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   OLG Dresden, 23.08.2017 - 5 U 77/17   

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OLG Dresden, 23.08.2017 - 5 U 77/17 (https://dejure.org/2017,68886)
OLG Dresden, Entscheidung vom 23.08.2017 - 5 U 77/17 (https://dejure.org/2017,68886)
OLG Dresden, Entscheidung vom 23. August 2017 - 5 U 77/17 (https://dejure.org/2017,68886)
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Dresden, 06.03.2019 - 5 U 1146/18

    Haftung eines Wirtschaftsinformationsdienstes gegenüber einem Kapitalanleger

    Grundsätzlich können Personen, die über eine besondere, vom Staat anerkannte Sachkunde verfügen, und in dieser Eigenschaft gutachterliche Stellungnahmen abgeben, etwa Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, aus Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter gegenüber Personen haften, denen gegenüber der Auftraggeber von dem Gutachten bestimmungsgemäß Gebrauch macht (vgl. nur BGH, Urteil vom 20.04.2004, X ZR 250/02, NJW 2004, 3035; Senatsurteil vom 23.08.2017, 5 U 77/17, BeckRS 2017, 154670).

    Die Publikation der Jahresabschlüsse nach § 325 Abs. 1 HGB wendet sich nicht nur an die Anleger bzw. Inhaber von Unternehmensbeteiligungen, sondern an den gesamten Geschäftsverkehr, so dass für den Wirtschaftsprüfer nicht abzuschätzen wäre, gegenüber wie viel Personen und in welcher Höhe er gegebenenfalls bei fehlerhaften Testaten im schlimmsten Fall haften würde (vgl. Senatsurteil vom 23.08.2017, 5 U 77/17, aaO.; Schlick WuM 2015, 309, 310).

  • OLG Dresden, 06.03.2019 - 5 U 994/18
    Denn die Publikation der Jahresabschlüsse nach § 325 Abs. 1 HGB wendet sich nicht nur an die Anleger bzw. Inhaber von Unternehmensbeteiligungen, sondern an den gesamten Geschäftsverkehr, so dass der Wirtschaftsprüfer und seine Haftpflichtversicherung bei Abschluss der Prüfverträge nicht abschätzen können, gegenüber wieviel Personen und in welcher Höhe sie gegebenenfalls bei fehlerhaften Testaten im schlimmsten Fall haften würden (s. Senatsurteil vom 23.08.2017, 5 U 77/17; vgl. Schlick, WM 2015, 309, 310).

    Außerhalb eines zumindest mittelbaren vertraglichen Kontakts (dieser fällt schon unmittelbar unter § 311 Abs. 2 BGB) sind hier aber hohe Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 19.02.2008, XI ZR 170/07, Rdnr. 16; OLG Dresden, Urteil vom 30.06.2011, 8 U 1603/08, Rn. 19; Senatsurteil vom 23.08.2017, 5 U 77/17, jeweils zitiert nach juris).

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