Rechtsprechung
   OLG Hamm, 05.03.2004 - 11 UF 186/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,5069
OLG Hamm, 05.03.2004 - 11 UF 186/03 (https://dejure.org/2004,5069)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05.03.2004 - 11 UF 186/03 (https://dejure.org/2004,5069)
OLG Hamm, Entscheidung vom 05. März 2004 - 11 UF 186/03 (https://dejure.org/2004,5069)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,5069) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1587a Abs. 1; BGB § 1587c Nr. 1
    Zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit der Durchführung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Grobe Unbilligkeit des Ergebnisses des Versorgungsausgleichs; Folgen eines durch den Versorgungsausgleich entstandenen Ungleichgewichts in den beiderseitigen Altersversorgungen; Versorgungsausgleich bei Scheidung

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2005, 38
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Frankfurt, 04.06.2013 - 6 UF 50/12

    Versorgungsausgleich: Voraussetzungen für Ausschluss nach § 27 VersAusglG

    Dass ein Ehegatte für einen Zeitraum die Dreifachbelastung durch Haushalt, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit auf sich genommen hat, kann zu einem Ausschluss des Versorgungsausgleichs führen (BGH, Beschluss vom 09.07.1986, Az.: IVb ZB 4/85, FamRZ 1987, 49, Rn 12), der Ausschluss ist jedoch nicht zwingend und hängt von den übrigen Umständen des Einzelfalls ab (OLG Hamm, Beschluss vom 05.03.2004, Az.: 11 UF 186/03, Rn 11 ff., zitiert nach juris).
  • OLG Hamm, 14.10.2014 - 2 UF 91/14

    Beschränkung oder Wegfall des Versorgungsausgleichs hinsichtlich Anrechten in der

    Zum anderen ist zu beachten, dass die überobligationsmäßige Erwerbstätigkeit des Ausgleichspflichtigen für sich genommen noch nicht zu einer groben Unbilligkeit führt (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 05.03.2004 - 11 UF 186/03 - zitiert nach juris), vielmehr muss hinzu kommen, dass der ausgleichsberechtigte Ehegatte in dieser Zeit seine Erwerbsobliegenheit verletzt hat (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 23.06.2008 - 12 UF 46/08 - zitiert nach juris).
  • OLG Brandenburg, 23.11.2018 - 9 UF 120/18

    Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen Prostitution der Ehefrau

    Dass ein Ehegatte für einen Zeitraum eine Mehrfachbelastung durch Haushalt, Kindererziehung und Erwerbstätigkeit auf sich genommen hat, kann zu einem Ausschluss des Versorgungsausgleichs führen (BGH FamRZ 1987, 49), der Ausschluss ist jedoch nicht zwingend und hängt von den übrigen Umständen des Einzelfalls ab (OLG Hamm, Beschluss vom 5. März 2004, Az. 11 UF 186/03 - Rdnr. 11 ff. bei juris).
  • OLG Köln, 16.03.2018 - 10 UF 200/17

    Teilweiser Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit

    Hätten die Beteiligten auf den Abschluss des Vertrages verzichtet, hätten beide im Zeitpunkt der Scheidung keinerlei Anrechte erhalten; die gemeinsame Entscheidung zugunsten einer Absicherung um den Preis einer solchen finanziellen Mehrbelastung muss daher auch hinsichtlich der erworbenen Anrechte beiden Ehepartnern gleichermaßen zugutekommen (vgl. OLG Hamm, Beschl. v. 05.03.2004 - 11 UF 186/03, FamRZ 2005, 38), umso mehr, als dass die Höhe der Zulagen auch durch die - ebenfalls gemeinsamen - Kinder maßgebend beeinflusst worden ist.
  • OLG Dresden, 30.11.2017 - 23 UF 348/17
    Es entspricht auch dem Prinzip der ehelichen Solidarität, dass ein weniger tüchtiger Partner vom Erfolg des anderen profitiert (OLG Hamm FamRZ 2005, 38).
  • OLG Brandenburg, 24.03.2014 - 13 UF 207/13

    Postulationsfähigkeit bei Einlegung der Beschwerde gegen die Durchführung des

    a) Eine grobe Unbilligkeit folgt nicht aus dem Umstand, dass beide Eheleute während der Ehe Erwerbseinkünfte aus im wesentlichen voller Erwerbstätigkeit erzielt und deshalb keine nennenswerten ehebedingten Nachteile beim Aufbau ihrer Altersversorgung erlitten haben oder dass die Antragsgegnerin überobligatorisch tätig war (OLG Schleswig FamRB 2006, 171; vgl. OLG Hamm FamRZ 2005, 38 ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht