Rechtsprechung
   OLG München, 19.09.2005 - 1 U 2640/05   

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https://dejure.org/2005,5682
OLG München, 19.09.2005 - 1 U 2640/05 (https://dejure.org/2005,5682)
OLG München, Entscheidung vom 19.09.2005 - 1 U 2640/05 (https://dejure.org/2005,5682)
OLG München, Entscheidung vom 19. September 2005 - 1 U 2640/05 (https://dejure.org/2005,5682)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zum Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch eines Kindes wegen fehlerhafter Behandlung seiner Mutter bei seiner Geburt

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schmerzensgeldanspruch wegen der Verabreichung eines unverträglichen Schmerzmittels kurz vor der Geburt auf Grund eines Fehlverhaltens des Klinikpersonals; Bemessung des Schmerzensgeldes bei einer schweren Schädigung des Kindes durch die fehlerhafte falsche Verabreichung eines Schmerzmittels; Berücksichtigung des Maßes der Beeinträchtigung der Erlebnisfähigkeit und Empfindungsfähigkeit des Kindes bei der Bemessung des Schmerzensgeldes; Überprüfbarkeit einer Ermessensentscheidung des vorinstanzlichen Gerichts im Hinblick auf die Höhe eines Schmerzensgeldanspruchs; Bestehen von Beschränkungen bei der Bemessung des Schmerzensgeldes für den Tatrichter; Bestimmung des Sinn und Zweck des Schmerzensgeldes; Minderung des Schmerzensgeldanspruchs wegen der Nichtwahrnehmung der Behinderung durch den Geschädigten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2006, 623 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • OLG München, 21.03.2014 - 10 U 3341/13

    Höhe des Schmerzensgeldes bei HWS-Syndrom mit lang anhaltender Schmerzsymptomatik

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [[...]]; OLGR 2006, 92; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 29.06.2007 - 10 U 4379/01 [[...]]), nicht aber als verbindlichen Präjudizien (vgl. BGH VersR 1970, 134 [BGH 18.11.1969 - VI ZR 81/68]; Senat,Urt. v. 30.06.1976 - 10 U 1571/76 [[...] = VersR 1977, 262 [OLG Köln 30.06.1976 - 2 U 3/76] ], st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 13.08.2010 - 10 U 3928/09 [[...]]; Jaeger/Luckey Teil 1 Rz. 1057) dienen:.
  • OLG München, 08.05.2015 - 10 U 4543/13

    Schadensersatzansprüche nach der Kollision eines die Fahrbahn überquerenden

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [juris]; OLGR 2006, 92; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 29.06.2007 - 10 U 4379/01 [juris]; Mertins VersR 2006, 47 [50]: "Anhaltspunkte mit einer erheblichen Streuweite"; Geigel/Pardey, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl. 2011, Kap. 7 Rz. 54: "Anhaltspunkte"; Bachmeier, Verkehrszivilsachen, 2. Aufl. 2010, Rz. 564: "Orientierungshilfe"; Hacks/Wellner/Häcker, Schmerzensgeldbeträge, 33. Aufl. 2015, S. 20: "Anregung" für die eigenverantwortliche Rechtsfindung; vgl. aus rechtstatsächlicher Sicht ebenso Musielak VersR 1982, 613 [618]);sie sind aber keine verbindliche Präjudizien (BGH VersR 1970, 134; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 13.08.2010 - 10 U 3928/09 [juris]; Jaeger/Luckey a. a. O. Teil 1 Rz. 1057).
  • OLG München, 21.03.2014 - 10 U 1750/13

    Höhe des Schmerzensgeldes bei Fraktur der Schulter mit zweimaliger Operation und

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [[...]]; OLGR 2006, 92; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 29.06.2007 - 10 U 4379/01 [[...]]; Mertins VersR 2006, 47 [50]: "Anhaltspunkte mit einer erheblichen Streuweite"; Geigel/Pardey, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl. 2011, Kap. 7 Rz. 54: "Anhaltspunkte"; Bachmeier, Verkehrszivilsachen, 2. Aufl. 2010, Rz. 564: "Orientierungshilfe"; Jaeger/Luckey a. a. O. Teil 1 Rz. 1057; Hacks/Wellner/Häcker, Schmerzensgeldbeträge, 32. Aufl. 2014, S. 20: "Anregung" für die eigenverantwortliche Rechtsfindung; vgl. aus rechtstatsächlicher Sicht ebenso Musielak VersR 1982, 613 [618]);.
  • OLG München, 11.04.2014 - 10 U 4757/13

