Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 08.04.2013 - 5 U 186/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,39593
OLG Koblenz, 08.04.2013 - 5 U 186/13 (https://dejure.org/2013,39593)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 08.04.2013 - 5 U 186/13 (https://dejure.org/2013,39593)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 08. April 2013 - 5 U 186/13 (https://dejure.org/2013,39593)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2013,39593) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Haftung des Arztes bei Nichterkennen von Symptomen eines Herzinfarkts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung des Arztes bei Nichterkennen von Symptomen eines Herzinfarkts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Arzt muss bei Übelkeit und Erbrechen beziehungsweise epigastrischem Schmerz eines Sturzpatienten nicht auf einen Herzinfarkt schließen

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...

  • OLG Naumburg, 16.04.2018 - 1 U 64/17

    Arzthaftung: Anforderungen an die Anamnese durch den nach dem Notarzt

    Weil das Erkennen von Krankheitsbildern jedoch keinen starren Regeln unterliegt, sondern jeweils sehr individuell durch die Person des Patienten und den unmittelbaren Eindruck des behandelnden Arztes von dem Patienten geprägt ist, muss dem Arzt bei der Diagnoseerstellung ein Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum verbleiben, den auch das Haftungsrecht nicht nachträglich verkürzen darf (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 08.04.2013, Aktenzeichen 5 U 186/13, Rn. 20; OLG Naumburg, Urteil vom 13.03.2001, Aktenzeichen 1 U 76/00, Rn. 43, jeweils zitiert nach juris.) Ein Verschulden des Arztes liegt deshalb nur dann vor, wenn er aus seiner Sicht zum Zeitpunkt der Diagnoseerstellung entweder Anlass zu Zweifeln an der Richtigkeit der gestellten Diagnose hatte oder aber solche Zweifel gehabt und diese nicht beachtet hat (OLG Naumburg a.a.O. ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht