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   OLG Hamm, 21.06.2012 - III-2 Ws 190/12, III-2 Ws 191/12, 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12   

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https://dejure.org/2012,17947
OLG Hamm, 21.06.2012 - III-2 Ws 190/12, III-2 Ws 191/12, 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12 (https://dejure.org/2012,17947)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21.06.2012 - III-2 Ws 190/12, III-2 Ws 191/12, 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12 (https://dejure.org/2012,17947)
OLG Hamm, Entscheidung vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, III-2 Ws 191/12, 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12 (https://dejure.org/2012,17947)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Eintritt von Führungsaufsicht und Weisungen

Verfahrensgang

  • LG Hagen - 61 StVK 220/12
  • OLG Hamm, 21.06.2012 - III-2 Ws 190/12, III-2 Ws 191/12, 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Stuttgart, 02.09.2015 - 4 Ws 77/15

    Ausgestaltung der Führungsaufsicht: Weisung des Verbots zur Betretung einer an

    Die Prognose verlangt eine höhere Wahrscheinlichkeit künftiger Straffreiheit, als es zur Reststrafaussetzung nach § 57 Abs. 1 StGB erforderlich ist (OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 20; KG, Beschluss vom 25. März 2014 - 2 Ws 54/14, juris Rn. 7 jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Das Risiko, dass der Verurteilte irgendwelche anderen Straftaten begehen wird, genügt in diesem Zusammenhang nicht (BT-Drucks. 17/3403, S. 37; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 68; Groß in Münchener Kommentar zum StGB, 2. Aufl., § 68b Rn. 25).

    Auch aus materiellrechtlichen Gründen ist sie entbehrlich, wenn im Einzelfall ohne ein solches Gutachten eine hinreichende Prognosegrundlage besteht (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 71; OLG München, Beschluss vom 24. Juni 2015 - 4 Ws 405/15, juris Rn. 66 f.).

    Denn das Bewusstsein, im Fall der erneuten Begehung einer schweren Straftat einem deutlich höheren Entdeckungsrisiko zu unterliegen (vgl. § 463a Abs. 4 Satz 2 Nr. 5 StPO), kann die Eigenkontrolle der verurteilten Person stärken (BT-Drucks. 17/3403, S. 17, 38; vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 62; KG, Beschluss vom 23. Januar 2014 - 2 Ws 11/14, juris Rn. 24 f.; OLG München, Beschluss vom 24. Juni 2015 - 1 Ws 405/15, juris Rn. 52; Stree/Kinzig in Schönke/Schröder, StGB, 29. Aufl., § 68b Rn. 14c).

  • OLG Dresden, 05.06.2015 - 2 Ws 248/15

    Rechtliche Überprüfung von Weisungen im Rahmen der Führungsaufsicht

    Sie dürfte angesichts der Erheblichkeit eines denkbaren Eingriffs in das verfassungsmäßig verbürgte Freiheitsgrundrecht des Verurteilten sowie in sein Grundrecht auf freie Arbeitsplatzwahl nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG mit dem Richtervorbehalt nicht im Einklang stehen und sich als verfassungswidrig erweisen (vgl. OLG München, Beschluss vom 3. Februar 2014 [Az.: 3 Ws 54-59/14]; Senat, Beschluss vom 12. Dezember 2008 [Az.: 2 Ws 389/08], zitiert nach juris; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 [Az.: III-2 Ws 190/12], Rdnr. 44 zitiert nach juris, zur Frage des gesetzwidrigen Zustimmungsvorbehalts bei einem Wohnungswechsel).
  • OLG Celle, 20.06.2019 - 2 Ws 154/19

    Kein grundsätzliches Erfordernis zur Einholung eines Prognosegutachtens für

    Auch im Hinblick auf die Amtsaufklärungspflicht ist sie entbehrlich, wenn im Einzelfall ohne ein solches Gutachten eine hinreichende Prognosegrundlage besteht (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 71; OLG München, Beschluss vom 24. Juni 2015 - 4 Ws 405/15, juris Rn. 66 f.).

    Denn das Bewusstsein, im Fall der erneuten Begehung einer schweren Straftat einem deutlich höheren Entdeckungsrisiko zu unterliegen (vgl. § 463a Abs. 4 Satz 2 Nr. 5 StPO), kann die Eigenkontrolle der verurteilten Person stärken (BT-Drucks. 17/3403, S. 17, 38; vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190/12, juris Rn. 62; KG, Beschluss vom 23. Januar 2014 - 2 Ws 11/14, juris Rn. 24 f.; OLG München, Beschluss vom 24. Juni 2015 - 1 Ws 405/15, juris Rn. 52; Stree/Kinzig in Schönke/Schröder, StGB, 29. Aufl., § 68b Rn. 14c).

