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   OLG Frankfurt, 22.02.2019 - 6 W 9/19   

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https://dejure.org/2019,4095
OLG Frankfurt, 22.02.2019 - 6 W 9/19 (https://dejure.org/2019,4095)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 22.02.2019 - 6 W 9/19 (https://dejure.org/2019,4095)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 (https://dejure.org/2019,4095)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 5a VI UWG
    Unlautere Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen auf Internetplattform

  • webshoprecht.de

    Unlautere Veröffentlichung gekaufter Kundenbewertungen auf Amazon

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Unlautere Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen auf Internetplattform

  • rabüro.de

    Zur Unlauterbarkeit der Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen auf einer Internetplattform

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Auf "bezahlte" Rezensionen muss hingewiesen werden; § 5a Abs. 6 UWG

  • kanzlei.biz

    Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen auf Internetplattform wettbewerbswidrig

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 5a VI
    Wettbewerbswidrigkeit der Veröffentlichung von bezahlten Kundenrezensionen im Internet

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wettbewerbsrecht: Unlautere Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen auf Internetplattform

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (25)

  • Justiz Hessen (Pressemitteilung)

    Amazon kann sich gegen "gekaufte" Produktbewertungen wehren

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge und Pressemitteilung)

    Amazon kann sich gegen gekaufte Produktbewertungen wehren

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Amazon kann Drittanbietern die Werbung mit gekauften Kundenrezensionen bzw Bewertungen auf Amazon verbieten

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Intransparente "gekaufte" Bewertungen auf Amazon

  • heise.de (Pressebericht, 05.03.2019)

    Amazon geht gegen gekaufte Produktbewertungen vor

  • lto.de (Kurzinformation)

    Unlautere Rezensionen: Amazon kann sich gegen gekaufte Bewertungen wehren

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Amazon kann sich gegen "gekaufte" Produktbewertungen wehren

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Rabatt für positive Bewertung - "Gekaufte" Kundenrezensionen im Onlinehandel sind irreführend

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Unlautere Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Amazon kann gerichtlich gegen gekaufte Produktbewertungen vorgehen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Amazon kann sich gegen "gekaufte" Produktbewertungen wehren

  • Jurion (Kurzinformation)

    Unlautere Veröffentlichung "gekaufter" Kundenbewertungen

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 11.03.2019)

    Gekaufte Bewertung ist zu markieren

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Amazon hat Anspruch auf Kenntlichmachung gekaufter Bewertungen

  • shopbetreiber-blog.de (Kurzinformation)

    Gekaufte Bewertungen ohne Hinweis unlauter

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Gekaufte Amazon Bewertungen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Gekaufte Kundenbewertungen im Internet müssen kenntlich gemacht werden

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Amazon kann sich gegen gekaufte Produktbewertungen wehren

  • wettbewerb.law (Kurzinformation)
  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bezahlte Kundenbewertungen in Online-Shops und Online-Portalen müssen als solche erkennbar sein

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Gekaufte Amazon-Bewertungen sind unlauter

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verhinderung bezahlter Kundenbewertungen auf Amazon

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    Amazon kann sich gegen gekaufte Produktbewertungen wehren

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Amazon kann sich gegen "gekaufte" Produktbewertungen wehren

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Amazon kann "gekaufte" Kundenrezensionen untersagen - Drittanbieter dürfen Produkte nicht ohne Hinweis auf Bezahlung der Tester für Kundenrezension bewerben

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2020, 87
  • MMR 2019, 313
  • K&R 2019, 350
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 20.02.2020 - I ZR 193/18

    Zur Haftung für Kundenbewertungen bei Amazon

    Gibt dagegen der Anbieter selbst irreführende oder gefälschte Kundenbewertungen ab, bezahlt er dafür oder können ihm aus anderen Gründen die Kundenbewertungen als Werbung zugerechnet werden, haftet er als Täter, gegebenenfalls Mittäter, eines Wettbewerbsverstoßes (zur Haftung nach § 5a Abs. 6 UWG vgl. OLG Hamm, WRP 2011, 501, 505 [juris Rn. 70]; OLG Frankfurt, WRP 2019, 643, 645 f. [juris Rn. 24 bis 27]; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 5a Rn. 7.35 und 7.76; Lichtnecker, GRUR 2013, 135, 139; Gräbig, GRUR-Prax 2019, 197; Pukas, WRP 2019, 1421 ff.).
  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 90/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu