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Pkw mit einem nach Aussteigen aus dem Bus

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [[...]]; OLGR 2006, 92; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 29.06.2007 - 10 U 4379/01 [[...]]; Mertins VersR 2006, 47 [50]: "Anhaltspunkte mit einer erheblichen Streuweite"; Geigel/Pardey, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl. 2011, Kap. 7 Rz. 54: "Anhaltspunkte"; Bachmeier, Verkehrszivilsachen, 2. Aufl. 2010, Rz. 564: "Orientierungshilfe"; Jaeger/Luckey a. a. O. Teil 1 Rz. 1057; Hacks/Wellner/Häcker, Schmerzensgeldbeträge, 32. Aufl. 2014, S. 20: "Anregung" für die eigenverantwortliche Rechtsfindung; vgl. aus rechtstatsächlicher Sicht ebenso Musielak VersR 1982, 613 [618]);.
  • OLG München, 13.08.2010 - 10 U 3928/09

    Schmerzensgeldbemessung: Vielzahl von Einzelverletzungen mit außergewöhnlichen

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [Juris]; OLGR 2006, 92; Senat, Urt. v. 30.06.1976 - 10 U 1571/76 [Juris] = VersR 1977, 262 [nur Ls.]; v. 05.03.2004 - 10 U 4794/03; v. 01.07.2005 - 10 U 2544/05 [Juris] = SVR 2006, 180-181 [red.
  • OLG München, 24.09.2010 - 10 U 2671/10

    Schmerzensgeld: Zögerliches und kleinliches Regulierungsverhalten der

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [Juris]; OLGR 2006, 92; Senat, Urt. v. 30.06.1976 - 10 U 1571/76 [Juris] = VersR 1977, 262 [nur Ls.]; v. 05.03.2004 - 10 U 4794/03; v. 01.07.2005 - 10 U 2544/05 [Juris] = SVR 2006, 180-181 [red.
  • OLG Naumburg, 10.12.2010 - 1 W 57/10

    Schmerzensgeldbemessung: Immaterieller Schaden bei einem mit schwerster

    Bei Schäden dieses Ausmaßes, wie sie auch im Streitfall vorliegen, handelt es sich um eine eigenständige Fallgruppe, bei der die Einbuße der Persönlichkeit bzw. der Wegfall der Basis für ihre Entfaltung durch den Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit im Vordergrund steht und deshalb auch bei der Bemessung der Entschädigung nach § 253 Abs. 2 BGB einer eigenständigen Bewertung zugeführt werden muss (vgl. BGHZ 120, 1 - 9 zitiert nach juris; BGHZ 138, 388 - 394 zitiert nach juris; OLG Stuttgart VersR 2009, 80 - 81 zitiert nach juris; OLG Hamm VersR 2002, 1163 - 1164; OLG Hamm VersR 2004, 386 - 388 zitiert nach juris; OLG Braunschweig VersR 2004, 924 - 926 zitiert nach juris; OLG München OLGR München 2006, 92 - 94 zitiert nach juris).

    Eine absolut angemessene Entschädigung für nichtvermögensrechtliche Nachteile kann es dagegen nicht geben, da diese eben nicht in Geld messbar sind (vgl. BGHZ (GS) 18, 149, 156, 164; OLG München OLGR München 2006, 92 - 94 zitiert nach juris).

