Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 01.06.2015 - 20 UF 63/13   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Umgangsrecht des biologischen, nicht rechtlichen, Vaters

  • Justiz Baden-Württemberg

    Umgangssache: Umgangsrecht des biologischen Kindesvaters bei ernsthaften Widerständen der rechtlichen Eltern und zu erwartender Beeinträchtigung des bestehenden Familiensystems; Einzelfallprüfung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1686 a
    Voraussetzungen des Umgangsrechts des biologischen Vaters

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Voraussetzungen des Umgangsrechts des biologischen Vaters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Umgangsrecht des biologischen, nicht rechtlichen, Vaters

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Familienrecht - Umgangsrecht des biologischen, nicht rechtlichen, Vaters

  • Jurion (Kurzinformation)

    Umgangsrecht des biologischen - nicht rechtlichen - Vaters

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Vater darf seine Kinder nicht sehen - Gericht verweigert einem "biologischen Vater" zum Wohl der Familie sein Umgangsrecht

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Umgangsrecht des biologischen, nicht rechtlichen Vaters

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Zum Umgangsrecht des biologischen, nicht rechtlichen, Vaters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Umgangsrecht für den biologischen - nicht rechtlichen Vater

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2015, 1624



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 05.10.2016 - XII ZB 280/15

    Erste Entscheidung des BGH zum Umgangsrecht des biologischen Vaters nach der

    Das Oberlandesgericht, dessen Entscheidung in FamRZ 2015, 1624 veröffentlicht ist, ist der Auffassung, dass der Umgang mit dem Antragsteller dem Kindeswohl nicht dienen würde.
  • OLG Frankfurt, 20.07.2016 - 6 UF 98/16

    Kindeswohlprüfung bei Umgangsrecht des leiblichen Vaters

    Die Abänderungsschwelle des § 1696 ist erreicht, weil die auf Grund der gesetzlichen Neuregelung des § 1686a BGB erstmals mögliche Berücksichtigung der Kindeswohlfrage ein triftiger, das Wohl der Kinder nachhaltig berührender Grund für eine erneute Prüfung und Entscheidung bezüglich des Umgangs mit dem biologischen Vater ist (OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, S. 1624, Rn. 17 - juris).

    Die von dem Umgang mit dem biologischen Vater zu erwartenden Vorteile für das Kind müssen die zu erwartenden Nachteile vielmehr eindeutig überwiegen (OLG Bremen, FamRZ 2015, S. 266, Rn. 22 - juris; OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, S. 1624, Rn. 31 - juris; Heilmann/Gottschalk, Rn. 19 zu § 1686a BGB; Palandt-Götz, 75. Aufl, Rn. 5 zu § 1686a BGB; Johannsen/Henrich/ Jaeger, Familienrecht, 6. Aufl., § 1686a BGB, Rn. 5; Staudinger/Rauscher (2014), Rn. 16 zu § 1686a BGB; BT/Ds. 17/12163, S. 13).

    Vielmehr muss berücksichtigt werden, dass der Umgangswunsch des leiblichen Vaters zu Gefahren für das bisherige intakte familiäre Bezugssystem des Kindes führen kann, was gegen die Kindeswohldienlichkeit des Umgangs spricht (OLG Bamberg, FamRZ 2013, S. 710, Rn. 47 - juris; OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, S. 1624, Rn. 37 - juris).

  • OLG Frankfurt, 29.08.2018 - 4 UF 52/18

    Umgangsverfahren: Keine eidesstattliche Versicherung des biologischen Vaters bei

    Zu berücksichtigen ist auch, dass der Umgangswunsch des leiblichen Vaters zu Gefahren für das bisherige intakte familiäre Bezugssystem des Kindes führen kann, die gegen eine Kindeswohldienlichkeit des Umgangs sprechen (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 2015, 1624-1627; OLG Bamberg FamRZ 2013, 710-712, bestätigt durch EGMR, Urteil vom 26. Juli 2018 - 16112/15 -, juris, abgrenzend dagegen BGH aaO.).

    Im Ergebnis müssen daher die von dem Umgang mit dem biologischen Vater zu erwartenden Vorteile für das Kind die zu erwartenden Nachteile eindeutig überwiegen (vgl. OLG Frankfurt aaO.; OLG Bremen FamRZ 2015, 266; OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, 1624; Heilmann- Gottschalk , Praxiskommentar Kindschaftsrecht, § 1686a BGB, Rz. 19; Palandt- Götz , BGB, 77. A., § 1686a BGB, Rz. 5; Johannsen/Henrich/Jaeger, Familienrecht, 6. A., § 1686a BGB, Rz. 5).

    Regelmäßige Umgangskontakte mit dem Antragsteller würden - jedenfalls solange dieser und die Kindesmutter ihre Beziehung nicht hinreichend aufgearbeitet haben - einer Stabilisierung der Familienstrukturen in der Vorstellungswelt des Kindes entgegenwirken (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 2015, 1624-1627).

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