Rechtsprechung
   OLG Hamm, 20.02.2017 - 3 U 138/15   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2017,17330
OLG Hamm, 20.02.2017 - 3 U 138/15 (https://dejure.org/2017,17330)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20.02.2017 - 3 U 138/15 (https://dejure.org/2017,17330)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20. Februar 2017 - 3 U 138/15 (https://dejure.org/2017,17330)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • kanzlei.biz

    Anspruch auf Schmerzensgeld bei unerlaubter Veröffentlichung von Intimfotos im Internet

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ansprüche wegen Veröffentlichung eines intimen Fotos im Internet

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ansprüche wegen Veröffentlichung eines intimen Fotos im Internet; Begriff des Streitgegenstandes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (18)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Intimes Foto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7.000 Euro Schmerzensgeld

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Sexfoto von der Ex veröffentlicht - 7000 Euro Schmerzensgeld

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld für privates Sexfoto

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    7.000 EUR Schmerzensgeld bei unerlaubter Veröffentlichung eines Intimbildes (Oralverkehr) im Internet

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    7.000 EURO Schmerzensgeld für unerlaubte Veröffentlichung intimer Fotos der Ex-Freundin im Internet

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das im Internet veröffentlichte intime Handyfoto

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld: Intimfotos im Internet nach beendeter Beziehung

  • lto.de (Kurzinformation)

    Intimes Foto vom Oralverkehr veröffentlicht: OLG Hamm reduziert Schmerzensgeld um 13.000 Euro

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Urheberrecht - Intimes Foto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7.000 Euro Schmerzensgeld

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Intimes Foto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7.000 Euro Schmerzensgeld

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld wegen unerlaubter Veröffentlichung eines intimen Fotos im Internet

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Privates Sexfoto ins Internet gestellt - Ein junger Mann muss seiner Ex-Freundin 7.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

  • versr.de (Kurzinformation)

    Intimfoto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7000 Euro Schmerzensgeld

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Reduzierter Schadensersatz-Anspruch wegen Online-Veröffentlichung intimer Nacktfotos

  • thorsten-blaufelder.de (Kurzinformation)

    7.000 EUR Schmerzensgeld nach veröffentlichtem Sexfoto im Internet

  • thorsten-blaufelder.de (Kurzinformation)

    7.000 EUR Schmerzensgeld nach veröffentlichtem Sexfoto im Internet

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    7.000 EUR Schmerzensgeld für im Internet veröffentlichtes Sexfoto

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wer unerlaubt ein intimes Foto im Internet veröffentlicht muss Schmerzensgeld an den Abgebildeten zahlen

Besprechungen u.ä.

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Schmerzensgeld in Höhe von 7.000 Euro nach Veröffentlichung eines intimen Fotos im Internet

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2017, 1124
  • MMR 2018, 634
  • K&R 2017, 514
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Saarbrücken, 21.03.2019 - 4 U 118/17
    Der Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts gemäß § 823 BGB in Verbindung mit Art. 1, 2 GG einerseits und derjenige auf Zahlung eines Schmerzensgeldes gemäß § 253 Abs. 2 BGB andererseits stellen vorliegend keine verschiedenen und das Gericht bindenden Streitgegenstände dar, sondern es geht lediglich um unterschiedliche rechtliche Bewertungen desselben Streitgegenstandes, auch wenn verschiedene Anspruchsgrundlagen mit nicht deckungsgleichen Voraussetzungen betroffen sind (vgl. hierzu OLG Hamm NJW-RR 2017, 1124, juris Rdn. 41; Palandt/Grüneberg, BGB, 77. Aufl., § 253 Rdn. 10 und Palandt/Sprau, a.a.O., § 823 Rdn. 130, jew. m.w.N.):.
  • OLG Köln, 14.03.2018 - 15 U 190/17

    Höhe der Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

    aa) Zwar ist zutreffend, dass die vorgebrachten psychischen Beeinträchtigungen der Klägerin für den Anspruch auf Geldentschädigung weniger relevant sind als für etwaige Schadensersatzansprüche wegen Gesundheitsverletzung (vgl. dazu etwa OLG Hamm v. 20.02.2017 - 3 U 138/15, GRUR-RS 2017, 111832), doch fehlt ohnehin jedweder Vortrag zu einem echten Krankheitswert dieser Beeinträchtigungen.

    Auch ist der vorliegende Fall wertungsmäßig ersichtlich nicht vergleichbar mit der Veröffentlichung nur eines einzigen zu Zeiten einer Liebesbeziehung angefertigten Nacktbildes nach Beziehungsende im Internet (OLG Hamm v. 20.02.2017 - 3 U 138/15, GRUR-RS 2017, 111832: 7000 EUR) und erst recht nicht mit der Veröffentlichung von Schwangerschaftsbildern einer Schauspielerin, wie sie der beklagtenseits zitierten Entscheidung des Senats v. 10.11.2015 - 15 U 97/15, ZUM 2016, 443 zugrunde lagen.

  • LG Bonn, 09.02.2018 - 1 O 318/17

    Schlagwörter: Fotografie Verbreitung Veröffentlichung Berufssoldat Einsatz

    Unabhängig von der Frage, ob derartige Ansprüche aus einer analogen Anwendung von § 253 Abs. 2 BGB (früher § 847 BGB a.F.) oder unmittelbar aus § 823 Abs. 1 BGB in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG folgen können (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2017, 1124, 1129 Rd.102; Fechner, Medienrecht, 12.Aufl. 2010, Rd.146; Palandt/Grüneberg, BGB, 77.Aufl. 2018, § 253 Rd.10 m.w.N. zum Streitstand), fehlt es an dem für einen derartigen Anspruch unabwendbaren Bedürfnis, dem Kläger für die Verletzung seines Allgemeinen Persönlichkeitsrechts einen billigen Ausgleich in Geld zu gewähren.
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