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   OLG Frankfurt, 21.06.2016 - 20 VA 20/15   

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https://dejure.org/2016,21664
OLG Frankfurt, 21.06.2016 - 20 VA 20/15 (https://dejure.org/2016,21664)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21.06.2016 - 20 VA 20/15 (https://dejure.org/2016,21664)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 21. Juni 2016 - 20 VA 20/15 (https://dejure.org/2016,21664)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 299 ZPO
    Zum rechtlichen Interesse für die Akteneinsicht nach § 299 II ZPO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 299
    Voraussetzungen der Einsicht Dritter in die Akten eines Zivilprozesses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wann kann ein Dritter Einsicht in die Akten eines Zivilprozesses nehmen?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zum rechtlichen Interesse für die Akteneinsicht nach § 299 II ZPO

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Düsseldorf, 23.12.2016 - 3 VA 5/16

    Voraussetzungen der Akteneinsicht Dritter im Zivilverfahren

    Die ablehnende Entscheidung des Antragsgegners über das Akteneinsichtsgesuch der Antragstellerin als Dritte, § 299 Abs. 2 ZPO, stellt einen Justizverwaltungsakt im Sinne des § 23 EGGVG dar (vgl. BGH, 29. April 2015, XII ZB 214/14 = NJW 2015, 1827; BVerfG, 2. Dezember 2014, BvR 3106/09 = NJW 2015, 610; OLG Frankfurt, 21. Juni 2016, 20 VA 20/15; Zöller/Greger, ZPO, § 299 Rn. 6).

    Das Verfahren selbst oder wenigstens der ihm zugrunde liegende Sachverhalt muss für die rechtlichen Belange des Dritten von konkreter Bedeutung sein (vgl. OLG Frankfurt, 21. Juni 2016, 20 VA 20/15 m.w.N.).

    Die Antragstellerin ist mit C. als Partei des Verfahrens auf Grund der mit dieser geschlossenen Vereinbarungen (CLA und FAA) in einer rechtlichen Beziehung, die einen konkreten Bezug zu dem Gegenstand des eigenen Verfahrens gegen die C. aufweist und damit den rechtlich geschützten Interessenkreis der Antragstellerin berührt (vgl. OLG Frankfurt, 21. Juni 2016, 20 VA 20/15).

    Das Vorliegen des rechtlichen Interesses eröffnet vielmehr erst den Weg für eine Ermessensentscheidung der Justizverwaltung nach § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, 18. Februar 1998, 1V AR (VZ) 2/97, OLG Frankfurt, 21. Juni 2016, 20 VA 20/15).

    Da der Senat sein Ermessen nach ständiger und einhelliger Rechtsprechung (vgl. OLG Frankfurt, 21. Juni 2016, 20 VA 20/15) nicht an die Stelle des Gerichtsvorstands setzen kann, ist die Sache noch nicht spruchreif im Sinne des § 27 Abs. 2 Satz 2 EGGVG.

  • BayObLG, 12.09.2019 - 1 VA 86/19

    Abgrenzung des rechtlichen Interesses vom wirtschaftlichen Interesse an

    Danach muss das vom Einsichtsgesuch betroffene Verfahren selbst oder zumindest dessen Gegenstand (im streitigen Parteienprozess dessen "Streitstoff") für die rechtlichen Belange des Gesuchstellers von konkreter rechtlicher Bedeutung sein (BGH, Beschluss vom 5. April 2006, 1V AR (VZ) 1/06, juris Rn. 15; BGHZ 4, 323/325, 327; OLG Frankfurt, Beschl v. 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris Rn. 34 f.; Brandenburg.

    So lag der bereits oben unter III. 2. b) in Bezug genommenen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. vom 21. Juni 2016 (20 VA 20/15) zugrunde, dass die dortige Antragstellerin die Gläubiger der späteren Insolvenzschuldnerin im Zusammenhang mit deren Sanierungsbemühungen beraten hatte und vom Insolvenzverwalter auf Rückgewähr hierfür erhaltener Anwaltshonorare nach den Vorschriften über die Insolvenzanfechtung in Anspruch genommen wurde; sie begehrte Einsicht in die Akten eines Parallelverfahrens, in dem der Insolvenzverwalter von den für die letztlich gescheiterten Sanierungsbemühungen vergüteten Anwälten Rückzahlung wegen Gläubigerbenachteiligung forderte.

  • BayObLG, 08.04.2020 - 1 VA 132/19

    Insolvenzverfahren

    Das Vorliegen des rechtlichen Interesses eröffnet vielmehr erst den Weg für eine Ermessensentscheidung der Justizverwaltung nach § 299 Abs. 2 ZPO (BGH, Beschluss vom 18. Februar 1998, 1V AR [VZ] 2/97, ZIP 1998, 961 a. E.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris Rn. 47).

