Rechtsprechung
   OLG München, 06.08.1993 - 24 U 645/90   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1993,2520
OLG München, 06.08.1993 - 24 U 645/90 (https://dejure.org/1993,2520)
OLG München, Entscheidung vom 06.08.1993 - 24 U 645/90 (https://dejure.org/1993,2520)
OLG München, Entscheidung vom 06. August 1993 - 24 U 645/90 (https://dejure.org/1993,2520)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 823 847
    Aufklärungspflichtverletzung für Geburtsschaden anläßlich einer Saugglockenentbindung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geburtsleitender Arzt; Möglichkeit einer Schnittentbindung; Kaiserschnitt; Pflicht zum Hinweis; Vaginale Geburt; Schwerwiegende Gefahren; Einwilligung der Schwangeren; Pflicht zur Einholung; Hirnschaden des Kindes; Vakuumextraktion; Kausalität; Zurechnungszusammenhang

  • Wolters Kluwer

    Beimessung von Schmerzensgeld; Arzthaftung; Neugeborenes; Gynäkologie; Nicht behebbarer Gehirnschaden; Cerebrale Bewegungsstörungen; Zungen- und Gesichtslähmung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 1994, 1345
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG München, 07.05.2009 - 1 U 4059/08

    Arzt- und Krankenhaushaftung für Geburtsschaden: Regelgerechtheit einer

    Auch neuere Entscheidungen der Oberlandesgerichte Koblenz (Az. 5 U 1198/07) und Bamberg (Az. 4 U 115/07) und des erkennenden Senats (Az. 1 U 3974/99) sowie des Oberlandesgerichts München aus dem Jahr 1993 (Az. 24 U 645/90) hätten in vergleichbaren Fallkonstellationen die Notwendigkeit der Aufklärung über die Alternative einer Schnittentbindung bejaht.

    Sämtlichen Fällen, in denen der BGH und andere Oberlandesgerichte (u.a. das OLG München vom 06.08.1993, Az. 24 U 645/90 = VersR 1993, 1345 ff) eine Aufklärungspflicht bejaht haben, lag eine Geburtskonstellation zugrunde, in der eine normale vaginale Geburt kaum noch in Betracht kam, ganz erhebliche Gefahren für das Kind zu befürchten waren (etwa aufgrund einer kritischen Steißlage, zu erwartender Makrosomie oder Geburtsstillstand), und gerade die Vermeidung dieser Gefahren als gewichtige Gründe für eine Schnittentbindung sprachen.

  • LG Krefeld, 04.11.2004 - 3 O 213/02
    Zu Recht geht der Kläger zwar davon aus, daß seine Mutter über die unterschiedlichen Risiken der verschiedenen Entbindungsmethoden hätte aufgeklärt werden müssen, wenn deutliche Anzeichen dafür bestehen, daß im weiteren Entbindungsvorgang eine Situation eintreten kann, in der statt einer normalen vaginalen Entbindung nur noch eine Schnittentbindung notwendig ist oder zumindest zu einer echten Alternative zu einer vaginalen Entbindung wird (vgl. BGH VersR 1993, 703; OLG München VersR 1994, 1345 (1346)).

    Er muss ihr vielmehr die Risiken ihrer Entscheidung bewußt machen und ihre eigene Entscheidung für die eine oder andere Entbindungsmethode herbeiführen (vgl. BGH VersR 1992, 237; OLG München VersR 1994, 1345 (1347)).

  • LG Rottweil, 27.11.2003 - 2 O 537/01

    Arzthaftung: Wehenforcierung bei Schulterdystokie als Behandlungsfehler;

    Eine Aufklärung über diesen anderen Geburtsweg ist erst notwendig, wenn bei der vaginalen Geburt dem Kind ernst zu nehmende Gefahren drohen und daher im Interesse des Kindes gewichtige Gründe für eine abdominale Schnittentbindung sprechen und diese unter Berücksichtigung der Konstitution der Mutter in der konkreten Situation eine medizinisch verantwortbare Alternative darstellt (OLG Koblenz, NJW-RR 2002, 310/311 m. w. Nachw.; OLG München, VersR 1994, 1345).
  • OLG München, 22.01.1998 - 24 U 563/96
    In dem Rechtsstreit des Kindes (damals mit dem Beklagten zu 1 als Streithelfer) gegen den Beklagten zu 2 (Aktenzeichen 2 O 478/88 LG Augsburg = 24 U 645/90 OLG München) ist der Beklagte zu 2 durch Endurteil des Landgerichts Augsburg vom 6.8.1993 (rechtskräftig seit 31.5.1994) verurteilt worden, wegen Verletzung der Aufklärungspflicht über die Geburtsmethode ein Schmerzensgeld in Höhe von 200.000 DM sowie weitere 20.077,32 DK (Ersatz für Pflegeaufwand) zu bezahlen.
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