seit dem 1.1.2009 und damit auch für die vorliegend erst später erhobene Klage aus Art. 1 Abs. 1 EGVVG.

  • OLG Düsseldorf, 18.06.2010 - 4 U 162/09

    Klage am Wohnort des Versicherungsnehmers bei Altverträgen erst für

    Hierfür spreche auch der Gesetzeszweck der Verbesserung des Schutzes des Versicherungsnehmers, zumal Fälle einer problematischen Rückwirkung nicht gegeben seien (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 10. November 2009, Az.: 3 AR 81/09, zitiert nach juris).
  • OLG Nürnberg, 02.03.2010 - 8 W 353/10

    Gerichtsstand für Klagen aus dem Versicherungsvertrag: Anzuwendende

    Demgegenüber vertritt eine weitere Meinung den Standpunkt, dass zumindest bis zum 31.12.2008 bei Altverträgen der Versicherungsnehmer nicht an seinem Wohnort klagen könne (OLG Stuttgart VersR 2009, 246; OLG Hamburg VersR 2009, 531; OLG Dresden 3 AR 81/09 Beschluss vom 10.11.2009, juris).
  • OLG Bamberg, 21.09.2010 - 1 W 39/10

    Änderung des VVG: Gerichtsstand für Streitigkeiten aus Altverträgen

    Nach anderer Auffassung soll § 215 VVG n.F. nur für bis zum Ende des Jahres 2008 gegen den Versicherer aus Altverträgen erhobene Klagen nicht anwendbar sein (vgl. z.B. OLG Hamburg, Beschluss vom 30.03.2009, 9 W 23/09, Juris; OLG Köln, Beschluss vom 09.06.2009, 9 W 36/09, Juris; OLG Dresden, Beschluss vom 10.11.2009, 3 AR 81/09, Juris; OLG Rostock, Beschluss vom 15.04.2010, 5 W 179/09, Juris).
  • AG Bad Segeberg, 29.12.2011 - 17 C 294/10

    Versicherungsnehmer muss für die Geltendmachung von Ansprüchen aus einer

    16 Teilweise wird die Auffassung vertreten, dass gemäß Art. 1 Abs. 1 EGVVG ab dem 01.01.2009 die Bestimmung des § 215 Abs. 1 VVG auf sämtliche Versicherungsverhältnisse Anwendung finde und zwar auch dann, wenn der Versicherungsfall vor dem 01.01.2009 eingetreten ist, weil Art. 1 Abs. 2 EGVVG sich lediglich auf "Versicherungsfälle" und damit auf die materiell-rechtliche Beurteilung und nicht auf die Zuständigkeitsbestimmung des § 215 Abs. 1 VVG beziehe (so OLG Dresden, Beschl. v. 10.11.2009 - 3 AR 81/09, VersR 2010, 1065 ff.; OLG Hamburg, Beschl. v. 30.03.2009 - 9 W 23/09, NJW-RR 2009, 966 f.; Rüffer/Halbach/Schimikowski/Muschner, VVG, § 215 Rn. 8; Wagner, VersR 2009, 1589, 1591 f.).
  • OLG Braunschweig, 05.10.2011 - 3 W 43/11

    Gerichtsstand für Klagen aus Versicherungsvertrag in Übergangsfällen

    Für die vorliegende Konstellation gelangt auch das OLG Dresden (Beschluss vom 10.11.2009 - 3 AR 81/09) zum gleichen Ergebnis.
  • OLG Köln, 01.07.2011 - 8 AR 25/11
    Die überwiegende Meinung geht davon aus, dass § 215 VVG n.F. auf alle seit dem 01.01.2009 anhängig gemachten Verfahren anzuwenden ist unabhängig davon, ob diese einen sog. Altvertrag betreffen (vgl. OLG Köln VersR 2009, 1347; OLG Hamburg VersR 2009, 531; OLG Dresden VersR 2010, 1065; Prölss/Martin, VVG, 28. Aufl., § 215 Rn. 3.; MünchKommVVG/Looschelders, Art. 1 EGVVG Rn. 8 m. w. N.).
  • LG Stralsund, 01.02.2011 - 6 O 259/10

    Klage gegen einen Versicherer: Örtliche Zuständigkeit bei Vertragsvermittlung

    Der gegenteiligen - auch vom Oberlandesgericht Rostock vertretenen - Auffassung, die § 215 VVG n.F. auch bei Altfällen zumindest dann anwendet, wenn - wie hier - die Klage nach dem 31.12.2008 erhoben worden ist (OLG Rostock, Beschluss vom 15.04.2010 - 5 W 179/09, zitiert nach Juris, dort Rdnr. 6 ff.; ebenso, teilweise weitergehend auch bereits für vor dem 01.01.2009 erhobene Klagen, haben folgende Oberlandesgerichte entschieden: OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23.09.2008 - 5 W 220/08, VersR 2008, 1337, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 4 ff.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21.04.2009 - 3 W 20/09, RuS 2010, 140, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 5 f.; OLG Koblenz, Beschluss vom 10.05.2010 - 10 W 772/09, VersR 2010, 1356, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 2 ff.; OLG Hamburg, Beschluss vom 30.03.2009 - 9 W 23/09, VersR 2009, 531 = NJW-RR 2009, 966, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 6 f.; OLG Köln, Beschluss vom 09.06.2009 - 9 W 36/09, VersR 2009, 1347, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 18; OLG Dresden, Beschluss vom 10.11.2009 - 3 AR 81/09, VersR 2010, 1065, hier zitiert nach Juris, dort Rdnr. 9, 11), vermag das Gericht sich aus den nachfolgenden Gründen nicht anzuschließen.
  • LG Bielefeld, 02.03.2011 - 5 O 173/10

    Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Versicherungsgesellschaft

    Jedoch ist es nur bis zum 01. Januar 2009 erforderlich, diese Lücke zu schließen, mit der Folge das für alle Versicherungsfälle, sowie alle Streitigkeiten aus einem Versicherungsvertrag seit dem 01.01.2009 das Versicherungsvertragsgesetz in seiner neuen Fassung Anwendung findet (so auch OLG Köln, Beschluss vom 09.06.2009, Az.: I-9 W 36/09; OLG Dresden, Beschluss vom 10.11.2009, Az.: 3 AR 81/09).
  • OLG Rostock, 15.04.2010 - 5 W 179/09

    Anwendbarkeit des besonderen Gerichtsstandes gem. § 215 VVG in Übergangsfällen

  • LG Stralsund, 10.03.2011 - 6 O 378/10

    Versicherungsvertrag: Anwendung der Gerichtsstandsregelungen des

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