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   OLG Dresden, 29.08.2002 - 10 UF 229/02   

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https://dejure.org/2002,6899
OLG Dresden, 29.08.2002 - 10 UF 229/02 (https://dejure.org/2002,6899)
OLG Dresden, Entscheidung vom 29.08.2002 - 10 UF 229/02 (https://dejure.org/2002,6899)
OLG Dresden, Entscheidung vom 29. August 2002 - 10 UF 229/02 (https://dejure.org/2002,6899)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 147
  • FamRZ 2003, 397
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Dresden, 15.10.2002 - 10 UF 433/02

    Rechtstellung des mitsorgeberechtigten Elternteils; Zustimmungsbedürftigkeit

    In diesem Sinne hat auch der Senat wiederholt entschieden (vgl. Beschlüsse vom 21. Juli 2000 - 10 UF 160/00 - und vom 29. August 2001 - 10 UF 229/02 - (zur Veröffentlichung bestimmt)): Die für die Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls und einer gesunden Beziehungsfähigkeit notwendige Sicherheit und Zuverlässigkeit des innerfamiliären Beziehungsgefüges wird durch die Trennung der Eltern erheblich beeinträchtigt.
  • OLG Frankfurt, 04.02.2016 - 4 UF 274/15

    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge aus Gründen des Kindeswohls

    Im Rahmen des Förderungsprinzips ist neben der Fähigkeit zur Förderung sozialer Kontakte des Kindes im Übrigen auch die sogenannte Bindungstoleranz zu berücksichtigen, also die Bereitschaft und Fähigkeit, bestehende Bindungen des Kindes, insbesondere zum anderen Elternteil, zu unterstützen (vgl. BGH, FamRZ 2011, 796; OLG Jena, FamRZ 2011, 1070; OLG Dresden, NJW 2003, 147 [OLG Dresden 29.08.2002 - 10 UF 229/02] ).
  • OLG Köln, 01.03.2018 - 10 UF 19/18

    Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den Kindesvater im Rahmen eines

    Der betreuende Elternteil muss ohne jeden Vorbehalt bereit sein, den persönlichen Umgang mit dem anderen Elternteil zuzulassen und aktiv auf Umgangskontakte hinzuwirken, so dass umgekehrt von einer ausreichenden Erziehungseignung einesinsoweit intoleranten Elternteils nicht ausgegangen werden kann (vgl. OLG Dresden, Beschl. v. 29.08.2002 - 10 UF 229/02, FamRZ 2003, 397; OLG Hamm, Beschl. v. 14.05.2009 - 2 UF 63/09, FamRZ 2009, 1763; OLG Köln, Beschl. v. 16.04.2010 -4 UF 47/10, FamRZ 2010, 1747).

    Auch sonstige Verfahrensverstöße sieht der Senat - ungeachtet dessen, dass trotz der mit der Beschwerde vorgebrachten Bedenken ein Befangenheitsantrag nicht gestellt worden ist - nicht, da in Umgangsverfahren ein Teilsorgerechtsentzug sogar von Amts wegen möglich ist (vgl. OLG Dresden, Beschl. v. 29.08.2002 - 10 UF 229/02, FamRZ 2003, 397; OLG Frankfurt, Beschl. v. 05.03.2008 - 4 UF 95/07, NJW-RR 2009, 4), umso eher also einem diesbezüglichen Eilantrag des Kindesvaters auch im Rahmen eines Umgangsverfahrens Rechnung getragen werden kann.

  • OLG Frankfurt, 20.07.2011 - 4 UF 151/10

    Sorgerecht: Zu den Voraussetzungen des § 1696 BGB

    Zwar ist wichtiges Kriterien für den Förderungswillen und die Förderungsfähigkeit eines Elternteils auch dessen Bereitschaft, den Kontakt des Kindes zum anderen Elternteil zu unterstützten und das Kind -wenn nötig- entsprechend zu motivieren (vgl. OLG Dresden NJW 2003, 147; OLG München FamRZ 1997, 45; OLG Frankfurt FamRZ 1997, 573).
  • OLG Frankfurt, 16.12.2011 - 4 UF 158/10

    Sorgerecht: Prüfungsumfang bei Entzug bisheriger Alleinsorge

    In diesem Rahmen ist auch die sogenannte Bindungstoleranz zu berücksichtigen, also die Bereitschaft und Fähigkeit, bestehende Bindungen des Kindes, insbesondere zum anderen Elternteil, zu unterstützen (vgl. OLG Dresden, NJW 2003, 147).
  • VerfG Brandenburg, 15.01.2009 - VfGBbg 52/07

    Elternrecht; Sorgerechtsübertragung; Rüge fremder Grundrechte; Verfahrenspfleger

    Dies ist von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, nachdem das Oberlandesgericht aufgrund des Sachverständigengutachtens nachvollziehbar davon ausgegangen ist, daß eine Vernachlässigung der Kinder durch den Vater nicht vorliege und die Bindungstoleranz als maßgebliches Kriterium für Sorgerechtsentscheidungen anerkannt ist (vgl. nur OLG Dresden, Beschluß vom 29. August 2002 - 10 UF 229/02 -, NJW 2003, 147, 148 mwN).
  • OLG Hamm, 14.03.2011 - 8 UF 181/10

    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge und Übertragung auf den Kindesvater

    Die Bindungstoleranz ist die Fähigkeit und die Bereitschaft, den Kontakt des Kindes zum anderen Elternteil zu unterstützen (OLG Dresden, NJW 2003, S. 147).
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