Rechtsprechung
   OLG Dresden, 12.07.2011 - 4 U 188/11   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2011,3930
OLG Dresden, 12.07.2011 - 4 U 188/11 (https://dejure.org/2011,3930)
OLG Dresden, Entscheidung vom 12.07.2011 - 4 U 188/11 (https://dejure.org/2011,3930)
OLG Dresden, Entscheidung vom 12. Juli 2011 - 4 U 188/11 (https://dejure.org/2011,3930)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,3930) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (7)

  • kanzlei.biz

    Suizid betrifft Kernbereich der Privatsphäre

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Grenzen der Presseberichterstattung über den Suizid eines Angehörigen eines ehemaligen Landesministers

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Grenzen der Presseberichterstattung über den Suizid eines Angehörigen eines ehemaligen Landesministers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Selbstmord ist Privatangelegenheit

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Pressebericht über Suizid des Sohnes löst Zahlung einer Geldentschädigung aus

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Rechtswidrige Berichterstattung über Suizid des Sohnes einer ehemaligen Ministerin

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 782
  • afp 2012, 168



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)  

  • OLG Hamburg, 31.01.2017 - 7 U 94/15

    Umfang des Rechts am eigenen Bild

    Der Unfall des Ehemannes der Klägerin war zwar ein zeitgeschichtliches Ereignis, über das nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG und dem vom Bundesgerichtshof entwickelten abgestuften Schutzkonzept grundsätzlich auch unter Bildnisbeigabe berichtet werden durfte; der Umstand, dass die Klägerin sich zu dieser Zeit indessen in einer schweren Krise befand und evident ist, dass das Anfertigen und Veröffentlichen von Aufnahmen von Personen, die diese in einem Moment zeigen, in dem sie sich als Angehörige eines Menschen, der sich in akuter Lebensgefahr befindet, schwerste Sorgen machen, einen nicht unerheblichen Eingriff in besonders geschützte Sphären ihrer Persönlichkeit darstellen, konnte bei der Beklagten keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass die Veröffentlichung solcher Bilder jedenfalls berechtigte Interessen der abgebildete Person verletzen und damit gegen § 23 Abs. 2 KUG verstoßen würde; denn jedenfalls in der Zeit, die unmittelbar auf den Unfall folgt und in der dessen Folgen für das Opfer noch nicht absehbar sind, überwiegen die grundrechtlich geschützten Rechte der Angehörigen des Opfers die ebenfalls grundrechtlich geschützten Interessen von Medien und Öffentlichkeit, über alle Aspekte des Geschehens durch Bildveröffentlichungen informiert zu werden, deutlich (vgl. OLG Dresden, Urt. v. 12.7. 2011, NJW 2012, S. 782 ff., 784 f.; OLG Jena, Urt. v. 31.3. 2005, NJW-RR 2005, S. 1566, 1567 f.).
  • LG Köln, 29.03.2017 - 28 O 337/15

    Wahrnehmung des postmortalen Ehrenschutzes

    Tatsachen, welche die physische und psychische Gesundheit betreffen, sind grundsätzlich dem engsten Bereich der menschlichen Existenz zuzurechnen (OLG Dresden, NJW 2012, 782, 784).
  • VG Gelsenkirchen, 28.05.2018 - 20 L 762/18

    Melderegisterauskunft Presse

    vgl. zum Ganzen: OVG NRW, Urteil vom 10. August 2015 - 8 A 2410/13 -, Rn. 126, juris; vgl. zum Recht, mit der Trauer um ein verstorbenes Kind allein zu bleiben und insoweit in Ruhe gelassen zu werden, auch OLG Dresden, Urteil vom 12. Juli 2011 - 4 U 188/11 -, Rn. 24, juris, mit weiteren Nachweisen.
  • OLG Dresden, 30.07.2018 - 4 U 620/18

    Voraussetzungen der Zubilligung einer Geldentschädigung wegen Verletzung des

    3 245/14, aaO Rn. 33; vom 15. September 2015 - VI ZR 175/14, aaO Rn. 38 und vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 10, m.w.N., Senat, Urteil vom 12. Juli 2011 - 4 U 188/11 -, Rn. 18, alle zit. n. juris).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht