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   OLG Koblenz, 18.04.2011 - 1 Ss 54/11 und 1 Ws 214/11   

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https://dejure.org/2011,8310
OLG Koblenz, 18.04.2011 - 1 Ss 54/11 und 1 Ws 214/11 (https://dejure.org/2011,8310)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 18.04.2011 - 1 Ss 54/11 und 1 Ws 214/11 (https://dejure.org/2011,8310)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 18. April 2011 - 1 Ss 54/11 und 1 Ws 214/11 (https://dejure.org/2011,8310)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Burhoff online

    Annahmeberufung, Berufung, Revision

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 313 Abs 2 S 1 StPO, § 322 Abs 2 StPO, § 322a S 1 StPO, § 322a S 2 StPO, § 32 StGB
    Sprungrevision des Angeklagten: Gegenstandslosigkeit eines Nichtannahmebeschlusses des Berufungsgerichts; Anforderungen an die Beweiswürdigung bei behaupteter Notwehrsituation

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 32; StPO § 313 Abs. 2; StPO § 261
    Gegenstandslosigkeit der Berufungsverwerfung bei fehlender Berufung; Anforderungen an die Beweiswürdigung bei Notwehr

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Annahme der Berufung setzt Berufung voraus

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verwerfung einer Berufung durch das Berufungsgericht bei nicht erfolgter Einlegung; "Rechtstatsachen" als zusammenfassende Bewertung zugrunde liegender Tatsachen mit einem Rechtsbegriff; Konkrete Tatsachen als Grundlage für die Beweiswürdigung

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2012, 21 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Koblenz, 06.11.2019 - 4 OLG 6 Ss 127/19
    Denn die Sprungrevision ist auch in den Fällen uneingeschränkt zulässig, in denen eine Berufung der Annahme gemäß § 313 StPO bedürfte (OLG Koblenz, Beschluss vom 18. April 2011 - 1 Ss 54/11, 1 Ws 216/11, juris Rn. 8; Beschluss 1 Ss 269/99 vom 4. November 1999; NStZ 1994, 601; BayObLG StV 1993, 572; 1994, 238; OLG Zweibrücken StV 1994, 119; OLG Karlsruhe StV 1994, 292; NStZ 1995, 562; OLG Düsseldorf VRS 88, 188; OLG Stuttgart Justiz 1995, 414; OLG Frankfurt NStZ-RR 1996, 174; KG NStZ-RR 1999, 146; OLG Hamm NJW 2003, 3286 ; OLG Celle NJW-Spezial 2008, 633).
  • OLG Bamberg, 11.02.2015 - 1 Ws 49/15

    Nichtannahme der Berufung bei Wechsel zur (Sprung-)Revision

    Wird also - wie hier - ein nach § 313 StPO anfechtbares Urteil ausdrücklich mit dem Rechtsmittel der Berufung angefochten, kann das Berufungsgericht nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist hierüber jedenfalls dann sogleich entscheiden, wenn sich aus dem Vorbringen des verteidigten Angeklagten keinerlei Hinweis auf ein mögliches künftiges Auswechseln des Rechtsmittels ergibt (vgl. OLG Oldenburg, Beschluss vom 25.07.2011 - 1 Ss 122/11 = NStZ 2012, 54 = NdsRpfl 2011, 429; offen gelassen OLG Koblenz, Beschluss vom 18.04.2011 - 1 Ss 54/11 [bei juris] = NStZ-RR 2012, 21 [Ls]).
  • OLG Hamm, 11.05.2021 - 4 RVs 7/21

    Sprungrevision; Nebenkläger; Zulässigkeit; Anschluss; Anschlussberechtigung;

    In den Fällen, in denen eine Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil nach § 313 Abs. 1 S. 2 StPO der Zulassung bedürfte, ist eine Sprungrevision nach § 335 Abs. 1 StPO (vorbehaltlich der Erfüllung der sonstigen Zulassungsvoraussetzungen) nach nahezu einhelliger obergerichtlicher Rechtsprechung immer, d.h. auch ohne vorherige Berufungszulassung, zulässig (BayObLG MDR 1993, 1228; KG Berlin, Beschl. v. 27.04.2009 - (3) 1 Ss 90/09 (39/09) - juris; OLG Brandenburg, Beschl. v. 01.04.2020 - (1) 53 Ss 35/20 (24/20) - juris; OLG Bremen, Beschl. v. 29.09.2008 - Ss 23/08 - juris; OLG Celle, Beschl. v. 08.08.2008 - 31 Ss 20/08 - juris; OLG Dresden, Beschl. v. 31.08.2015 - 2 OLG 21 Ss 210/15 - juris; OLG Düsseldorf MDR 1995, 406; OLG Hamm NJW 2003, 2386, 2387; OLG Hamm NStZ 2011, 42, 43; OLG Koblenz, Beschl. v. 18.04.2011 - 1 Ss 54/11 - juris; OLG Zweibrücken MDR 1994, 502; a.A. lediglich: OLG Hamm, Beschl. v. 02.04.2020 - 5 RVs 19/20 = BeckRS 2020, 6915) Auch der Bundesgerichtshof hat sich dieser Rechtsauffassung angeschlossen (BGH, Beschl. v. 25.01.1995 - 2 StR 456/94 - juris, dort Rdn. 9) Gegen die Auffassung, man müsse in der vorliegenden Konstellation die Sache zunächst dem Landgericht zwecks Entscheidung über die Zulassung der Berufung vorlegen, spricht schon, dass der Nebenkläger im vorliegenden Fall sein Rechtsmittel abschließend als Revision bezeichnet hat.
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