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   OLG Frankfurt, 20.12.2012 - 18 W 217/12   

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https://dejure.org/2012,41350
OLG Frankfurt, 20.12.2012 - 18 W 217/12 (https://dejure.org/2012,41350)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 20.12.2012 - 18 W 217/12 (https://dejure.org/2012,41350)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 20. Dezember 2012 - 18 W 217/12 (https://dejure.org/2012,41350)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Gerichtskostenpflicht der Parteien aus einem Vergleich bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GKG § 29 Nr. 2; GKG § 31 Abs. 3; ZPO § 122
    Gerichtskostenpflicht der Parteien aus einem Vergleich bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Frankfurt, 27.10.2014 - 18 W 181/14

    Prozesskostenhilfebewilligung: Auswirkung der Kostenübernahme im Vergleich auf

    a) Das Landgericht ist beim Ansatz der Kosten der ständigen Rechtsprechung des Senats gefolgt (siehe u.a. B. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11, NJW 2011, 2147; B. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11, NJW-RR 2012, 316; B. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12, juris).
  • AG Bad Segeberg, 16.05.2014 - 17b C 144/12

    Freiwillige Übernahme der Gerichtskosten in einem Vergleich nach bewilligter

    Eine Partei, der ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist und die in einem Vergleich die Verpflichtung, die Gerichtskosten zu tragen, übernimmt, ist nicht von § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO geschützt (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 ; entgegen OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 ; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 ; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 ; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91).

    Diese Wertung sei durchzuhalten, denn es sei kein Grund dafür ersichtlich, den Übernahmeschuldner einer Inanspruchnahme wegen der Gerichtskosten durch den Gegner auszusetzen, ihn vor einer solchen durch die Staatskasse aber zu bewahren (so OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6; N. Schneider , AGS 2011, 547 ff.).

    Das Verfahren über den Kostenansatz ist zur Entscheidung über solche Fragen nicht geeignet und deshalb von diesen freizuhalten (zutreffend OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 13; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147, juris Rn. 14; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191, juris Rn. 18).

  • AG Bad Segeberg, 23.04.2014 - 17 C 211/13

    Gerichtlicher vergleich hat keinen Einfluss auf eine zuvor ausgesprochene

    Die Frage, ob gegen eine Partei, der Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist, trotz § 122 Abs. 1 Nr. 1 a) ZPO Gerichtskosten festgesetzt werden können, wenn sie sich in einem Vergleich zur teilweisen Übernahme von Gerichtskosten verpflichtet hat und damit Übernahmeschuldner i.S. des § 29 Nr. 2 GKG ist (dafür OLG Stuttgart, Beschl. v. Beschl. v. 15.07.2011 - 11 UF 127/10 , NJW-RR 2011, 1437 f., juris Rn. 6; KG, Beschl. v. 14.02.2012 - 5 W 11/12 , NJW-RR 2012, 1021, juris Rn. 3; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.09.2011 - 3 WF 100/11 , JurBüro 2012, 154 ff. ; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 24.11.2011 - 3 U 298/10 , NJW 2012, 2049 f.; OLG Celle, Beschl. v. 13.04.2012 - 10 UF 153/11 , JurBüro 2012, 431 f. , juris Rn. 7; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 19.03.2013 - 10 W 23/13, juris Rn. 3; OLG Köln, Beschl. v. 21.10.1991 - 17 W 446/91, JurBüro 1992, 101 f. ; dagegen OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6) kann offenbleiben, wenn auch der gegnerischen Partei ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist (Anschluss an OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 11; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f., juris Rn. 9; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 18.12.2012 - 10 W 139/12, juris Rn. 3).

    Diese Wertung sei durchzuhalten, denn es sei kein Grund dafür ersichtlich, den Übernahmeschuldner einer Inanspruchnahme wegen der Gerichtskosten durch den Gegner auszusetzen, ihn vor einer solchen durch die Staatskasse aber zu bewahren (so OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 6-10; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 18.03.2011 - 18 W 42/11 , NJW 2011, 2147 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 27.09.2012 - 18 W 162/12 , NJW-RR 2013, 191 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 01.07.2011 - 18 W 149/11 , NJW-RR 2012, 316 ff.; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 25.09.2008 - 14 W 85/08 , juris Rn. 6; N. Schneider , AGS 2011, 547 ff.).

    Jedoch soll auch nach dieser Ansicht etwas anderes gelten, wenn eine Gefahr des Missbrauchs der Prozesskostenhilfe zum Nachteil der Staatskasse nicht besteht, weil - wie vorliegend - beiden Parteien ratenfreie Prozesskostenhilfe bewilligt worden ist ( OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 20.12.2012 - 18 W 217/12 , juris Rn. 11; OLG Frankfurt am Main, Beschl. v. 17.08.2011 - 18 W 160/11 , NJW-RR 2012, 318 f., juris Rn. 9; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 18.12.2012 - 10 W 139/12, juris Rn. 3; vgl. auch OLG Rostock, Beschl. v. 20.10.2009 - 5 W 55/09 , JurBüro 2010, 147 f. , juris Rn. 4).

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