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   OLG München, 06.02.1992 - 29 U 4154/91   

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https://dejure.org/1992,5194
OLG München, 06.02.1992 - 29 U 4154/91 (https://dejure.org/1992,5194)
OLG München, Entscheidung vom 06.02.1992 - 29 U 4154/91 (https://dejure.org/1992,5194)
OLG München, Entscheidung vom 06. Februar 1992 - 29 U 4154/91 (https://dejure.org/1992,5194)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 9 AGBG
    Mietrecht; Fälligkeit des Mietzinses und Aufrechnungsklausel in Formularmietvertrag

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 970
  • DB 1992, 2340
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 26.10.1994 - VIII ARZ 3/94

    Formularmäßiger Aufrechnungsausschluß bei Vorleistungspflicht im Rahmen eines

    a) Daß die Kombination beider Klauseln zu einer unzulässigen Einschränkung des Minderungsrechts führe, hat u.a. das Oberlandesgericht München (ZMR 1992, 297 = WuM 1992, 232 mit zust. Anmerkung von Geldmacher in WuM 1992, 585) angenommen, dem sich mehrere Instanzgerichte angeschlossen haben (LG Köln WuM 1992, 541 [LG Köln 16.07.1992 - 1 S 93/92]; LG Berlin WuM 1992, 605 [LG Berlin 06.10.1992 - 65 S 411/91]; LG Hamburg WuM 1992, 606 [LG Hamburg 15.09.1992 - 316 S 77/92]; dasselbe WuM 1993, 338; LG Bremen WuM 1993, 181).

    Ferner wird darauf verwiesen, der Mieter könne seine Rechte in den Folgemonaten gemäß § 320 BGB geltend machen (Hensen aaO.; Wetekamp, Mietsachen, 2. Aufl., Rdnr. 174; Gerauer ZMR 1992, 298 in seiner Anm. zu OLG München aaO.; Zoller, BB 1992, 1750; Ekkert EWiR 1993, 23 Anm. zu OLG München aaO.).

  • OLG Schleswig, 24.02.1994 - 4 REMiet 3/93

    Räumung einer Mietwohnung nach fristloser Kündigung wegen Zahlungsverzuges;

    Sie meinen, die entsprechende Bestimmung in den Allgemeinen Vertragsbestimmungen Ziffer 3 (1) des Mietvertrages, wonach die Miete im voraus jedes Monats zu zahlen sei, sei unwirksam, weil durch die Klauselkombination mit Nummer 3 (5) entsprechend der Auffassung des OLG München (Az. 29 U 4154/91 = WuM 1992, 232 = ZMR 1992, 297) das Minderungs-/Zurückbehaltungsrecht vereitelt werde für Mängel, die während des laufenden Monats auftreten, für die die Miete bereits wirksam entrichtet sei.

    Das Amtsgericht folgte bei dieser Entscheidung der Rechtsprechung des OLG München im Urteil vom 6. Februar 1992 (WuM 92, 232), LG Köln (WuM 92, Seite 542), LG Berlin (WuM 92, Seite 605) und LG Hamburg (WuM 92, Seite 606).

    Die Frage, ob eine Vorauszahlungsklausel in einem Mietvertrag wirksam ist, wenn sie mit einem Aufrechnungsverbot zusammentrifft, ist für den Bestand des streitigen Mietverhältnisses erheblich und durch Rechtsentscheid des BayObLG vom 6. Mai 1993 (WuM 93, 335) und durch Urteil des OLG München vom 6. Februar 1992 (WuM 92, 232 = ZMW 1992, 297 mit ablehnender Anmerkung von Gerauer) unterschiedlich beantwortet worden.

    Die Kammer tritt insoweit den überzeugenden Ausführungen des OLG München aus dem Urteil vom 6. Februar 1992 - 29 U 4154/91 -, (WuM 92, 232 = ZMR 92, 297) bei.