    Das OLG München hat mit Beschluss vom 19. Mai 2005 die Berufungen beider Parteien gegen ein Urteil des LG München zurückgewiesen, in dem die Beklagten wegen eines Behandlungsfehlers im Rahmen der Entbindung verurteilt worden sind, an das körperlich und geistig schwerstbehinderte Kind ein Schmerzensgeld in Höhe von 350.000,- Euro abzüglich eines bereits durch den Versicherer bezahlten Betrages sowie eine monatliche Schmerzensgeldrente von 500,- Euro zu zahlen (vgl. OLG München OLGR München 2006, 92 - 94 zitiert nach juris).

  • OLG Zweibrücken, 22.04.2008 - 5 U 6/07

    Schwerer Geburtsschaden durch ärztlichen Behandlungsfehler: Bemessung des

    Was der Versichertengemeinschaft zugemutet werden kann, richtet sich danach, was bei den durch Versagen ärztlichen Personals und/oder Hilfspersonals schwerstgeschädigten Patienten im Bewusstsein redlich denkender und fühlender Menschen als angemessen anzusehen ist (vgl. OLG München, OLGR München 2006, 92 = FamRZ 2006, 623 = MedR 2006, 211).
  • OLG Frankfurt, 31.01.2017 - 8 U 155/16

    Schmerzensgeld bei Schwerstbehinderung und Zerstörung der Persönlichkeit

    Die Entwicklung der Rechtsprechung zur Höhe des Schmerzensgeldes für schwerstbehindert geborene Kinder mit deutlichen Steigerungen des Schmerzensgeldes und Zuerkennung von Beträgen in Höhe von 500.000.- EUR und mehr in Fällen schwerster Schädigung (vgl. Einzelheiten bei Jaeger/Luckey, a. a. O., Rn 965 ff; auch OLG München, Beschluss vom 19.9.2005, 1 U 2640/05, juris, Rn 38 ff m. w. N. zur Rechtsprechung) besagt nicht, dass in dem vorliegend zu beurteilenden Fall einer schwersten Behinderung und schwersten Hirnschädigung eines jungen, nämlich zur Zeit des Schadensereignisses im 2x.

    Die Frage nach einer etwaigen Überforderung der Versichertengemeinschaft ist mit dem OLG München dahin zu beantworten, dass das, was der Versichertengemeinschaft zugemutet werden kann, sich danach richtet, was bei durch Versagen ärztlichen oder nichtärztlichen Personals schwerstgeschädigten Patienten im Bewusstsein redlich denkender und fühlender Menschen als angemessen anzusehen ist (Beschluss vom 19.9.2005, 1 U 2640/05, juris, Rn 38).

  • OLG München, 24.07.2015 - 10 U 3313/13

    Erhöhung des Schmerzensgeldanspruchs durch zögerliches Regulierungsverhalten des

    ZS], Beschl. v. 26.08.2005 - 1 W 2282/05 [juris]; OLGR 2006, 92; Senat in st. Rspr., zuletzt etwa Urt. v. 29.06.2007 - 10 U 4379/01 [juris), nur ein "Mittel zur Überprüfung des gefundenen Ergebnisses" (OLG Naumburg NZV 2015, 141 [142]).
  • OLG Köln, 10.12.2014 - 5 U 75/14

    Höhe des Schmerzensgeldes bei zögerlichem Prozessverhalten des Gegners im

  • OLG München, 12.10.2018 - 10 U 1905/17

    Schadensersatzforderung aus einem Verkehrsunfall

  • OLG München, 23.10.2015 - 10 U 2231/15

    Gesamtschuldner, Teilschmerzensgeld, Schmerzensgeld, Mitverschulden,

  • OLG München, 14.08.2015 - 10 U 1977/15

    Frist zur Stellungnahme zur beabsichtigten Entscheidung

  • OLG München, 11.02.2010 - 10 U 5296/09

    Schmerzensgeldanspruch nach Verkehrsunfall: Bemessung bei einer distalen

  • OLG München, 26.03.2009 - 10 U 5757/08

    Schmerzensgeldbemessung: Bedeutung der in "Schmerzensgeldtabellen" erfassten

  • OLG München, 29.01.2010 - 10 U 3891/09

    Schmerzensgeldbemessung: Tatrichterliches Ermessen; Bedeutung der in

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