  • KG, 23.01.2014 - 2 Ws 592/13

    Führungsaufsicht; "elektronische Fußfessel" und Gebotszone

    Soweit eine solche Weisung ermessensfehlerfrei (erneut) erteilt werden würde, wäre eine elektronische Aufenthaltsüberwachung dazu erforderlich, die Erfüllung dieser Weisung zu überwachen und den Verurteilten so von weiteren Straftaten abzuhalten (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12 - OLG Rostock, Beschluss vom 28. März 2011 - I Ws 62/11 -).

    Neben einer derartigen abschreckenden Wirkung kann die Führungsaufsichtsstelle mit Hilfe der elektronischen Aufenthaltsüberwachung auf etwaige Verstöße auch schneller mit Maßnahmen der Führungsaufsicht, etwa einer Intensivierung der Betreuung, reagieren und es den zuständigen Behörden erleichtern, im Falle einer akuten und erheblichen Gefährdungslage für Leib und Leben Dritter einzuschreiten (vgl. BT-Drucks. 17/3403, Seite 17; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - 2 Ws 190/12, 2 Ws 191/12 - OLG Bamberg, StV 2012, 737-740).

  • KG, 20.12.2013 - 2 Ws 541/13

    Schlechterstellung durch Nachtragsentscheidungen bei Führungsaufsicht

    Die Bestellung eines Bewährungshelfers für die (gesamte) Dauer der Führungsaufsicht ist obligatorisch (vgl. OLG Düsseldorf MDR 1985, 866; OLG Hamm JMBl. NW 1981, 227; Ostendorf a.a.O., § 68d Rdn. 2; vgl. auch vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - 2 Ws 190-191/12 - juris; Senat, Beschlüsse vom 5. August 2013 - 2 Ws 365/13 - und 23. Februar 2011 - 2 Ws 42/11 -) und damit - anders als die Auswahl oder Auswechslung eines konkreten Bewährungshelfers (vgl. BGH NStZ 1982, 132; Schneider a.a.O., § 68d Rdn. 8; Groß a.a.O., § 68d Rdn. 3; Sinn in SK-StGB, § 68d Rdn. 4), Anweisungen an Aufsichtsstelle oder Bewährungshelfer nach § 68a Abs. 5 StGB (vgl. Stree/Kinzig a.a.O., § 68d Rdn. 2; Ostendorf a.a.O., § 68d Rdn. 3) oder sonstige nachträgliche Entscheidungen nach § 68d Abs. 1 StGB (vgl. Schneider a.a.O., § 68d Rdn. 6; Stree/Kinzig a.a.O., § 68d Rdn. 6) - nicht in das Ermessen des Gerichts gestellt (vgl. OLG Nürnberg, Beschluss vom 15. November 2013 - 2 Ws 321/13 - juris Rdn. 30).
  • OLG Köln, 22.11.2012 - 2 Ws 776/12

    Voraussetzung für die Weisung der Alkoholabstinenz im Rahmen der Führungsaufsicht

    Dementsprechend geht auch die obergerichtliche Rechtsprechung einhellig von der grundsätzlichen Zulässigkeit von Kontrollweisungen nach § 68 b Abs. 1 Nr. 10 StGB aus (vgl. OLG Dresden NStZ 2009, 268; OLG Nürnberg, Beschluss v. 23.03.2009, 1 Ws 94/09, zitiert nach juis; OLG Celle NStZ-RR 2010, 91; OLG Bremen NStZ 2011, 216; OLG Rostock NStZ-RR 2012, 222; OLG Hamm, Beschluss v. 21.06.2012, III-2 Ws 190/12).
  • KG, 10.08.2018 - 5 Ws 126/18

    Voraussetzungen des Entfallens der Führungsaufsicht gemäß § 68f Abs. 2 StGB

    b) Die Unterstellung des Verurteilten unter die Aufsicht und Leitung des örtlich zuständigen hauptamtlichen Bewährungshelfers entspricht der zwingenden gesetzlichen Regelung in § 68a Abs. 1 2. Halbsatz StGB (dazu vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - III-2 Ws 190-191/12 - juris Rdn. 32; Senat, Beschluss vom 27. April 2018 - 5 Ws 52-55/18 - Schneider in Leipziger Kommentar, StGB 12. Aufl., § 68a Rdn. 17).
  • KG, 06.03.2017 - 5 Ws 48/17

    Führungsaufsicht: Zulässigkeit einer Bestimmung der Grenzen einer

    Es ist bereits unzulässig, die Konkretisierung einer Weisung ausschließlich dem Bewährungshelfer zu überlassen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 21. Juni 2012 - 2 Ws 190-191/12 - juris Rdn. 54); dies gilt namentlich dann, wenn sich aus dem Nichtbefolgen der Weisung Nachteile für den Betroffenen ergeben können (vgl. Stree/Kinzig in Schönke/Schröder, StGB 29. Aufl., § 68b Rdn. 23).
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