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   OLG Frankfurt, 02.03.2022 - 13 U 206/20   

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https://dejure.org/2022,4410
OLG Frankfurt, 02.03.2022 - 13 U 206/20 (https://dejure.org/2022,4410)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 02.03.2022 - 13 U 206/20 (https://dejure.org/2022,4410)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 02. März 2022 - 13 U 206/20 (https://dejure.org/2022,4410)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    Art 82 Abs 1 DSGVO
    Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruches gemäß Art. 82 Abs. 1 DSGVO

  • JurPC

    Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanpruches nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO

  • rewis.io

    Unterlassungsanspruch aus Art. 17 DSGVO - keine Notwendigkeit der Anwendung der §§ 823, 1004 BGB analog.

  • media-kanzlei.com (Äußerung von Verfahrensbeteiligten und Volltext)

    Unterlassung und Schadensersatz wegen Datenschutzverstoß

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Art 82 Abs 1 DSGVO
    Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruches gemäß Art. 82 Abs. 1 DSGVO

  • rechtsportal.de

    Art 82 Abs 1 DSGVO
    Ansprüche des Betroffenen wegen unzulässiger Weiterleitung personenbezogener Daten an einen Dritten

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Datenschutzrecht/Persönlichkeitsrecht: Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruches gemäß Art. 82 Abs. 1 DSGVO

Kurzfassungen/Presse (6)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Schadensersatzanspruch wegen Verstoßes gegen die DS-GVO

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Fehlgeleitete Nachricht bei Xing: Kein DSGVO-Schadenersatz ohne konkreten Schaden

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzanspruch aus Art. 82 DSGVO erfordert Nachweis eines konkreten Schadens - aus Art. 17 DSGVO ergibt sich auch ein Unterlassungsanspruch

  • computerundrecht.de (Kurzinformation)

    Bewerbung über Xing: Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruches gem. Art. 82 Abs. 1 DSGVO

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Kein DSGVO-Schadensersatz bei irrtümliche Datenweiterleitung an Dritten

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Irrtümliche Datenweiterleitung an Dritten allein reicht für DSGVO-Schadensersatz nicht aus

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR 2022, 1252
  • NZA 2022, 869
  • K&R 2022, 451
  • NZA-RR 2022, 294
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BAG, 05.05.2022 - 2 AZR 363/21

    Höhe eines Anspruchs auf immateriellen Schadenersatz - Verstoß gegen die DSGVO

    b) Es bedarf daher keiner Entscheidung, ob allein eine nicht vollständige Erfüllung des Auskunftsanspruchs gem. Art. 15 Abs. 1 DSGVO einen immateriellen Schaden iSv. Art. 82 Abs. 1 DSGVO begründen kann (zur Frage, ob der Nachweis eines konkreten Schadens erforderlich ist, vgl. die Vorabentscheidungsersuchen BAG 26. August 2021 - 8 AZR 253/20 (A) - Rn. 33, vor dem EuGH anhängig unter - C-667/21  - [Krankenversicherung Nordrhein], und OGH Österreich 15. April 2021 - 6Ob35/21x -, vor dem EuGH anhängig unter - C-300/21 - [Österreichische Post]; vgl. auch OLG Frankfurt am Main 2. März 2022 - 13 U 206/20 - juris - Rn. 70 ff.) .
  • OLG Köln, 14.07.2022 - 15 U 137/21

    Anspruch gegen einen Rechtsanwalt auf Ersatz immaterieller Schäden wegen

    Dabei kommt es vorliegend nicht auf die umstrittene Frage an, ob allein die Verletzung einer Vorschrift der DSGVO für einen Anspruch aus Art. 82 Abs. 1 DSGVO ausreicht oder ob es darüber hinaus der Darlegung und des Nachweises eines konkreten Schadens bedarf (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 2.3.2022 - 13 U 206/20, juris m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 14.04.2022 - 3 U 21/20

    Zur Bemessung des Schmerzensgeldanspruchs nach Artt. 6 i.V.m. 82 DSGVO bei

    Dies ergibt sich nicht nur unmittelbar aus der Verletzung seiner Rechte aus Art. 6 der DSGVO i. V. m. Art. 17 und Art. 79 DSGV (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 02. März 2022 - 13 U 206/20 -, juris).
  • OLG Hamm, 20.01.2023 - 11 U 88/22

    Datenschutzgrundverordnung, Entschädigung, Amtspflichtverletzung,

    Der Schaden ist daher nicht mit der zugrunde liegenden Verletzung der DS-GVO gleichzusetzen (OLG Koblenz, Urteil vom 18.05.2022 - 5 U 2141/21, juris Rn. 74; OLG Frankfurt, Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, juris Rn. 70 f.; OLG Bremen, Beschluss vom 16.07.2021 - 1 W 18/21, juris Rn. 2; Buchner/Wessels , in: ZD 2022, 251 (254 f.)).

    Die Norm enthält - wie auch die DS-GVO im Übrigen und die ihr vorangestellten Erwägungsgründe - keinen Hinweis darauf, dass geringfügige Schäden im Sinne von Bagatellschäden nicht auszugleichen wären (OLG Koblenz, Urteil vom 18.05.2022 - 5 U 2141/21, juris Rn. 75; OLG Frankfurt, Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, juris Rn. 72; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 14.01.2021 - 1 BvR 2853/19, juris Rn. 21).

  • LG Paderborn, 13.12.2022 - 2 O 212/22

    500 Euro DSGVO-Schmerzensgeld wegen Datenleck bei Facebook

    Auch ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist geeignet, einen Schadensersatzanspruch zu begründen (OLG Frankfurt a.M. GRUR 2022, 1252; Gola/Heckmann/Reif, 3. Aufl. 2022, DSGVO Art. 34 Rn. 32; Laue/Kremer, Das neue Datenschutzrecht in der betrieblichen Praxis, 2. Auflage 2019, § 11 Rn. 4).

    Vielmehr folgt bereits aus dem Wortlaut der Vorschrift, dass der Verordnungsgeber keine allein an den Rechtsverstoß anknüpfende Zahlungspflicht begründen wollte (OLG Frankfurt GRUR 2022, 1252 Rn. 61 m.w.N.).

    Ob eine erhebliche Beeinträchtigung etwa in Form eines schwerwiegenden Persönlichkeitseingriffs vorliegen muss ist umstritten (pro: OLG Dresden NJW-RR 2020, 1370; LG München I GRUR-RS 2021, 33318; LG Karlsruhe BeckRS 2021, 20347; contra: OLG Frankfurt GRUR 2022, 1252 Rn. 63; LAG Hannover, ZD 2022, 61; LG München I GRUR-RS 2021, 41707; LG Lüneburg BeckRS 2020, 36932; Gola/Heckmann/Gola/Piltz, 3. Aufl. 2022, DSGVO Art. 82 Rn. 18), kann aber im Ergebnis dahinstehen.

  • LG Paderborn, 19.12.2022 - 3 O 99/22

    Facebook-Datenleck - Schadenersatz

    Auch ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist geeignet, einen Schadensersatzanspruch zu begründen (OLG Frankfurt a.M. GRUR 2022, 1252; Gola/Heckmann/Reif, 3. Aufl. 2022, DS-GVO Art. 34 Rn. 32; Laue/Kremer, Das neue Datenschutzrecht in der betrieblichen Praxis, 2. Auflage 2019, § 11 Rn. 4).

    Vielmehr folgt bereits aus dem Wortlaut der Vorschrift, dass der Verordnungsgeber keine allein an den Rechtsverstoß anknüpfende Zahlungspflicht begründen wollte (OLG Frankfurt GRUR 2022, 1252 Rn. 61 m.w.N.).

    Ob eine erhebliche Beeinträchtigung etwa in Form eines schwerwiegenden Persönlichkeitseingriffs vorliegen muss ist umstritten (pro: OLG Dresden NJW-RR 2020, 1370; LG München I GRUR-RS 2021, 33318; LG Karlsruhe BeckRS 2021, 20347; contra: OLG Frankfurt GRUR 2022, 1252 Rn. 63; LAG Hannover, ZD 2022, 61; LG München I GRUR-RS 2021, 41707; LG Lüneburg BeckRS 2020, 36932; Gola/Heckmann/Gola/Piltz, 3. Aufl. 2022, DS-GVO Art. 82 Rn. 18), kann aber im Ergebnis dahinstehen.

  • LG Offenburg, 28.02.2023 - 2 O 98/22

    Auslegung des Begriffes "Schaden" in Art. 82 DSGVO

    Dabei ist davon auszugehen, dass der Schaden im Sinn des Art. 82 Abs. 1 DSGVO nicht bereits in der Verletzung der DSGVO als solcher liegt, sondern vielmehr ein auf einem Verstoß gegen die DSGVO beruhender Schaden darzulegen ist (OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, GRUR-RS 2022, 4491 Rn. 61 ff.; OLG Brandenburg, Beschluss vom 21.06.2021 - 1 U 69/20, juris Rn. 20; OLG Bremen, Beschluss vom 16.07.2021 - 1 W 18/21, juris Rn. 2; LG Essen, Urteil vom 10.11.2022 - 6 O 111/22, GRUR-RS 2022, 34818 Rn. 75; LG Gießen, Urteil vom 03.11.2022 - 5 O 195/22, GRUR-RS 2022, 30480 Rn. 18).

    Die Regelung setzt damit voraus, dass es auch Verstöße geben kann, die nicht in einem Schaden resultieren, und lässt somit erkennen, dass es gerade keinen Gleichklang gibt zwischen einem Verstoß gegen die DSGVO und dem immateriellen Schaden (OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, GRUR-RS 2022, 4491 Rn. 61; LG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2022 - 2-31 O 148/22, juris Rn. 29; siehe auch OLG Bremen, Beschluss vom 16.07.2021 - 1 W 18/21, juris Rn. 2).

    Zu verlangen ist aber jedenfalls, dass ein konkreter immaterieller Schaden auch tatsächlich eingetreten ("entstanden") ist (OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, GRUR-RS 2022, 4491 Rn. 61 ff.; OLG Bremen, Beschluss vom 16.07.2021 - 1 W 18/21, juris Rn. 2; LG Essen, Urteil vom 10.11.2022 - 6 O 111/22, GRUR-RS 2022, 34818 Rn. 75; LG Gießen, Urteil vom 03.11.2022 - 5 O 195/22, GRUR-RS 2022, 30480 Rn. 18; LG Bielefeld, Urteil vom 19.12.2022 - 8 O 182/22, juris Rn. 36).

    Diesen muss der Kläger darlegen und gegebenenfalls beweisen (vgl. OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, GRUR-RS 2022, 4491 Rn. 57, 65; OLG Brandenburg, Beschluss vom 21.06.2021 - 1 U 69/20, juris Rn. 20; Kühling/Buchner/Bergt, DS-GVO BDSG, 3. Aufl. 2020, Art. 82 Rn. 20 m.w.N.).

  • OLG Düsseldorf, 09.03.2023 - 16 U 154/21
    Dem Kläger steht, wie das Landgericht ebenfalls im Ergebnis und mit zum Teil überzeugender Begründung ausgeführt hat, auch kein Anspruch aus Art. 82 DS-GVO gegen die Beklagte auf Ersatz des von ihm geltend gemachten immateriellen Schadens wegen einer verzögerlichen und unvollständigen Datenauskunftserteilung zu (vgl. zum Ganzen, OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20, juris, Rn. 64 ff.).
  • LG Lüneburg, 24.01.2023 - 3 O 85/22
    Ob eine Erheblichkeitsschwelle erreicht bzw. überschritten sein muss, ob der Datenverlust an sich oder ein ungutes Gefühl ein ausreichender Schaden ist und so genannte Bagatellschäden auszuschließen sind, wird nicht einheitlich beurteilt (offen gelassen BVerfG (2. Kammer des Ersten Senats), Beschluss von 14.1.2021 - 1 BvR 2853/19 , Rn. 8 ff., beck-online; dagegen LG Düsseldorf, Urteil vom 28.10.2021 - 16 O 128/20 ; OLG Frankfurt a. M. (13. Zivilsenat), Urteil vom 02.03.2022 - 13 U 206/20 , Rn. 29, beck-online), kann aber hier dahinstehen.
  • OLG Celle, 22.09.2022 - 11 U 107/21

    Voraussetzungen von Schadensersatzansprüchen wegen unberechtigter Weitergabe

    (1) Der Begriff des Schadens ist in diesem Zusammenhang im Hinblick auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Januar 2021 (BVerfG, 1 BvR 2853/19, juris) autonom auszulegen, ohne dass es darauf ankommt, ob ein bestimmter Schaden nach nationalem Recht als Schaden angesehen werden könnte (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 2. März 2022 - 13 U 206/20 , juris Rn. 70; Korch: Schadensersatz für Datenschutzverstöße, NJW 2021, 978 Rn. 11, beck-online).

    Der Klägerin steht es infolge der diesbezüglich zuzulassenden Revision - dazu nachfolgend unter III. - frei, die Entscheidung durch den Bundesgerichtshof überprüfen zu lassen (ebenso: OLG Frankfurt, Urteil vom 2. März 2022, a.a.O. Rn. 78; OLG Köln, Urteil vom 26. Juli 2019 - 20 U 75/18 , juris Rn. 328).

    Hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Ansprüche der Klägerin auf Feststellung eines Schadenersatzanspruchs im Zusammenhang mit der Führung der Personalakten durch Landesbedienstete liegt eine grundsätzliche Bedeutung i. S. d. § 543 Abs. 2 Ziffer 1 ZPO vor, da die Voraussetzungen des Geldentschädigungsanspruchs nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO und das Verständnis dieser Vorschrift bislang nicht höchstrichterlich geklärt sind und sich nicht unmittelbar aus den Regelungen der DSGVO ergeben (vgl. hierzu BVerfG, Stattgebender Kammerbeschluss vom 14. Januar 2021 - 1 BvR 2853/19 , juris Rn. 20; OLG Frankfurt, Urteil vom 2. März 2022 a.a.O. Rn. 83).

  • LG Stuttgart, 26.01.2023 - 53 O 95/22
  • LG Krefeld, 22.02.2023 - 7 O 113/22
  • LG Essen, 02.06.2022 - 1 O 272/21

    Verstoß Datenschutz

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