    (1) Eine Kennzeichnung des kommerziellen Zwecks ist dann nicht erforderlich, wenn das äußere Erscheinungsbild der geschäftlichen Handlung so gestaltet wird, dass die Verbraucher den kommerziellen Zweck klar und eindeutig auf den ersten Blick erkennen können (vgl. BGH, GRUR 2012, 184 Rn. 18 - Branchenbuch Berg; GRUR 2013, 644 Rn. 15 - Preisrätselgewinnauslobung V; OLG Celle, GRUR 2017, 1158, 1159 [juris Rn. 16]; KG, WRP 2018, 98, 99 [juris Rn. 16]; OLG Frankfurt, GRUR-RR 2020, 87, 90 [juris Rn. 28]; OLG Hamburg, MMR 2020, 767, 769 [juris Rn. 56]; OLG München, GRUR 2020, 1096, 1098 [juris Rn. 45]; OLG Karlsruhe, WRP 2020, 1467, 1476 f. [juris Rn. 109 und 123]; OLG Koblenz, WRP 2021, 677, 683 [juris Rn. 105]; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 5a Rn. 7.25).
  • OLG München, 25.06.2020 - 29 U 2333/19

    Blauer Plüschelefant - Zu den Kennzeichnungspflichten einer

    Der Verbraucher muss auf den ersten Blick und ohne jeden Zweifel erkennen können, dass der Handlung ein kommerzieller Zweck zugrunde liegt (BGH GRUR 2013, 644 Rn. 15, 21 - Preisrätselgewinnauslobung V; GRUR 2012, 184 Rn. 18 - Branchenbuch Berg; OLG Braunschweig GRUR-RS 2020, 12111 Rn. 52; OLG Frankfurt GRUR-RR 2020, 87 Rn. 28 - gekaufte Kundenbewertung; KG GRUR-RR 2018, 155 Rn. 13 - constantly challenging yourself; GRUR-RS 2017, 133162 Rn. 16 - Mode-Blog; OLG Celle GRUR 2017, 1158 Rn. 15 - Hashtag #ad; Köhler/Bornkamm/Feddersen/Köhler, UWG, 38. Aufl., § 5a, Rn. 7.25).
  • OLG Hamburg, 02.07.2020 - 15 U 142/19

    Influencer Postings: Keine Kennzeichnungspflicht bei offensichtlicher Werbung

    Da der hauptsächliche Zweck der UGP-Richtlinie darin besteht, den Verbraucher in seiner Fähigkeit zu einer freien und informationsgeleiteten Entscheidung zu schützen (BGH, Urteil vom 15.10.2015, I ZR 260/14, Rn. 18 - All Net Flat), muss der Verbraucher auf den ersten Blick und ohne jeden Zweifel erkennen können, dass der Handlung ein kommerzieller Zweck zugrunde liegt (BGH, Urteil vom 31.10.2012, I ZR 205/11, Rn. 21 - Preisrätsel Gewinnauslobung V; Kammergericht, Beschluss vom 17.10.2017, 5 W 233/17, Rn. 13; OLG Frankfurt, Beschluss vom 22.2.2019, 6 W 9/19, Rn. 28).
  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 126/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu

    (1) Eine Kennzeichnung des kommerziellen Zwecks ist dann nicht erforderlich, wenn das äußere Erscheinungsbild der geschäftlichen Handlung so gestaltet wird, dass die Verbraucher den kommerziellen Zweck klar und eindeutig auf den ersten Blick erkennen können (vgl. BGH, Urteil vom 30. Juni 2011 - I ZR 157/10, GRUR 2012, 184 Rn. 18 = WRP 2012, 194 - Branchenbuch Berg; BGH, GRUR 2013, 644 Rn. 15 - Preisrätselgewinnauslobung V; OLG Celle, GRUR 2017, 1158, 1159 [juris Rn. 16]; KG, WRP 2018, 98, 99 [juris Rn. 16]; OLG Frankfurt, GRUR-RR 2020, 87, 90 [juris Rn. 28]; OLG Braunschweig, GRUR-RR 2020, 452, 454 [juris Rn. 54]; OLG Hamburg, MMR 2020, 767, 769 [juris Rn. 56]; OLG Karlsruhe, WRP 2020, 1467, 1476 f. [juris Rn. 109 und 123]; OLG Koblenz, WRP 2021, 677, 683 [juris Rn. 105]; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 5a Rn. 7.25).
  • BGH, 09.09.2021 - I ZR 125/20

    Zur Pflicht von Influencerinnen, ihre Instagram-Beiträge als Werbung zu

    (1) Eine Kennzeichnung des kommerziellen Zwecks ist dann nicht erforderlich, wenn das äußere Erscheinungsbild der geschäftlichen Handlung so gestaltet wird, dass die Verbraucher den kommerziellen Zweck klar und eindeutig auf den ersten Blick erkennen können (vgl. BGH, Urteil vom 30. Juni 2011 - I ZR 157/10, GRUR 2012, 184 Rn. 18 = WRP 2012, 194 - Branchenbuch Berg; BGH, GRUR 2013, 644 Rn. 15 - Preisrätselgewinnauslobung V; OLG Celle, GRUR 2017, 1158, 1159 [juris Rn. 16]; KG, WRP 2018, 98, 99 [juris Rn. 16]; OLG Frankfurt, GRUR-RR 2020, 87, 90 [juris Rn. 28]; OLG Braunschweig, GRUR-RR 2020, 452, 454 [juris Rn. 54]; OLG München, GRUR 2020, 1096, 1098 [juris Rn. 45]; OLG Karlsruhe, WRP 2020, 1467, 1476 f. [juris Rn. 109 und 123]; OLG Koblenz, WRP 2021, 677, 683 [juris Rn. 105]; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 5a Rn. 7.25).
  • OLG Frankfurt, 24.06.2021 - 6 U 244/19

    Haftung des Betreibers eines Online-Marktplatzes für Rechtsverletzungen unter dem

    Geht es um die Förderung fremden Wettbewerbs, muss das konkrete Wettbewerbsverhältnis zwischen dem geförderten Unternehmen und dessen Mitbewerber bestehen (BGH WRP 2012, 77 Rn 20 - Coaching-Newsletter; BGH WRP 2014, 552 Rn 19 - Werbung für Fremdprodukte; OLG Frankfurt am Main WRP 2019, 643 Rn 16 - Anbieten gekaufter Kundenbewertungen).
  • OLG Frankfurt, 19.05.2022 - 6 U 56/21

    Kennzeichnungspflicht von Influencer-Beiträgen bei Gegenleistung in Form von

    Eine Kennzeichnung des kommerziellen Zwecks ist dann nicht erforderlich, wenn das äußere Erscheinungsbild der geschäftlichen Handlung so gestaltet wird, dass die Verbraucher den kommerziellen Zweck klar und eindeutig auf den ersten Blick erkennen können (OLG Frankfurt am Main GRUR-RR 2020, 87, 90).
  • LG Hamburg, 12.03.2021 - 315 O 464/19

    Bezahlte Amazon-Bewertungen müssen entsprechenden Hinweis enthalten

    Dies ist hier jedoch nicht der Fall." (OLG Frankfurt, Beschluss vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 -, Rn. 27, juris).

    Jeder der Mittäter muss Tatherrschaft haben und einen bestimmenden Einfluss auf das Tatgeschehen ausüben (OLG Frankfurt, Beschluss vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 -, Rn. 19 - 20, juris).

    Zudem hat der Beklagte zu 2) - dem insoweit eine sekundäre Darlegungslast obliegt - auch keine Anhaltspunkte dafür vorgetragen, warum er ausnahmsweise nicht haften sollte (OLG Frankfurt, Beschluss vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 - Rn. 45, juris).

    Ferner steht es der Klägerin als Betreiberin der streitgegenständlichen Plattform zu, das Einstellen "gekaufter" Produktbewertungen zu untersagen oder von einer näheren Prüfung des konkreten Anbieters abhängig zu machen (vgl. OLG Frankfurt, Beschluss vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 - Rn. 30, juris).

    Denn diese bewerben als Mittäter der Beklagten zu 1) ihre auf der Plattform www.a..de angebotenen Produkte mit den streitgegenständlichen hinweislosen Rezensionen, welche sie über die Beklagte zu 1) erworben haben, und verstoßen damit als direkte Wettbewerber der Klägerin ihrerseits gegen §§ 3, 5a Abs. 6 UWG, da sie den kommerziellen Zweck der geschäftlichen Handlung nicht kenntlich machen (vgl. OLG Frankfurt, Beschluss vom 22. Februar 2019 - 6 W 9/19 - Rn. 32, juris).

  • LG Mannheim, 27.11.2019 - 14 O 181/19

    Gericht stärkt Faktenchecks von CORRECTIV

    Ein Nichtkenntlichmachen des kommerziellen Zwecks ist gegeben, wenn das äußere Erscheinungsbild der geschäftlichen Handlung so gestaltet wird, dass der Verbraucher ihren geschäftlichen Zweck nicht klar und eindeutig erkennen kann (vgl. OLG Frankfurt, MMR 2019, 313 Rn. 27; BGH, GRUR 2012, 184 Rn. 18 Branchenbuch Berg; BGH, GRUR 2013, 644 Rn. 15 - Preisrätselgewinnauslobung V; Köhler/Bornkamm/Feddersen/Bornkamm/Feddersen, 38. Aufl. 2020, UWG § 5 Rn. 1.76).
  • LG Hamburg, 07.10.2021 - 327 O 407/19

    Gutscheinkampagne für Upvoting - Mittäterschaft bei Wettbewerbsverstößen durch

  • LG Berlin, 11.02.2020 - 52 O 194/18

    Wettbewerbswidrige Schleichwerbung bei Produktempfehlungen

  • OLG Nürnberg, 22.04.2021 - 3 U 700/21

    Sekundäre Darlegungslast des Werbenden beim Angebot von Aktivierungsschlüsseln

  • OLG Frankfurt, 28.01.2021 - 6 U 139/20

    Haftung für bezahlte Kundenrezensionen im Internet

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