    Diesem Umstand kann auch nicht entgegengehalten werden, dem Mieter entstünde kein Nachteil, weil ihm schon vom Folgemonat an die Einrede des nichterfüllten Vertrages gemäß § 320 BGB zustehe und er ab diesem Monat auch hinsichtlich des vorangegangenen Monats die Leistung solange verweigern könne, bis der Vermieter seine vertraglich geschuldete Leistung aus dem Mietverhältnis erbracht habe (so Gerauer in ZMR 1992, Seite 297 f).

    Das Landgericht will bei seiner Entscheidung der Rechtsfrage, die sich aus einem Mietvertragsverhältnis über Wohnraum ergibt, von dem Rechtsentscheid des Bayerischen Obersten Landesgerichtes vom 6. Mai 1993 (WuM 1993, 335) abweichen und sich der differierenden Ansicht des Oberlandesgerichts München im Urteil vom 6. Februar 1992 (WuM 1992, 232 = ZMR 1992, 297) anschließen.

  • BayObLG, 06.05.1993 - REMiet 1/93

    Gültigkeit einer Formularklausel im Mietvertrag

    Es folge insoweit der Auffassung des LG München I (WuM 1991, 389) und des OLG München (WuM 1992, 232 ).

    Darüber hinaus zeigen die tragenden Gründe der Entscheidung, insbesondere die Ausführungen zur Frage einer Vorlage an den BGH wegen einer Abweichung von der Entscheidung des OLG München vom 6.2.1992 (WuM 1992, 232), daß das OLG Hamm seine Entscheidung bewußt auf die ihm vorlegende Aufrechnungsklausel beschränkt hat.

    (vgl. nur die jedenfalls in der Argumentation unterschiedlichen bereits erwähnten Entscheidung des OLG München und des OLG Hamm) und Literatur (vgl. die Anmerkungen zum Urteil des OLG München von Geldmacher, WuM 1992, 585 einerseits, Zoller, BB 1992, 1750 und Gerauer, ZMR 1992, 287 andererseits; ferner Stürzer, DWW 1993, 67) unterschiedlich beantwortet.

    Zwar scheidet eine Vorlage nicht schon deshalb aus, weil die bereits mehrfach erwähnte Entscheidung des OLG München vom 6.2.1992 (WuM 1992, 232), in der die Wirksamkeit der Voraussetzungsklausel im Zusammenhang mit der Aufrechnungsklausel verneint wurde, im Verbandsklageverfahren nach § 13 ff. AGBG und nicht im Rechtsentscheidungsverfahren ergangen ist (vgl. BGHZ 89, 275/279 und Landfermann/Heerde RES VIII Einführung S. 28 m.w.Nachw.).

    Denn die Vorauszahlungsklausel begegnet für sich genommen nach der ganz herrschenden Auffassung, der sich der Senat anschließt, keinen rechtlichen Bedenken (vgl. OLG Hamm, WuM 1993, 176,177; LG München I, WuM 1991, 389,390; Zoller, BB 1992, 1750,1751 m.w.Nachw.; Geldmacher, WuM 1992, 585,586).

  • BGH, 24.11.1993 - VIII ARZ 3/93

    Unzulässigkeit einer Vorlage wegen Entscheidung der vorgelegten Rechtsfrage durch

    Das Landgericht möchte diese Frage im Anschluß an eine Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 6. Februar 1992 (WuM 1992, 232 m.Anm. von Geldmacher in WuM 1992, 585 = ZMR 1992, 297 m.Anm. von Gerauer) verneinen und hat mit Beschluß vom 25. Februar 1993 (WuM 1993, 181) dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Bremen folgende Rechtsfrage wegen grundsätzlicher Bedeutung vorgelegt:.
  • AG Bremerhaven, 26.05.1992 - 59 C 1214/91

    Mietminderung bei ungünstiger Anordnung der Heizkörper

    Auf die Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 6. Februar 1992, Az.: 29 U 4154/91 werde Bezug genommen.
  • AG Aachen, 28.08.1998 - 7 C 259/98

    Zulässigkeit eines Aufrechnungsverbotes und einer Vorauszahlungsklausel im

    Miet einer derartigen Regelung muß der Mieter grundsätzlich nicht rechnen (vgl. hierzu OLG München, NJW-RR 1992, 970, 971).
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