    Da der Senat sein Ermessen nach ständiger Rechtsprechung (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. Dezember 2016, I-3 VA 5/16, juris Rn. 28; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris 47) nicht an die Stelle des Gerichtsvorstands setzen kann, ist die Sache noch nicht spruchreif (§ 28 Abs. 2 Satz 2 EGGVG).

  • BayObLG, 03.12.2019 - 1 VA 70/19

    Geltendmachung eines anfechtungsrechtlichen Rückgewähranspruchs

    Danach muss das vom Einsichtsgesuch betroffene Verfahren selbst oder zumindest dessen Gegenstand (im streitigen Parteienprozess dessen "Streitstoff") für die rechtlichen Belange des Gesuchstellers von konkreter rechtlicher Bedeutung sein (vgl. BGH, Beschluss vom 4. April 2006, 1V AR [VZ] 1/06, juris Rn. 15; BGHZ 4, 323 [juris Rn. 15]; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris Rn. 34 f.; Brandenburg. OLG, Beschluss vom 25. Juli 2000, 11 VA 7/00, NJW-RR 2001, 1419 [juris Rn. 7]; OLG Köln, Beschluss vom 18. August 1997, 7 VA 4/97, NJW-RR 1998, 407 [juris Rn. 5]).

    Das Vorliegen des rechtlichen Interesses eröffnet vielmehr erst den Weg für eine Ermessensentscheidung der Justizverwaltung nach § 4 InsO i. V. m. § 299 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Februar 1998, 1V AR [VZ] 2/97, juris Rn. 5 a. E.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris Rn. 47).

    Da der Senat sein Ermessen nach ständiger Rechtsprechung (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. Dezember 2016, I-3 VA 5/16, juris Rn. 28; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016, 20 VA 20/15, juris Rn. 47) nicht an die Stelle des aktenführenden Gerichts als Justizbehörde setzen kann, ist die Sache noch nicht spruchreif (§ 28 Abs. 2 Satz 2 EGGVG).

  • OLG Stuttgart, 11.01.2021 - 14 VA 15/20
    Danach muss das vom Einsichtsgesuch betroffene Verfahren selbst oder zumindest dessen Gegenstand (im streitigen Parteienprozess dessen "Streitstoff") für die rechtlichen Belange des Gesuchstellers von konkreter rechtlicher Bedeutung sein (vgl. BGH, Beschlüsse vom 22. Januar 1952 - IV ZB 82/51, BGHZ 4, 323, 324 f., juris Rn. 15; vom 5. April 2006 - IV AR [VZ] 1/06, juris Rn. 15; vom 15. Oktober 2020 - IV AR [VZ] 2/19, juris Rn. 14; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. Dezember 2016 - 3 VA 5/16, juris Rn. 22;OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016 - 20 VA 20/15, juris Rn. 34 f.; BayObLG, Beschlüsse vom 3. Dezember 2019 - 1 VA 70/19, juris Rn. 12; vom 8. April 2020 - 1 VA 132/19, juris Rn. 27).

    Das Vorliegen des rechtlichen Interesses eröffnet vielmehr erst den Weg für eine Ermessensentscheidung der Justizverwaltung nach § 4 InsO iVm § 299 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Februar 1998 - IV AR [VZ] 2/97, juris Rn. 5; OLG Frankfurt, Beschluss vom 21. Juni 2016 - 20 VA 20/15, juris Rn. 47; BayObLG, Beschluss vom 3. Dezember 2019 - 1 VA 70/19, juris Rn. 16).

  • OLG Frankfurt, 16.07.2020 - 20 VA 19/19

    Rechtliches Intresse des Rechtsschutzversicherers an Akteneinsicht

    Ein rechtliches Interesse des Dritten an der Akteneinsicht im Sinne des § 299 Abs. 2 ZPO setzt nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. z. B. Beschluss vom 21.06.2016, Az. 20 VA 20/15 , zitiert nach juris Tz. 34 m. w. N.) voraus, dass dem Dritten zustehende Rechte durch den Akteninhalt berührt werden.
  • OLG Frankfurt, 24.09.2020 - 20 VA 9/19

    Rechtliches Interesse des Rechtsschutzversicherers an Akteneinsicht

    Ein rechtliches Interesse des Dritten an der Akteneinsicht im Sinne des § 299 Abs. 2 ZPO setzt nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. z. B. Beschluss vom 21.06.2016, Az. 20 VA 20/15 , zitiert nach juris Tz. 34 m. w. N.) voraus, dass dem Dritten zustehende Rechte durch den Akteninhalt berührt werden.
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