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   OLG Köln, 05.03.2004 - Ss 493/03 - 30/04   

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https://dejure.org/2004,9063
OLG Köln, 05.03.2004 - Ss 493/03 - 30/04 (https://dejure.org/2004,9063)
OLG Köln, Entscheidung vom 05.03.2004 - Ss 493/03 - 30/04 (https://dejure.org/2004,9063)
OLG Köln, Entscheidung vom 05. März 2004 - Ss 493/03 - 30/04 (https://dejure.org/2004,9063)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Tragen der Feststellungen in Bezug auf eine Verurteilung wegen Vergewaltigung; Finale Verknüpfung zwischen Nötigungsmittel und Willensbeugung des Opfers ; Beurteilung eines Handelns allein gegen den Willen des Opfers oder dessen bloßes Nichteinverstandensein

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    StGB § 177 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 S. 1 Nr. 1
    Verknüpfung Gewaltanwendung und Beischlaf bei gewaltsamer Überschreitung von gemeinsam gesetzten Grenzen

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2004, 168
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Düsseldorf, 02.07.2007 - 1 Ws 203/07

    Anforderungen an die Auslegung des hinreichenden Tatverdachts im Sinne des § 203

    Selbst die Feststellung, dass das Opfer mit den sexuellen Handlungen des Täters erkennbar oder gar erklärtermaßen nicht einverstanden war, rechtfertigt nicht den Vorwurf der sexuellen Nötigung (BGHR StGB § 177 Abs. 1 Drohung 12 = NStZ 1995, 229; StGB § 177 Abs. 1 Gewalt 15; BGH, 3 StR 256/04 vom 5. Oktober 2004, Seite 5; OLG Köln NStZ-RR 2004, 168).
  • OLG Hamm, 18.03.2014 - 5 RVs 5/14

    Anforderungen an die Gewaltausübung im Rahmen der Nötigung nach § 177 StGB

    Ein Handeln allein gegen den Willen des Opfers oder dessen bloßes Nichteinverstandensein genügt für die Erfüllung des Tatbestandes nicht, da dieser die erkennbare Beugung der Willensfreiheit unter Strafe stellt (OLG Karlsruhe, NJW 2003, 1263; OLG Köln, Beschluss vom 05. März 2004, Ss 493/03, zitiert nach juris Rn. 11 m.w.N.).

    Denn die einmal gegebene Einwilligung ist kein Freibrief, sondern jederzeit widerruflich (BGH, GA 1970, 57; OLG Köln, Beschluss vom 05. März 2004, Ss 493/03, zitiert nach juris Rn. 10).

    Dient nämlich im Falle einer Gewalthandlung die Vorgehensweise des Täters ausschließlich der Lustbefriedigung und nicht (auch) der Überwindung eines Abwehrwillens, fehlt es an der erforderlichen finalen Verknüpfung zwischen Nötigungsmittel und Willensbeugung des Opfers (BGH, Urteil vom 07. November 1961, 1 StR 407/61, zitiert nach juris Rn. 11 m.w.N., veröffentlicht in: BGHSt 17, 1-5; OLG Köln, Beschluss vom 05. März 2004, Ss 493/03, zitiert nach juris Rn. 11 m.w.N.).

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