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   OLG München, 21.10.2016 - 34 Wx 331/16   

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https://dejure.org/2016,35317
OLG München, 21.10.2016 - 34 Wx 331/16 (https://dejure.org/2016,35317)
OLG München, Entscheidung vom 21.10.2016 - 34 Wx 331/16 (https://dejure.org/2016,35317)
OLG München, Entscheidung vom 21. Januar 2016 - 34 Wx 331/16 (https://dejure.org/2016,35317)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • IWW

    BGB § 2270 Abs. 1; BGB § 2271 Abs. 1; GBO § 22 Abs. 1; GBO § 35 Abs. 1

  • BAYERN | RECHT

    BGB § 2270, § 2271 Abs. 1; GBO § 22, § 35 Abs. 1
    Zur Notwendigkeit der Vorlage eines Erbscheins

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erfordernis der Vorlage eines Erbscheins zur Grundbuchberichtigung bei Konkurrenz zwischen einem gemeinschaftlichen öffentlichen und einem später errichteten privatschriftlichen Testament

  • rechtsportal.de

    Erfordernis der Vorlage eines Erbscheins zur Grundbuchberichtigung bei Konkurrenz zwischen einem gemeinschaftlichen öffentlichen und einem später errichteten privatschriftlichen Testament

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Konkurrierende Testamente: Kann Grundbuchamt Erbschein fordern?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erfordernis der Vorlage eines Erbscheins zur Grundbuchberichtigung bei Konkurrenz zwischen einem gemeinschaftlichen öffentlichen und einem später errichteten privatschriftlichen Testament

  • erbrecht-ratgeber.de (Kurzinformation)

    Privates Testament folgt einem gemeinsamen notariellen Testament - Erbschein für Grundbuchberichtigung erforderlich?

  • dreher-partner.de (Kurzinformation)

    Verpflichtung zur Vorlage eines Erbscheins

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Bei notariellem Testament besteht regelmäßig zur Grundbuchberichtigungen keine Verpflichtung zur Vorlage eines Erbscheins

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2017, 522
  • FamRZ 2017, 1010
  • Rpfleger 2017, 201
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG München, 18.09.2017 - 34 Wx 262/17

    Anspruch auf Grundbuchberichtigung

    b) Liegt neben der Eröffnungsniederschrift eine Verfügung von Todes wegen in formgültiger öffentlicher Urkunde vor, reicht dies im Allgemeinen zum Nachweis der Erbfolge, mithin des Versterbens des Erblassers sowie der Vermögensnachfolge des in öffentlicher Urkunde bestimmten Erben (§ 35 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 1 GBO; Senat vom 21.10.2016, 34 Wx 331/16 = Rpfleger 2017, 201 m. w. N.; Demharter § 35 Rn. 31 und 46; Böhringer ZEV 2001, 387 ff.).

    Hat der Erblasser neben einer öffentlichen Verfügung von Todes wegen auch privatschriftliche Testamente hinterlassen, ist das Grundbuchamt - selbst bei schwieriger Rechtslage - verpflichtet, deren Wirksamkeit zu prüfen und deren Inhalt - gegebenenfalls unter Beachtung gesetzlicher Auslegungsregeln - zu würdigen (Senat vom 21.10.2016, 34 Wx 331/16, a. a. O.; OLG Köln Rpfleger 2000, 157/158; Demharter § 35 Rn. 36 m. w. N.).

    a) Im Rechtsmittelverfahren prüft das Beschwerdegericht anstelle des Grundbuchamts in eigener Zuständigkeit, ob und inwieweit sich die privatschriftlichen Testamente auf die Wirksamkeit der Erbeinsetzung in dem notariellen Erbvertrag auswirken können (Senat vom 21.10.2016, 34 Wx 331/16, a. a. O.; BayObLG Rpfleger 2000, 266; Meikel/Krause § 35 Rn. 149).

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